Unser
PfötchenHof__________________
Neue Sternenkinder finden sie jeweils am Ende der Seite
Sterne sind die
Vergissmeinnicht der Engel
-Henry Longfellow-
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von Heide

Mein Leopold, der ob zwei- oder vierbeinig, nur Freunde kannte und hatte, musste uns am 15.8.2005 verlassen. Sein Körper konnte die roten Blutkörperchen nicht mehr nachbilden und so hat er mit knapp 5 Jahren das schlechte Spiel verloren. Im Alter von 12 Wochen ging er auf die große Reise von La Palma über Stuttgart nach Heilbronn und aus dem spanischen Lindo wurde ganz schnell ein Leopold, ein "schwäbischer Bub". Er wurde mir mit den Worten geschickt: "Sie bekommen einen wunderbaren Hund, er wird einmal ein stattlicher und stolzer Rüde"! Das ist eingetroffen. Er war immer "der Fels in der Brandung" auf ihn war Verlass ! Pold hat immer alle Hunde und Katzen, die er durch unsere Tierschutzarbeit kennen gelernt hat, akzeptiert, war nie böse, dass er sein Frauchen teilen musste. Er war für mich etwas ganz Besonderes, und jeder, der ihn kannte, denkt ebenso. Ich glaube an ein Leben nach dem Tode...
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Moritz
von Helga
Da ist ein Land der Lebenden
und ein Land der Toten,
und die Brücke zwischen ihnen
ist die Liebe.
Das einzig Bleibende,
der einzige Sinn.
-Thornton Wilder-

Mein
Moritz war für mich viel mehr als nur eine Katze. Moritz war mein Baby – ein
wunderbares Geschenk. Besonders jetzt, nachdem er weggegangen ist, wird mir um
so mehr bewusst, wie sich mein Denken immer um ihn gedreht hat – natürlich
auch um seinen „Bruder“ Pedro, der jetzt alleine ist. Moritz
war etwas ganz Besonders und einzigartig für mich. Über 10 Jahre hatte
ich meinen Moritz, nachdem ich ihn am
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Und
immer sind irgendwo Spuren deines Lebens:
Gedanken, Bilder, Augenblicke und Gefühle.
Sie
werden uns immer an dich erinnern,
uns
glücklich und traurig machen,
und dich dadurch nie vergessen lassen.
Daisy war etwas Besonderes. Für mich und meine Eltern, und
auch für die lieben Pflegeeltern ihrer letzten Zeit , Ursel und Bernd. Viele
andere sahen in ihr nur den wenig gefällig anzuschauenden Kampfhund mit den zu
kurz kupierten Ohren. Aber für uns war sie schön. Daisy war Menschen gegenüber
der liebste und geduldigste Hund, den man sich vorstellen kann, egal ob groß
oder klein, jung oder alt. Und das, obwohl sie gerade von und durch Menschen
vermutlich so viel erdulden musste und auch – wie auch immer – das
Sozialverhalten anderen Tieren gegenüber abtrainiert bekam sowie Regungen
zeigen zu dürfen. Wenig war sehr viel von unserer Daisy, sie kannte es nicht
anders. Und trotz alledem hatte sie sich ihre Ausgeglichenheit und ihren Schalk
bewahrt. Wir haben unsere Schnecke von Herzen geliebt. Sie war – wie gesagt
– etwas ganz Besonderes und eine ungemeine Bereicherung und Freude in unserem
Leben. Sie, die das ihre größtenteils im Tierheim verbringen musste, wo sie
dann auch alt geworden ist. Am
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von Gabi
Ihr seid jetzt traurig,
aber ich werde euch wieder sehen,
dann wird euer Herz sich freuen
und eure Freude wird euch niemand nehmen.
-Joh.16, 22-

Mit 5 Jahren wurde sie im August 2000 ins Tierheim abgeschoben. Als ich sie das erste Mal sah, stand sie zitternd in ihrem Auslauf – hab mich sofort in diese kleine Maus verliebt. Nachdem ich dann einige Zeit mit Otti im Tierheim Gassi gegangen war, habe ich sie im November 2000 zu mir und meinem Griechen-Bub Zantos nach Hause geholt. Schon damals litt Otti unter einer Störung des Kleinhirns, was sich auf den Bewegungsapparat und das Gleichgewicht ausgewirkt hat. Die Hinterbeinchen arbeiteten nicht so, wie sie es sollten, und so hatte sie einen recht eigenen Gang, was mich aber nicht im geringsten gestört hat – und auch Otti arrangierte sich gut damit. Meine kleine Otti-Maus war ein lebenslustiger, fröhlicher Hund mit einem charmanten Dickschädel, problemlos bei Menschen, Katzen, Kleintieren und auch bei den meisten Artgenossen. Sie war eine zärtliche Schmuserin – und mein kleines, geliebtes Sorgenkind, einmalig und einzigartig. Leider hat sich ihre Erkrankung schubweise immer mehr und immer schneller verschlechtert, und trotz aller Bemühungen mussten wir letztendlich den Kampf aufgeben. Am 10. April 2006 durfte Otti auf meinem Schoß zum Regenbogen gehen. Ich bin unendlich traurig, aber auch unendlich dankbar, dass sie mir geschenkt war. Kleine Otti-Maus, werde dich nie vergessen.
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von Rosi
Wie tief die Lieb ist, zeigt sich erst in der Stunde der Trennung.

Es sollte ein schöner
Herbsturlaub werden, zusammen mit unserem Hundepaar Cleo und Dany. Ich
hatte mich die Tage zuvor schon sehr gefreut. Aber
das Leben wollte es anders und vielleicht auch unsere süße kleine
schwarz-weiße Cockerdame Cleo. Cleo hat uns im September 2004 verlassen. Sie
war 8 Jahre alt und kämpfte schon seit
fast 4 Jahren gegen ein Herzleiden und vor allem gegen Krebs an. Beides war
inoperabel. Mehrere Ärzte und auch
die Uniklinik wurden konsultiert. Cleo
hätte einen Eingriff nicht überlebt. Du
sollst die Hoffnung nie aufgeben - und so lebten wir ein noch intensiveres Leben mit
Cleo und Dany. Die beiden waren ein Liebespaar. Ging es Cleo mal schlecht, dann
lehnte sie sich vertrauensvoll an Danys breiten Rücken. War alles wieder
vorbei, dann flog sie wie ein Luftballon im Wind durch den Garten. - Cleo
war unser Sonnenschein. Sie war so lieb, so anhänglich und eine
"richtige Frau". Sie verstand, es Dany um ihre Pfote zu wickeln. Es
war einfach wunderschön. Kein Vergleich mehr zu dem verschüchterten Hund, den
ich in die Ecke verkrochen bei einer Züchterin gefunden hatte. Ich nahm sie
mit, sie taute auf und es wurde eine wundervolle Zeit mit ihr. Bis zu diesem
Herbsturlaub. Cleo wollte uns bei sich haben, wenn sie in den Hundehimmel geht.
Bis zu ihrem letzten Atemzug saßen wir bei Ihr und streichelten ihr süßes
kleines Köpfchen...
Jetzt waren wir allein.
Dany, mein Mann und ich. Die Tage danach waren sehr schwer. Ihr Grab ist in
unserem Garten, neben unserer Hündin
Hella, die einige Jahre vorher von uns gegangen ist.
Einen Hund zu haben,
macht dich reich,
auch wenn Du kein
Geld und keine Häuser hast.
-Louis Salmi-
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Missy
von uns allen für Silke
Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume.
Ich lebe nun in euch und geh durch eure Träume.
-Michelangelo-


Missy kam Anfang 2005 im hohen Alter von 17 Jahren, völlig verwahrlost und in sehr, sehr schlechtem Zustand ins Heilbronner Tierheim. Mit dem Weg ins Tierheim hat wohl ihr eigentliches Leben spät, aber nicht zu spät, begonnen, denn Silke hat die alte Dame sofort in ihr Herz geschlossen, mit nach Hause genommen und ihr Leben lebenswert gemacht. Missy wurde liebevoll umsorgt, gepflegt und gehegt und ist unter dieser Betreuung noch einmal richtig aufgeblüht. Selbst den im Haushalt lebenden Rüden hat sie gezeigt daß eine altehrwürdige Dame durchaus noch in der Lage ist Regie zu führen. Man konnte deutlich sehen was Liebe und Verständnis bewirken können. Nach 1 1/2 Jahren konnte sich Missys Körper dem alter nicht mehr widersetzen und Silke verstand, dass es Zeit war, sie gehen zu lassen. Es ist eine große Lücke, die die Grande Dame hinterlassen hat.
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Pascha
von Ingrid und Stefan
Als die Schritte kleiner wurden, die Wege dieser Welt zu groß, zu fremd, zu steinig,
da schenkte Gott ihm Flügel und ließ ihn in seine Ewigkeit fliegen.
Pascha musste
Jahre im Tierheim verbringen, bevor er doch noch Glück hatte…
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von Helga
Ich hab die Sonne des Tages gesehen, jetzt ist es Zeit, um schlafen zu gehen.
Jetzt ist es Zeit nach Sorgen und Wachen, die Augen in Frieden zuzumachen.
doch wem ich ein wenig Licht gegeben, der lasse mich in seinem Herzen weiterleben.
Kim habe ich die grau getigerte Katze getauft, nachdem ich sie am 28. September 2006 tot in der Katzenhütte auf meiner Terrasse gefunden habe. Der Name passt für Kater oder Kätzin, da ich das ja nicht weiß. Mein Katerchen Pedro hat schon Tage vorher gemerkt, dass die Katze sich wohl dort einquartiert hatte für ihre letzten Tage, denn er hat frühmorgens und spätabends nur noch aufgeregt durch die Gegend getönt. Kim lag ganz entspannt auf der Seite im Halbkreis, die Pfötchen neben das Köpfchen gelegt, als schliefe sie selig. Nur die Äuglein und der Mund waren wieder aufgegangen. Wahrscheinlich war Kim eine der wilden Katzen, die hier in den Schrebergärten leben, und vermutlich war sie schon alt und ihre Zeit abgelaufen. Wer weiß, warum sie/er sich ausgerechnet auf meiner Terrasse zum Sterben hingelegt hat. Vielleicht hat ihr die Höhle gefallen, vielleicht wollte sie nicht einfach vergessen werden. Ruhe sanft, kleine Kim.
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Wolf
von Silke
Alt
werden ist wie auf einen Berg steigen.
Je
höher man kommt, desto mehr Kräfte sind verbraucht,
aber
umso weiter sieht man…
+ 14.o1.2oo7
Wolf kam im November 04 ins Tierheim, sein Herrchen hat ihn damals auf 15 Jahre geschätzt. Er stand sehr verloren, da halbblind & fast gänzlich taub, in der Hundegruppe und wurde von den anderen Hunden gemoppt und nicht in den Innenbereich gelassen. So ist er gleich am ersten Abend mit zu uns nach Hause zu drei Rüden gezogen und hat sehr selbstverständlich das Sofa in Beschlag genommen. Wolf war ein ganz ruhiger, sehr bescheidener Hund, der mit allen Neuzugängen verträglich war und die Jungspunde - wenn sie ihn gar zu wild durch die Gegend geschupst haben- durch ein lautes Baffen zur Raison gebracht hat .Er fand es klasse, gestreichelt zu werden, sogar die ihm anfangs heiligen Ohren hat er nach langer Eingewöhnungszeit immer wieder vertrauensvoll zum Kraulen entgegengestreckt. Das letzte halbe Jahr wollte er dann wie die anderen unbedingt mit im Bett einschlafen, auch wenn es ihm viel zu warm war und alle mit seinem Hecheln wach gehalten hat. Es war schön zu sehen, wie unser liebenswerter Opi sich immer fester an die Familie angeschlossen und die Nähe genossen hat. Seine Hüfte und Wirbelsäule breiteten ihm schon von Anfang an starke Probleme. Seit einiger Zeit hat die Kraft in den Hinterbeinen kaum noch zum Aufstehen gereicht und nachdem jetzt auch die vorderen Beine schwächer wurden, haben wir ihn in Würde und einem Lächeln im Gesicht gehen lassen. Er war eine Bereicherung für alle, es tut weh ihn zu verlieren und er fehlt uns sehr.
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Franz-Josef
von Heide für Kris
Es ist vorbei.
Ganz ruhig bin ich jetzt.
Gelöst, befreit, mir selbst zurückgegeben.
Kein Wunsch, kein Wollen -
nichts mehr, was verletzt.
Gestorben bin ich nur zu neuem Leben.

Das winzige, dunkelbraune abgemagerte Katerchen wurde im Oktober 2006 von einem kleinen, beherzten Jungen abgegeben, der es nicht mit ansehen konnte, wie ein Mann das Tierchen fast hat verhungern lassen, und der ihn ganz couragiert einfach mitgenommen hat… Ohne diesen kleinen Jungen hätte das total unterernährte und kranke Katzenkind vermutlich nie die menschliche Nähe, Liebe und Pflege kennen gelernt. Auf den ersten Blick dachten wir alle er wäre erst wenige Wochen alt, erkannten dann aber bei genauerem Hinsehen, dass der kleine Kerl schon ca. 3 Monate alt war! Das kleine Wesen wurde auf den Namen Franz-Josef getauft und mit heimgenommen. Das erste, was wir bei dem kleinen „Knochengestell“ feststellen mussten, war, dass er blind war! Aber unser Fränzchen ist trotz allem aufgeblüht und hat auch schön gefressen und sein Gewicht von anfangs 400 Gramm in zwei Wochen auf fast 1 Kilo gesteigert. Er hat sogar angefangen, zu spielen. Seine Lieblingsbeschäftigung war es, bei „Mama“ Kris unter den Pulli krabbeln und schmusen! Er lag für uns alle ganz unerwartet eines Morgens tot in seinem Körbchen, ist ganz ruhig eingeschlafen. Er durfte nur knapp 4 Monate alt werden. Wir sind sehr traurig, aber wir haben ihm von Herzen alles gegeben, und uns tröstet die Gewissheit, dass er in seinem kurzen Leben doch noch Liebe und Geborgenheit erleben durfte, vor allem durch Kris, die den kleinen Franz-Josef zärtlich geliebt und gepäppelt hat. In der kurzen Zeit, die Fränzchen mit uns verbrachte, haben wir ihn sehr lieb gewonnen und vergessen ihn nie !
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Billy
von Jennifer
Weinet
nicht, dass ich geschieden
aus
dem lieben, trauten Kreis.
Denn
ich wohne dort in Frieden,
wo man nichts von Schmerzen weiß.
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Fritzie
Immer wenn wir von dir erzählen,
fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen.
Unsere Herzen halten dich gefangen,
so, als wärst du nie gegangen.
Was bleibt, sind die Erinnerung und die Liebe.
-unbekannt-

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Hasso
für Silke
Schließe mir die Augen beide
mit den lieben Händen zu !
Geht doch alles, was ich leide,
unter deiner Hand zur Ruh.
Und wie leise sich der Schmerz
Well um Welle leget,
wie der letzte Schlag sich reget,
füllest du mein ganzes Herz.
(Theodor Storm)

Nur drei Wochen
waren ihnen gemeinsam vergönnt, dem fast 19-jährigen, blinden und tauben
Hasso und Silke, die ihn aufgenommen hat, weil sein Herrchen ihn nicht
mehr versorgen konnte und sie ihm den weiteren Aufenthalt im Tierheim ersparen
wollte. Er hat sich recht schnell in der Wohnung zurechtgefunden, die anderen
Hunde hat er komplett ignoriert, und er durfte tagsüber mit ins Büro arbeiten
gehen und Schnitzel am Vesperwagen abstauben. Leider hat das
alte Männchen aber rapide abgebaut, vor allem, nachdem er auch noch wegen eines
dauerblutenden, vereiterten Zahns eine Narkose bekommen musste. Nach seinem
zweiten Schlaganfall innerhalb von 7 Tagen durfte er dann schweren Herzens am
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Olanka
von Frau Walther
Ihr sollt nicht um mich weinen, ich habe ja gelebt,
der Kreis hat sich geschlossen, der zur Vollendung strebt.
Glaubt nicht, ich bin gestorben, dass wir uns ferne sind,
es grüßt euch meine Seele als Hauch im Sommerwind.
Und legt der Hauch des Tages am Abend sich zur Ruh`
send ich als Stern vom Himmel euch meine Grüße zu.

Im
Alter von ca. 2 Jahren wurde Olanka, genannt Olga, von Frau Walther aus dem
Heilbronner Tierheim geholt, nachdem sie als Streuner beim Heilbronner
Gesundbrunnen von Tierschützern „eingesammelt“
worden war. Dass die Kleine sich durchschlagen musste, hat sie niemals
vergessen: Sie hat ihr Leben lang alles geklaut, was essbar war und auch streng
darüber gewacht u. mit den Krallen verteidigt, dass keiner ihr vermeintlich
etwas wegnahm, vor allem der Besuch nicht! Und wie man auf den Fotos sehen kann,
war sie eine begeisterte Zeitungsleserin und liebte es, sich im Blumenkasten zu
sonnen. Im Alter von 13 Jahren wurde Olanka dann krank – eine schwere
Blutkrankheit. Die Prognose von Frau Doktor Wieland bewahrheitete sich leider,
und so musste Olga dann mit 14 Jahren am
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für Dagmar
Die Töne sind verklungen.
Lassen nur die Stille spürn.
Es wird so leer...
Die Bilder sind verschwunden -
doch die Farben leuchten noch

Dagmars Kater
Felix erreichte das stolze Alter von beinahe 20 Jahren! Fast sein ganzes
Leben hat Felix bei Dagmar gelebt, ging ein und aus und erstaunte und erheiterte
die Besucher mit seiner lautstarken, zufriedenen Katzensprache. Felix war ein
wunderschöner, lieber, recht großer Kater, der im Alter von knapp 19 Jahren
noch ein großes Abenteuer erleben musste: Er blieb über drei Wochen trotz
verzweifelter Suche verschwunden und tauchte dann total abgemagert und
ausgetrocknet wieder auf – zur grenzenlosen Erleichterung seines Frauchens.
Gott sei Dank hat sich das Katerchen dann wieder berappelt; er war alt, aber
recht fit und genoss es wieder, draußen zu sein und ebenso, zu seiner
„Mama“ ins Bett zu kuscheln. In letzter Zeit mochte er nicht mehr fressen
und magerte ab, zudem wurde ein Lungentumor festgestellt… Am
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Wilma
von Bine
Leise kam das Leid zu ihr,
trat an ihre Seite.
Blickte still und ernst sie an,
schaute dann ins Weite.
Leise ging die Wanderung
über Tal und Hügel
und uns war's, als wüchsen still
ihrer Seele Flügel.

Auf der Suche nach einer Zweitkatze kam ich im Sommer 1998 ins Heilbronner Tierheim. Dort wartete Wilma nach einem schweren Autounfall und komplizierter OP auf ein neues Zuhause als Wohnungskatze. Ihr erstes Ziel war meine Schulter, und das blieb auch ihr erklärter Lieblingsplatz. Für mich hieß das ein zerkratzter und besabberter Rücken, aber ihr ging es dort immer gut. Wilma hat es ihrer Umgebung nicht so ganz einfach gemacht. Speziell Kater und Hund hatten manchmal so ihre Schwierigkeiten mit ihrer ausgeprägten Persönlichkeit. Aber sie hat zu uns gehört. Leider weiß ich nicht wie alt sie geworden ist, auch für die Tierärztin war ihr Alter immer ein Rätsel. Ihr Nierenversagen im Herbst 2005 kam für mich völlig unerwartet und war daher auch schwer zu verarbeiten. Aber immerhin haben wir 7 gemeinsame Jahre verbracht, sie ist in meinem Arm eingeschlafen und ein schöner Platz im Garten (der nach unserem Umzug doch noch ihr Revier wurde) erinnert an sie. Natürlich nicht nur der Garten....
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Bunte
Ich habe die Heimat gefunden,
die niemand mehr verlassen muss.

Die
kleine, bunt gescheckte Hundemaus - deshalb auch "Bunte" genannt
- lebte seit September 2006 bei Tierschützern auf Kalymnos. Wir schätzten
Bunte auf inzwischen ca. eineinhalb Jahre, sie kam als Fundtier zu
den Tierschützern und war mit allem und jedem verträglich. Bunte
hat sich recht schnell der beigen Hündin Bubuka angeschlossen, und die beiden Mädchen
waren dicke Freundinnen und beinahe unzertrennlich. Bubuka hatte das Glück,
bereits nach Deutschland zu einer lieben Familie reisen zu dürfen - Bunte saß
quasi in der Warteschleife, komplett gechipt, geimpft und kastriert und mit den
Ausreisepapieren. Nächste Woche, am
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Boukla
für Jaana und Vangelis
Schaut nicht auf das Leben,
das ich beendet habe,
sondern auf das Leben,
das ich jetzt beginne.

Total heruntergekommen, verwahrlost und herrenlos versuchte er sich am Strand auf der Insel Kos durchzuschlagen. So fanden ihn die griechischen Tierschützer Jaana und Vangelis und nahmen ihn mit zu sich nach Hause. Es war ein alter Gordon Setter, mindestens acht oder neun Jahre alt, und Jaana und Vangelis gaben ihm den Namen „Bougla“. Vermutlich hatte Bougla zuvor sein Leben als Kettenhund fristen müssen, denn sein Fell war am Hals bis auf die Haut abgescheuert. Es ist immer wieder erstaunlich, wie lieb und zugänglich solche Hunde trotz ihrer schlechten Erfahrungen doch sind. Bougla zeigte sich als unglaublich liebesbedürftiger, anhänglicher und gutmütiger Rüde, sowohl mit den anderen Hunden als auch mit den Katzen problemlos verträglich, und er durfte im Hause der Tierschützer mit allen Tieren frei leben und endlich das Leben genießen. Leider war es ihm nur ein Jahr lang vergönnt, bei Jaana und Vangelis sein Gnadenbrot zu bekommen und ihre Liebe und Zuneigung spüren zu dürfen. Bougla erlag Anfang Juni 2007 seinem Krebsleiden und durfte in der Obhut seiner Menschen einschlafen.
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Rocky
von Sonja, Wolfbert, Jessica und Florian
Die Erinnerung ist ein Fenster,
durch das ich dich sehen kann,
wann immer ich will.
-unbekannt-
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Felix
Die Erinnerung steht immer
dem Herzen zu Diensten.
-Antoine Rivarol-
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Bailey
von Ingrid
Der Tod ist das Tor zum Licht
am Ende eines mühsam gewordenen Weges.
-Franz von Assisi-

Bailey
kam als kleine Babykatze in unsere Familie. Das rote Norweger-Katzenkind hat
alle unsere Herzen gewonnen und er hat sich zu einem prächtigen, wunderschönen
Kater mit grundgutem Charakter entwickelt. Auch unsere Hündin Kira hat ihn
geliebt; die kleine Katze Lieschen, die 4 Jahre später zu uns kam, war eher
genervt von ihm, weil er ständig mit ihr spielen wollte. Leider hat unser
Bailey schon seit seiner Jugend an Diabetes gelitten, er musste Diät halten und
Insulin gespritzt bekommen. Vielleicht hat uns die Tatsache, dass er nie ganz
gesund war, noch enger an ihn gebunden. Er war aber auch ein so liebenswertes
Katermännchen - wir waren vernarrt in ihn. Vor allem meine Tochter Vanessa hing
mit zärtlicher Liebe an ihm. Trotz aller Vorahnungen war der Schock fürchterlich,
als wir heimkamen und unseren großen Jungen fast leblos und apathisch daliegen
sahen. Auch die Tierärztin konnte nichts mehr für ihn tun, da auch noch
Schrumpfnieren festgestellt wurden. Und so musste ich mich überwinden und
meinen Bailey am
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von Britta

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Memphis
von Silke und Helga
Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: Es ist in allen
Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.
(Rainer
Maria Rilke)

Am
Freitag,
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Charles
von Elke und Andreas
Einschlafen dürfen, wenn man müde ist,
eine Last fallen lassen, die man lange getragen hat,
ist eine wunderbare Sache.
-Hermann Hesse-

Unser Charly hat uns nach 3 viel zu kurzen Jahren, nach langer schwerer Krankheit, verlassen. Seit seinem 2. Lebensjahr musste unser kleiner Liebling die Strapazen einer sehr starken und kaum in den Griff zu kriegenden Epilepsie ertragen. Am Ende siegte die Krankheit und der kleine Körper versagte seinen Dienst. Niere und Leber haben aufgehört zu arbeiten und unser kleiner Katzenbär ist still und heimlich, ganz friedlich von uns gegangen. Trotz seiner Krankheit war er immer ein fröhlicher Kampfschmuser, der sehr viel Freude in unser Leben gebracht hat. Er sprühte vor Lebensfreude und war mit allen Hunden und Katzen befreundet. Unser Haus mit seinem extra großen Garten konnte der kleine Mann leider nicht mehr lange geniessen. Aber für ihn war immer nur wichtig dass er mit uns zusammen sein konnte. Wir können es kaum fassen dass er nun nicht mehr bei uns ist, die Tränen wollen nicht versiegen. Unser Haus ist so schrecklich leer. Ein großer Teil unseres Herzens wird immer ihm gehören.
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Prinz
von Helga
Vielleicht bedeutet Liebe auch lernen, jemanden gehen zu lassen,
wissen, wann es Abschied nehmen heißt.
Nicht zulassen, dass unsere Gefühle dem im Wege stehen,
was am Ende wahrscheinlich besser ist für die,
die wir lieben.
-Sergio Bambaren-

Am
"Lass uns landeinwärts gehen, und bau mir ein Haus.
Ein kleines Haus mit einer weißen Wand
für die Abendsonne."
(Hilde Domin)
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Buster
von Brigitte
Man sieht die Sonne langsam untergehen
und erschrickt dennoch,
wenn es dunkel wird.

Buster
kam mit 3 Jahren ins Tierheim und hat dort 12 Jahre gerne gelebt. Nachdem
er auf dem Hundeplatz im Alter von einem Jahr radikal erzogen werden sollte, hat
er sich gewehrt und ist letztendlich ins Tierheim gebracht worden. Ich bin lange
mit Buster Gassi gegangen, bevor er mir erlaubt hat, ihn anzufassen. Doch mit
der Zeit haben wir uns angefreundet und er ist mir sehr ans Herz gewachsen. Die
täglichen Spaziergänge miteinander haben wir genossen und ich habe mich immer
wieder gefreut, wie mein guter Buster mir gegenüber aufgetaut ist – auch wenn
er sich sonst von keinem anfassen lassen wollte. Er freute sich aber auch über
meine Nichten und andere Kinder, die ihn an der Leine mit mir zusammen Gassi geführt
haben. Als er ein alter Hund geworden ist, waren unsere Spaziergänge langsamer
und kürzer, aber er ist immer noch gerne ein Stückchen gelaufen, wenn auch
nicht mehr sehr weit – immerhin war er inzwischen stolze 15 Jahre alt
geworden. Leider hatte er am
Samstag,
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Wheasley
Elke
und Andy
Kurzes Glück schwamm mit den Wolkenmassen,
wollt es halten - musst es schwimmen lassen.
-Detlef von Uliencron-
Klammheimlich hat er sich in
unser Haus und unsere Herzen geschlichen.
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Zsömi
Tierheim Siofok
Do not stand at my grave and weep
I am not there, I do not sleep.
I am the thousand winds that blow,
I am the diamond glints on snow.
I am the sun on ripened grain,
I am the gentle autum rain,
I am the shining stars at night
When you awake to the morning light,
I am the soft uplifting rush of quiet birds in circled flight.
My time has come, I am at rest,
I am the sunset in the west.
I am the clouds that race above
Where I watch over those I love.
Do not stand at my grave and cry,
I am not here, I do not die.
So here the words that here I say:
I am the love that guides your way.
-American Indian-

Gestern,
am
Zsömi
kam 1998 zu uns ins Tierheim, da ihr Herrchen sie nicht mehr behalten konnte.
Und sie hatte wohl entschieden, im Tierheim zu wohnen, denn wir haben
viermal versucht, sie zu vermitteln, doch jedes Mal ist sie wieder weggelaufen
und zu uns „zurückgeflüchtet“. Also durfte sie bleiben.
Sie hat sich das Tierheim Siofok als Zuhause ausgesucht und war hier glücklich
und zufrieden. In den 10 Jahren, die sie bei uns war, ist sie uns allen ans Herz
gewachsen; sie hat zu uns gehört. Zuletzt litt sie an Krebs, und wir konnten
nur noch versuchen, ihr die letzte Zeit so schön wie möglich zu machen. Und
gestern war es dann soweit, wir mussten Abschied nehmen. Als letztes Zeichen
unserer Liebe haben wir sie auf ihrem Weg begleitet. Zsömi
ist bei uns 15 Jahre alt geworden – und es war sehr schwer für uns, sie gehen
zu lassen. Sie war ein Teil von uns
und unserem Tierheim und sie wird uns noch lange fehlen.
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Nora
für Karin
Eine Träne fiel auf eine Rose,
und als der Strahl der Sonne sie berührte
da ist sie aufgegangen in hellem Licht.

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Samson
Der Meister kann die Form zerbrechen
mit weiser Hand, zur rechten Zeit.
-Friedrich von Schiller-
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Daniela
von Gabi aus Siofok
Von Gott hast du das Hunderecht,
das dir nach irdischem Getümmel,
nach Krankheit, Zärtlichkeit, Gefecht,
ein Kuschelplätzchen schafft im Himmel.
(Silvia Gugl)

Unsere Daniela muss in etwa 8 oder 9 Jahre alt gewesen sein, genau wissen wir es nicht. Sie hat seit 7 Jahren bei uns im Tierheim gelebt. Über ihr Vorleben wissen wir nichts, sie kam als Fundhund zu uns, der auf den Straßen umhergirrt war. Wir haben ein paarmal versucht, sie zu vermitteln, aber sie wurde immer zurückgebracht, weil sie Katzen gejagt hat. Und so blieb sie bei uns. Daniela war ein sehr liebenswerter Hund, der alle Menschen mochte. Sie hat unheimlich gerne Ball gespielt und konnte fein ihr Spielzeug apportieren, damit wir es ihr wieder werfen konnten. Spaziergänge waren ihre Leidenschaft, und so oft es möglich war, gingen wir mit ihr Gassi, damit sie rennen und toben konnte. Wir konnten sie immer frei lassen, sie ist nie weggelaufen. Bei Kindern war Daniela glücklich, sie schmuste unheimlich gerne mit ihnen, legte ihr Köpfchen in ihre Hand und forderte sie zum Streicheln auf. Im März 2008 mussten wir uns von unserer Daniela verabschieden und sie über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Wir alle hier im Tierheim haben sie sehr geliebt und wir sind sehr traurig, sie fehlt uns.
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Masca
von Petra, Wolfgang und Mira
Wer kann Gottes Wille fassen,
beugen müssen wir uns still.
Schmerzerfüllt das Liebste lassen,
wenn der Herr es haben will.

Unsere
geliebte Teneriffa-Hündin Masca musste uns leider am 15.
März 2008 verlassen.
Sie fehlt uns jeden Tag und ihre Hundeschwester Mira trauert auch sehr.
Es waren elf wunderschöne Jahre mit Dir, vom ersten Tag, als ich Dich im
Bergdorf Masca auf Teneriffa
auf einem Parkplatz halbverhungert fand, bis zu Deinem plötzlichen Krebstod.
Schon letztes Jahr ging es Dir sehr schlecht und wir verloren Dich beinahe, aber
Deine junge Freundin Mira
aus Kos brachte Dich erstaunlicherweise wieder auf die Beine und Du hattest Dich
super erholt.
Ihr gingt zusammen auf Entdeckungstouren, Du brachtest Mira sehr viel bei mit
Deiner menschenfreundlichen Art.
Jetzt hast Du uns verlassen, aber ich weiß eines Tages werden wir uns alle in
Frieden wiedersehen.
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Smokie
von Ursula
Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt,
der ist nicht tot, der ist nur fern.
Tot ist nur, wer vergessen wird.
-Immanuel Kant-

Für Smokie, Charly und all die anderen, die Ihr mich mein Leben lang begleitet habt. Danke an Max, Cambo, Asso, Gretel, Leoncito, Trampas, Schnuffi, Buddy, ganz besonders aber an Charly und Smokie, die mit mir die letzten 23 Jahre meines Lebens mit allen Schwierigkeiten und in allen Situationen teilten. Mein Charly, wo es Liebe auf den ersten Blick zwischen uns war, den ich mit 1 1/2 Jahren von einem Bauerhof holte, wo man ihn nicht mehr wollte und einfach totgeschlagen hätte, wenn ihn niemand genommen hätte, der mich bedingungslos liebte. Ein böser Tumor zwang mich zur Entscheidung, ihn nicht länger leiden zu lassen um ihn zu den Sternen gehen zu lassen. eine Woche, nachdem ich Charly begraben hatte, kam Smokie in mein Leben. Auch er war ein "zweiter Hand Hund", er war knapp 7 Monate alt als er zu mir kam. Am Anfang hatten wir es nicht leicht miteinander, da ich über sein Vorleben praktisch nichts wusste. doch er war ein ganz außergewöhnlicher kluger und lernfähiger Hund, der mit sehr ans Herz wuchs und ein Teil meines Lebens wurde. Er hat mich über 12 Jahre begleitet, ich hoffte noch mehr Zeit mir ihm zu haben. Sein Herz, sein großes Herz, versagte und er verließ mich sehr unerwartet und rasch. Nun ist er für immer in seinem Garten, der für die letzten Jahre seines Lebens sein Revier war. Er fehlt mir unsagbar und doch habe ich mich entschlossen, mich noch einmal auf einen neuen Hund einzulassen. Ich werde deswegen keinen seiner Vorgänger vergessen oder weniger lieben, aber ich denke, dass ein kleiner Hund, der ein Zuhause braucht, mir am besten über den Verlust hinweg hilft. Nun erwarte ich in einer Woche Schorsch, ich glaube Smokie, Charly und alle ihre Vorgänger sind damit einverstanden.
Danke meine lieben Hunde!
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Navarro
31.12.2001 – 08.07.2006
von Elli und Uwe
Die Liebe ist ein Kind der Ewigkeit,
deswegen wird sie auch über den Tod
hinaus nicht vergehen,
sondern nur eine andere Form annehmen.

Ohnmächtig
und geschockt vor Schmerz mussten wir am 09.07.2006 unseren geliebten „Navarro“
begraben. Er war durch einen Kreislaufkollaps, während der Operation einer
Magendrehung, gestorben. Sein Leben war nicht einfach. Durch eine Missbildung im
Auge erblindete unser junger Hund etwa im Alter von 10 Monaten. Kein Tierarzt
und auch wir bemerkten etwas davon, bis der Hund ca. 2 Jahre alt war. Durch
Schmerzen im erblindeten Auge hatte er klassische Fehlverknüpfungen mit seiner
Umwelt, immer wenn er sich aufregte oder Stress bekam, sein Blutdruck /
Augendruck angestiegen ist. So war für ihn alles, außerhalb unseres Hauses
oder Grundstückes schlecht. Er reagierte sehr aggressiv. Das schmerzende,
blinde Auge wurde entfernt. Durch die Unterstützung einer Handvoll lieber
Menschen und zahlreichen Seminarbesuchen, gelang uns eine nahezu 100%ige
Resozialisierung. Der Weg war schwer, manchmal fast zu hart, geprägt von vielen
Rückschlägen, aber dennoch waren wir zum Schluss überglücklich, dass wir
unseren Hund nicht aufgegeben hatten. Alle Mühe hatte sich gelohnt!!
Leider durften wir das Glück nicht lange genießen, denn
Navarro wurde so plötzlich aus unserer Mitte gerissen. Noch
heute ist der Schmerz für uns unerträglich. Er wird immer unser „Baby“
bleiben. Wir vermissen ihn so unsagbar. Er hat er uns geprägt wie kein anderer,
hat uns viel gelehrt, über uns selbst und über die Menschen, Gutes und
Schlechtes. Mancher unserer jetzigen Hunde verdankt ihm sein Leben! Meine lieber
„Puschi“ wir werden uns wieder sehen. Pass gut auf Aline auf, sie ist jetzt
bei Dir im Regenbogenland. Du hast sie so sehr geliebt und sie wird auch auf
dich achten. In noch immer anhaltender Trauer, voller Dankbarkeit und
unendlicher Liebe, Dein Uwe und deine Elli, mit
Cassy, Taff, Jakko, und Tasso
Du bist nicht mehr da, wo Du warst,
aber du bist überall dort, wo wir sind,
weil
Du für immer in unseren Herzen wohnst!
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26.10.1992 – 25.04.2008
von Elli und Uwe
Gerade eben warst du noch hier,
jetzt bist du fort, dein Platz ist leer.
Überall sehe ich deine Spuren
und fühle, wie sehr du mir fehlst.
Noch sind die Räume erfüllt
von deinem Wesen, deinem Zauber,
deinem Lachen und deiner Wärme.
Etwas wird bleiben, wovon ich leben kann.
-Margot Bickel-

Unser
lieber, kleiner Sonnenschein,
fast 16 Jahre hast du uns durchs Leben begleitet. Du wurdest vom erstem bis zum letzten Tag deines Lebens geliebt. Du warst ein Sonnenkind unter all unseren „Schwarzen“, die nun noch bei uns sind. Ein Hund, so treu und wunderbar, nur lieb und freundlich. Jeder Mensch, der dich kennenlernte, hat dich sofort ins Herz geschlossen. Jetzt müssen wir ohne dich weiter leben, aber wir wissen noch nicht wie. Nachdem wir dem Tod in den letzten beiden Jahren einige Haken geschlagen haben, war es nun doch so weit. Du bist in unseren Armen über den Regenbogen gegangen. Du warst so müde geworden und dein Herz konnte einfach nicht mehr. Also haben wir uns schweren Herzens entschlossen, deinen Wunsch zu respektieren und dich aus dieser Welt gehen zu lassen. Ab dem Augenblick wirkest du fast erleichtert und hast losgelassen, all deine Verantwortung weggeworfen. Wir danken dir aus tiefen Herzen für wundervolle 16 Jahre, für deine Liebe, dein Lachen und deine unendliche Treue! Den lieben Gott bitten wir, auf unseren Engel aufzupassen, bis wir uns wieder sehen. Navarro wird auch auf dich aufpassen, ganz so wie es sich für einen „großen Bruder“ eben gehört. Achte auch du ein wenig auf ihn! Wir sehen uns wieder „Krümelchen“. In inniger Liebe und ewiger Dankbarkeit, Dein Uwe und deine Elli mit Cassy, Taff, Jakko, und Tasso.
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Maja und Miro
Du sollst kein Fragezeichen setzen,
wo Gott einen Punkt gesetzt hat.
-aus Afrika-

Nach fast 6 Jahren sind die beiden wieder vereint. Maja ist auf den Weg zu ihrem Miro gegangen. Zurückgelassen hat dieses wunderbare, liebenswerte, wunderschöne Kätzchen mit den stahlblauen Augen, ein unsagbar trauriges Frauchen und einen trauernden Kater der seit Miro's Tod ihr geliebter "Ersatzkater" war. Sie fehlt so sehr.
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Feger
von Bine
Wenn ich
im Glanz der Sonne dein Lächeln nicht mehr sehe,
wenn ich im Gesang der Vögel deine Stimme nicht mehr höre,
wenn ich in fremden Gesichtern deines nicht mehr suche,
dann - erst dann -
bist du wirklich gestorben.
Mein geliebter Feger ist
am 22. März 2008 gestorben, er war knapp 13 Jahre alt.
Feger war für mich immer ein toller Kumpel, ein Freund in größter Not, auf
den ich mich blind verlassen konnte. Er war der toleranteste Hund, den ich
jemals kennenlernen durfte - in jeder Hinsicht und durch ihn habe ich unendlich
viel gelernt - vor allem über Hunde. Er war mein großer Lehrmeister - einen
besseren konnte ich mir nicht wünschen. Mir fehlen die Worte, ich weiß nicht,
was ich sagen soll, er fehlt mir so sehr, ich bin unendlich traurig über seinen
Tod und ich werde ihn niemals vergessen! Feger ist unersetzlich und ich danke
ihm für seine Liebe und unendliche Treue, die er mir immer und überall
bewiesen hat. - Mein Feger ist unersetzlich für mich, aber ich möchte durch
seinen Tod auch einem anderen Hund ein glückliches Dasein ermöglichen, damit
er nicht umsonst gegangen ist und möchte daher dem alten Emil aus Ungarn einen
schönen Lebensabend bei uns bieten.
Lieber Feger wir beide, ich und deine alte Partnerin Tessy danken dir für die
schöne Zeit - wir werden dich nie, nie vergessen! Schau vom Hundehimmel auf uns
und sage uns, dass wir es richtig machen - für dich und auch für den alten
Emil. Danke, mein lieber Feger!
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C
(12.09.1994
– 18.07.2008)
von Elli und Uwe

Das Schönste an einer Freundschaft
ist nicht die ausgestreckte Hand,
das freundliche Lächeln oder der Kontakt,
sondern das wunderbare Gefühl,
jemanden zu haben, der an einen glaubt
und einem sein Vertrauen schenkt.
Heute
ist es an der Zeit DANKE zu sagen! DANKE für fast 14 unvergessliche Jahre. Du
warst eine so wundervolle Gefährtin!
Unerfahren
wie wir waren, brauchten wir allerdings eine Weile, um das zu erkennen. Ganz
besonders schön waren die letzten Jahre, wo Du so weise geworden warst und wir
uns blind verstanden haben. Du warst unser schönes, stolzes Mädchen!
Warte
mit Aline und Navarro auf uns, aber ärgere Navarro nicht so arg und sei ein
wenig gerechter zu ihm als hier bei uns auf Erden. Taff vermisst Dich
schmerzlich, sende ihm doch bitte ein paar fröhliche Gedanken, damit es ihm
bald wieder besser geht.
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Stella
Sterben ist kein ewiges Getrenntwerden ;
es gibt ein Wiedersehen an einem helleren Tag !
-Michael Faulhaber-
von Rafaela

Ich glaube an ein Leben nach dem Tod. In meinem imaginären Paradies sind auf jeden Fall alle Tiere, die auch hier auf Erden sind. Auch meine Stella ist jetzt dort.. Ich habe sie im Jahr 1997 aus Amerika mit nach Deutschland gebracht. Stella hat sich hier prima eingelebt und fast jedes Herz im Sturm erobert. Mit fast allen Hunden und allen Katzen kam sie prima zurecht und auch mit dem Menschen. Mit kleinen Kindern hatte sie es nicht so, aber wenn man das weiß, dann kann man ja entsprechend reagieren, und in soweit war diese "Macke" für mich auch kein Problem. Meine Stella verfügte über eine beeindruckende Intelligenz und war das treueste Tier, das man nur haben kann. Leider musste sie mich im Januar 2009 im Alter von 13,5 Jahren - und trotzdem viel zu früh - verlassen. Stella wurde am 29.08.1995 in Hinesville im Bundesstaat Georgia, USA geboren und lebte bis zum 31.01.2009 bei und mit mir. Die Bindung, die wir zueinander hatten, war mit Worten nicht zu beschreiben. Sie wird immer in meinem Herzen sein.
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Floh
Ich habe den Kampf auf Erden verloren,
aber die Engel haben einen Kämpfer gewonnen!
- unbekannt-
Eine unserer besten Entscheidungen war es, diesen Hund zu uns zu nehmen! Wir hätten keinen besseren Hund bekommen können!
Unsere Floh war ein fröhlicher, lebhafter Hund, der stets gute Laune verbreitet hat und das Leben liebte. Wir, ihre Familie, schienen immer ihr Lebensmittelpunkt zu sein: Sie wusste, wann es uns gut ging und war mit uns fröhlich, und sie merkte, wann es uns schlecht ging und spendete uns dann Trost mit all ihrer Liebe. Floh folgte uns auf Schritt und Tritt und hat uns immer Freude bereitet. Auch während ihrer Krankheit – sie hatte Krebs – zeigte sie eine unbändige Kämpfernatur und einen unerbittlichen Lebenswillen. Leider hat sie letztendlich den ungleichen Kampf dennoch verloren. Sie durfte nur 9 Jahre alt werden. Wir tragen sie in unseren Herzen und freuen uns auf ein Wiedersehen hinter dem Regenbogen.
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Taff
05.07.2002 - 24.02.2009
von Elli und Uwe
In dieser Stunde hörte er auf, mit dem Schicksal zu kämpfen,
hörte auf zu leiden.
Auf seinem Gesicht blühte die Heiterkeit des Wissens,
dem kein Wille mehr entgegensteht,
das die Vollendung kennt, das einverstanden ist
mit dem Fluss des Geschehens, dem Strom des Lebens,
voll Mitleid, voll Mitlust, dem Strömen hingegeben,
der Einheit zugehörig.
-Hermann Hesse, Siddhartha-

Du
hattest einen ungewöhnlichen Namen: „Taf“. Französisch für Zigeuner, doch
im deutschen bedeutet „Taff“ zäh, robust und stark. „Wenn das kein Omen
ist!“, haben wir gedacht - und so hast Du diesen Namen behalten.
Im
Januar 2005 sind wir über die Dobermann-Hilfe auf dich aufmerksam geworden.
Deine Beschreibung: Er ist rudelverträglich und liebt Menschen wie Hunde über
alles. Wir träumten den Traum vom sozial verträglichen Dobermann, hatten
jedoch mit unseren beiden Hunden leider dieses Glück nicht von Anfang an.
Sollten wir es wagen, dich zu uns zu holen? So fuhren wir dann zu deinem
Tierheim in Saverne. Als sie dich zu uns brachten, konnten wir nicht glauben,
was wir sahen: Da kam ein Hund, abgemagert bis auf die Knochen, aber mit soviel
Leben in den Augen! Du wolltest unbedingt Ball spielen. Irgend etwas hat sofort
unser Herz berührt. Nachdem du deine anderen 4-beinigen Familienmitglieder
kennen gelernt hattest, und sie auch nichts gegen dich einzuwenden hatten, bist
du eine Woche später bei uns eingezogen. Ich erinnere mich noch gut daran, wie
du geweint hast, als wir das Tierheim an diesem Tag ohne dich verlassen haben.
Du wusstest ja nicht, dass wir uns
wieder sehen würden! Immer werden wir uns an das erste Frühstück
in deiner Gegenwart erinnern. Obwohl du kurz davor deine Portion zu Essen gehabt
hast, meintest du, dass alles, was Essbares auf dem Tisch liegt, zu deinen
Nahrungsmitteln gehört. Es hat nicht gereicht, dich über 100 Mal auf deinen
Platz zu bringen, damit wir frühstücken konnten. Eine leise Ahnung beschlich
uns, welch Konsequenz du uns abverlangen würdest ;-).
Nach
sehr kurzer Zeit schon hast du an Gewicht zugelegt, und alles schien gut zu
werden. Aber in deinem Körper hat damals vermutlich schon im Hintergrund deine
Nierenkrankheit gelauert… Inzwischen haben wir mit Demodex Milben, mit schütterem
Haarkleid, mit Futterunverträglichkeiten gekämpft… Du hattest einen
unglaublichen Bewegungsdrang. Das erste Jahr durftest du deshalb nur an der
langen Leine gehen. Es war schwierig dir was beizubringen, weil du deine
Instinkte, bis du zu uns gekommen bist, immer ausleben durftest. Aber wir haben
es dann doch nach einem Jahr geschafft, dass du ohne Leine gehen konntest. Das
war das allergrößte Glück für dich! Das, dein orangenes Igelbällchen mit
der blauen Nase und dein Uwe. Ihr zwei habt gut zueinander gepasst. Jeder für
sich oft genug ein kleiner Clown – ein Spiegelbild. Für unseren Navarro
warst du ein Geschenk. Durch dich hat er wieder Vertrauen gefasst. Es war
unglaublich zu sehen, wie ihr sogar miteinander gespielt habt. Zweimal habt ihr
euch heftig gestritten, aber es war dann nachher auch alles wieder gut. Als
Navarro starb warst du unser Tröster. Was hätten wir ohne dich getan?
Unglaublich, wie du uns auf Trapp gehalten hast, hast uns keine Zeit gelassen,
immer wieder hast du uns zum Aufstehen animiert. Und nach Tagen bist du dann
draußen gelegen an seinem Grab und hast geweint. Jetzt war es an uns, dich zu
trösten und dir zu helfen. Wieder als Notfall ist kurz danach
Jakko bei uns eingezogen. Er war wie Navarros Zwillingsbruder. Ihr habt euch
geduldet, aber es war nie die Freundschaft wie zu Navarro. Cassy und Aline hast
du geliebt. Im Laufe der Jahre hast du dann Aline und bald darauf auch Cassy
verloren. Es schien, als würdest du dich von ihrem Verlust nicht erholen. Auch
unsere junge Kashila konnte letztendlich nicht viel an deiner Trauer ändern.
Erst als das junge Dobi-Mädchen Honey zu uns kam, ist dein Lebenswille wieder
aufgeflammt. Es ist sehr schade, dass du das nicht länger genießen durftest.
Taff
– Du warst ein wundervoller Hund! Wenn wir kleine oder junge Hunde brachten,
warst du immer freundlich. Du hättest nie nach ihnen geschnappt. Wir konnten
dir da vollkommen vertrauen und dich bedenkenlos mit ihnen alleine lassen. Mit
unseren Jungen warst Du geduldig, hast viel über dich ergehen lassen. Über
jeden Besuch hast du dich gefreut und immer gleich ausprobiert, wie lange ein
Mensch wiederstehen kann, dich nicht zu streicheln, wenn du dich immer wieder
angelehnt oder die Pfote gegeben hast. Schon fast aufdringlich aber sooooo
nett!!!! Und immer hat der Schabernack aus deinen sprechenden Augen geblitzt. Und
dann hat sie uns eingeholt, die Krankheit. Niereninsuffizienz ist was Tückisches.
Wenn man sie bemerkt, ist es zu spät. Das einzige wirksame Arzneimittel war
kurzfristig über Wochen aus dem Verkehr gezogen. Der Nachfolger brachte nicht
das selbe Resultat. Wir versuchten alles: Diät, Futterumstellung, andere
Medikamente. Letztendlich mussten wir daneben stehen und zusehen, wie du immer
weniger geworden bist, aber wir sagten uns, solange du fröhlich bist, gerne
isst und springen willst, kann es nicht so schlimm sein. Ein
simpler Magen-Darm Infekt hat dich dann vollends aus der Bahn geworfen. Dein
ohnehin geschwächte Körper brach zusammen. Wir versuchten noch einmal alles -
schließlich hattest du ja auch erst letztes Jahr eine Magendrehung gut
überstanden. Doch dann kam er, der Augenblick, als wir uns anschauten, ganz
lange. Alles, was Lebensfreude bedeutete, was dich ausmachte, war aus deinen
Augen gewichen. Wir haben dich entscheiden lassen, ob du gehen möchtest oder
bleiben willst. Wir stellten es dir frei und das erste Mal sprachen wir es dann
aus. Wie oft hatte ich dich zuvor gebeten, noch ein wenig zu bleiben, uns jetzt
noch nicht zu verlassen. Aber du hast losgelassen, hast nichts mehr gefressen,
nichts getrunken, in diesem Körper wolltest du nicht mehr hier sein… Diese
Entscheidung zu treffen und den letzten Weg mit dir zu gehen, war das Schwerste,
was wir je tun mussten. Bis zum Schluss waren wir uns nicht sicher, versuchten
in deinen Augen den Lebenswillen wieder zu entdecken, wollten es nicht wahr
haben. Du warst noch so jung und du verdientest ein längeres Leben, nicht
jetzt, nicht so….nicht so früh…Du bist gegangen, ganz friedlich in unseren
Armen. Es war die richtige Entscheidung - jetzt bist du wieder unser fröhlicher,
tanzender, kleiner Zigeuner. Es ist schön, dass du uns dieses Gefühl
hinterlassen hast. Du warst unser erster geretteter Hund, der erste, den wir aus
der Not aufgenommen hatten. Die Zeit mit dir war viel zu kurz, wir hätten uns
viel mehr davon gewünscht. Du hast unser Leben bereichert, auch wenn du uns
durch Deine hippelige Art oft an den Rand eines Nervenzusammenbruchs gebracht
hast. Lebe wohl, unser kleiner „Taffi“, lass es dir gut gehen und warte mit
Aline, Cassy und Navarro auf uns im Regenbogenland. Wir sehen uns dort wieder.
Der Gedanke, dass ihr nun wieder vereint seid, tröstet uns. Schau lächelnd zu
uns herunter, so wie wir immer lächeln werden, wenn wir an unseren tanzenden,
kleinen Zigeuner denken! Wir haben dich sehr geliebt! Danke, dass du unser Hund
gewesen bist.
Für immer Dein Uwe und Deine Elli , Mit Jakkolito, Tasso, Kashila und Honey
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Für Lukas und Jimmy
von
Doris, Helga, Elli, Gabi, Bine…
Freunde, wenn der Geist geschieden,
so weint mir keine Träne nach,
denn wo ich weile, da ist Frieden,
dort leuchtet mir ein ewiger Tag.

Diese
Zeilen sind für Lukas, und auch für seinen Bruder Jimmy, weil auch diese
beiden ihren Platz bei den Sternenkindern verdient haben. Jimmy ist bereits am
28. März 2008 zum Regenbogen gegangen, und Lukas wird ihm heute, am 21.April
2009, dorthin folgen.
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Bandi
von Andrea
Es sind die Lebenden,
die den Toten die Augen schließen.
Es sind die Toten,
die den Lebenden die Augen öffnen.
- Slawisches Sprichwort-

Ich
kannte Bandi nicht.
Ich
habe nur sein Foto gesehen. Vom ersten Moment an berührten mich seine Augen
zutiefst und tun es immer noch, obwohl sie mich nie angeschaut haben. Sie
blickten so wissend – als ob er über das Leiden aller Kreaturen Bescheid
wisse, sich keine Illusionen über den Menschen mache und trotzdem noch hoffe. Seine
Augen sprachen und ich habe ihn nicht gleich zu mir geholt. Kann ich mir das
verzeihen? Vielleicht, wenn er mir verzeiht. Er hat in seinem Leben nichts Schönes
erfahren und starb alleine. Sein
Leben war viel zu kurz. Bandi,
ich kannte dich nicht, aber du hast einen Platz in meinem Herzen. Ich weine um
dich. Ich werde dich nicht vergessen. Du gibst mir Kraft und Motivation, mich für
deine Leidensgenossen einzusetzen, so
gut ich es kann. Meine
Gedanken sind bei dir und ich möchte glauben, dass es dir jetzt gut geht, wo
immer du auch bist.
Bandi, verzeih mir.
(Bandi
erwartete in einer Auffangstation in Ungarn seinen sicheren Tod. Er konnte
herausgeholt werden und ist jetzt im Tierheim Siofok in
Sicherheit. Der Kleine ist schüchtern; bestimmt hat er schlimme Erlebnisse in
der Vergangenheit erfahren und durchleiden müssen. In seinen Augen liest man
Panik, wenn sich ein menschliches Wesen nähert, - er befürchtet das
Schlimmste. Aber trotz seiner früheren, sicher furchtbaren Erlebnisse konnte er
bei den Fotoaufnahmen erleben und wahrnehmen, dass es auch Menschen gibt, die
sanft mit ihm umgehen – und siehe da! – seine Neugier erwachte!! Er blieb in
der Nähe – sicher kennt er es überhaupt nicht, dass eine menschliche Hand
ihm nichts Übles will, sondern ihn streicheln und trösten will, dass
menschliche Laute freundlich und zärtlich sein können. Es ist jedesmal so
bewegend und erschütternd…
Was nur musste Bandi durchmachen, dass eine solche Angst in seinem
kleinen Herzen wohnt? Wir werden ihn nach Kräften dabei unterstützen,
Vertrauen in die Menschen zu gewinnen und wir werden alles daran setzen, dass
dieser liebe kleine Terriermischling
ein Zuhause
in einer ruhigen und liebevollen Atmosphäre findet, die ihm hilft, seine
schrecklichen Erfahrungen zu vergessen. Bandi ist ca. 4 Jahre alt, hat eine
Schulterhöhe von 43 cm. Er soll nie mehr leiden und Furcht verspüren müssen,
sondern sich öffnen und zu seinem eigentlichen Wesen finden können, er soll
Liebe erfahren und sie voll Vertrauen zurückgeben können.
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Maggy
von Heide
Im Traum kommen sie wieder
aus ihren Himmeln
um neben uns, wie früher,
zu schlafen und zu schnurren
-Hans Bender-

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Kevin
08.08.2009
von Bine, Jessy und den Kindern
Dass wir erschrocken, da du starbst,
nein - dass dein plötzlicher Tod
uns dunkel unterbrach,
das Bisdahin abreißend vom Seither,
das geht uns an;
das einzuordnen wird die Arbeit sein,
die wir mit allem tun.
-Rainer Maria Rilke-

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Dolly
von Heidi
Der Tod kann auch freundlich kommen
zu denen, die alt sind,
deren Hand nicht mehr festhalten will.
deren Augen müde wurden,
deren Stimme nur noch sagt:
Es ist genug. Das Leben war schön.

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Mandy
Eines Morgens wachst du nicht mehr auf.
Die Vögel singen, wie sie gestern sangen.
Nichts ändert diesenneuen Tagesablauf.
Nur du bist fort gegangen. Du bist nun frei
und unsere Tränen wünschen dir Glück.
-J.W.von Goethe-

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Anton
von deinem Frauchen
Uns gehört nur die Stunde
Und eine Stunde, wenn sie glücklich ist,
ist viel.
-Theodor Fontane-

Unser
Anton ist nicht mehr da… Am 08.07.2009 ist er über die Regenbogenbrücke
gegangen.
Seine Leber war kaputt und wir hatten keine Chance mehr, ihm zu helfen, so rapide hat sich sein Zustand verschlechtert. Er wurde in den Armen meines Sohnes eingeschläfert. Wir können das Schicksal nicht ändern, aber wir danken für diesen liebevollen Collie und für die kurze, unvergessliche Zeit unseres Zusammenseins. In unseren Gedanken bleibt er bei uns!

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Amy (Leonie)
von Heide für ihr Frauchen
Ich setzte den Fuß in die Luft -
und sie trug.
-Hilde Domin-

Als Baby Leonie haben wir dich aus Ungarn mitgebracht, als Amy bist du bei deinem Frauchen eingezogen und hast sie mit deinem besonderen Charme in deinen Bann gezogen. Aika wurde sehr schnell zu deiner besten Freundin und der kleine Opi Fipps mochte dich auch sehr gerne leiden, wie jeder andere, der dich kennen lernte. Leider war es auch für Fipps vorbestimmt zu gehen, er war sehr krank. Ihr Beiden seid jetzt wieder vereint und schaut und wacht über Aika und das Frauchen, die einfach nicht vergessen kann - der Schmerz sitzt so unendlich tief.
Ich werde dich nie vergessen, kleine Leonie.
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Fila
von Heide
24.12.1996 - 10.10.2009
Heimlich und hastig
entrinnt unbemerkt flüchtig
das Leben.
Schneller ist nichts als die Jahre.
Wir aber dachten
wir hätten noch soviel Zeit...
-Ovid-

Danke, kleine Zaubermaus, für die Zeit die ich mit dir verbringen durfte. Es fällt leicht sich um euch zu kümmern, euch zu versorgen, zu pflegen, sich mit euch zu freuen - aber wie schwer ist es, diese EINE Entscheidung zu treffen die endgültig ist. Euch für immer gehen zu lassen..
Du warst eine wunderbare Hündin, konntest dich so unbändig und ehrlich freuen und es war auf dich immer Verlass. Du gehörtest zu denjenigen, die keine schlechten Erfahrungen mit der Spezies Mensch machen mussten und konntest so deinen wahren Charakter offen zeigen. Ich glaube, es gab niemanden der sich nicht durch dein liebes Wesen in deinen Bann ziehen lies. Selbst dein angeborenes Wirbelsäulenproblem konnte dich nicht hindern auch noch kurz vor deinem Tod freudig hochzuspringen und dem Ball hinterher zu hüpfen. Ruhiger bist du geworden mit den Jahren. Ich habe dich im Alter von 8 Jahren kennen gelernt, eine Powerfrau, aber du warst immer eine unaufdringliche, genügsame, anspruchslose Maus, die sich problemlos eingeordnet hat. Im Winter wenn du gefroren hast, bist du stolz mit deinem warmen Mantel umhergestapst, lagst im weichen Körbchen, hast dich gerne zudecken lassen und bei Gewittern oder der unsinnigen Sylvesterballerei bist du zu mir unter die Zudecke gekrochen und hast Schutz gesucht. In meinem Kopf hast DU endgültig mit Vorurteilen aufgeräumt.
Du fehlst mir so sehr, du kleine wunderbare Schnecke.
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Bärle
für Brigitte
Es wird aussehen, als wär ich tot,
und das wird nicht wahr sein...
Und wenn du dich getröstet hast,
wirst du froh sein, mich gekannt zu haben.
Du wirst immer mein Freund sein.
-Antoine de Saint-Exupéry-
Bärle ist am 01.10.2009 im Alter von ca. 16 Jahren zu seinem Freund Buster gegangen… Vor 7 Jahren wurde Bärle im Tierheim abgegeben. Er war kein ganz einfacher Hund – warum auch immer – und er hat beschlossen, dass nur eine einzige Person mit ihm Gassi gehen sollte: seine Brigitte. Bei allen anderen machte er einen fürchterlichen Bock und zeigte auch schon mal ernsthaft die Zähne. Bärle hat lange Zeit mit Buster zusammen das Tierheim im vorderen Auslauf bewacht, und als Buster im September 2007 starb und er somit alleine war, hat Brigitte ihn mit nach Hause genommen. Die im Haushalt lebenden Katzen wurden zwar nicht seine Freunde, aber er hat sie akzeptiert, und er hat seinen Lebensabend bei Brigitte in vollen Zügen genossen. Er wurde verwöhnt und geliebt, und als er zuletzt nichts anderes mehr essen mochte, kaufte ihm sein Frauchen sogar leckere Hähnchen vom Wienerwald . Die Knochen machten Bärle schwer zu schaffen, die Hinterbeine waren schwach und er bekam Cortison, das er dann jedoch nicht mehr vertragen hat. Als er an diesem schönen Spätsommermorgen über die Brücke gegangen ist, war er mit sich im Frieden – er hatte ein langes Leben gelebt und seine letzten beiden Lebensjahre in Liebe umsorgt verbringen dürfen. Bärle hat sich in unsere Herzen geschlichen und wir werden den hübschen Buben mit den klaren, schönen Augen nicht vergessen. Bei seiner Brigitte hinterlässt er eine große Lücke – er wird immer fehlen.
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Bärle
von Andrea
Wenn du nachts den Himmel anschaust,
wird es sein, als lachten alle Sterne,
weil ich auf einem von ihnen wohne,
weil ich auf einem von ihnen lache.
Du allein wirst Sterne haben, die lachen können.
-Antoine de Saint-Exupéry-

Bärle
kam im November 1996 im Alter von ca. 5 Jahren in unsere Familie. 13 Jahre lang
war Bärle mein geliebtes Katzenmädchen – wir haben uns ohne viele Worte
verstanden. Bärle
war die Chefin im Haus, sie hatte sogar die Hunde im Griff ihrer schwarzen Pfötchen
und war die große Schwester unserer grauen Kira. Schließlich
machte sich das Alter mehr und mehr bemerkbar und aus der prächtigen
Perserkatze wurde eine alte, gebrechliche Dame, die sich jedoch auch im Alter
noch ihre Würde bewahrt hat. Am
12. April 2009, dem Ostersonntag, war es dann jedoch soweit, und sie wollte mit
meiner Hilfe zum Regenbogen gehen. Ihr
Weggehen hat mir schwer zu schaffen gemacht – ich werde sie immer vermissen!
Sie fehlt so sehr.
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Tasso
von Elli
Nov. 1996 - 16.11.2009
...und am Ende meiner Reise
hält der Ewige die Hände,
und er nickt und lächelt leise -
und die Reise ist zu Ende.
(Matthias Claudius)

Tasso
war mein lieber Brummbär, den ich zu Beginn unserer Freundschaft vor 4 Jahren
sehr einfühlsam behandeln musste. Seine Seele war verwundet und trug zahlreiche
Narben. Am Ende
unseres gemeinsamen Weges war grenzenloses Vertrauen zueinander vorhanden.
Unsere Beziehung war lebendig gewordene Liebe. Seine Narben waren verblasst und
so manche Wunde doch noch verheilt.
Mein Brummbär, Du fehlst so sehr... In Liebe, Deine Elli, mit Uwe, Jakkolito, Kashila und Honey
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Mäxine
1998
– 04.12.2009
von
Uli, Petra, Helga, Tina, Elli
Vermisst mich - aber lasst mich gehen,
wenn ich am Ende meines letzten
Spazierganges angekommen bin.
Erinnert euch der Liebe, die uns verband,
trauert um mich in der Stille.
Das ist mein letzter Gang;
diesen Weg, den muss ich diesmal
ganz alleine gehen.

Am Morgen des 04.12.2009 hat uns unsere Mäxine verlassen… Mäx war eine 11 Jahre alte Rottweiler-Dame, die 10 Jahre ihres Lebens im Tierheim Heilbronn verbracht hat. Unsere große Lady war nicht ganz einfach zu händeln – vermutlich hatte sie in diesem einen Jahr zuvor einschlägige Erfahrungen bzw. keine Erfahrungen machen dürfen und war daher auf Vorsicht gepolt – oder besser: „Angriff ist die beste Verteidigung“. Mit den Jahren hat sich unsere Mäxmaus jedoch zu einer liebenswerten alten Dame mit einigen „Eigenheiten“, jedoch mit einem absolut liebenswerten Charme und einem überschwänglichen Liebesbedürfnis entwickelt. Sie konnte gar nicht genug Streicheleinheiten bekommen und hat jede freundliche Zuwendung glücklich aufgesaugt wie ein Schwamm. In ihrer letzten Zeit war Mäxine eine Schmusebacke, wie man sie sich besser nicht vorstellen kann, so fröhlich und unbeschwert. Sie hatte zum Glück in ihren letzten Jahren einige „Fans“ – nämlich uns – die sie von Herzen gern hatten, und wir liebten sie jedes Mal ein bisschen mehr, wenn sie uns ihre Lebensfreude, ihr Zutrauen, ihre unglaubliche Zuneigung und ihr unersättliches Schmusebedürfnis offenbart hat. Mäxine war an sich ein kerngesunder Hund, und wir waren sicher, sie noch ein paar Jährchen bei uns zu haben, zumal sie auch mit dem Tierheim-Leben keine Probleme hatte. Leider machte eine Vergiftung – wodurch auch immer – innerhalb kürzester Zeit ihren Magen und ihren Darm kaputt, und wir mussten sie schweren Herzens über die Regenbogenbrücke gehen lassen… knapp ein halbes Jahr, bevor sie zu ihrem Paten hätte umziehen dürfen. Sie hat jetzt ihr Grab an einem wunderschönen Platz bei ihrem Uli zu Hause – aber dennoch… wir sind unsagbar traurig und fassungslos, wie schnell sie gehen musste. Sie hat einen festen Platz in unseren Herzen und sie wird unvergessen bleiben.
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Bajazzo
von seinem Frauchen Sigrun
1995 - 9. 10.2009
So wie der Wind den Sand verweht,
so ist auch unser Leben.
Wir wirbeln hoch, wir fallen tief,
wem ist das Glück gegeben ?
Doch meine Seele fliegt weit fort,
unendlich zu den Sternen,
befreit von aller Erdenlast
in weite, weite Fernen.

Bajazzo kam zu mir am 6. Oktober letzten Jahres. Nachdem ich die 3. Anzeige der Tiernothilfe gelesen hatte, war mir klar - diesen Hund möchte keiner haben. Die Besitzerin wollte ihn abgeben, da sie beruflich keine Zeit mehr für ihn hatte und in eine Dachgeschosswohnung im 3. Stock gezogen ist. Was für ein trauriges Ende einer langen Beziehung. Nachdem ich abgeklärt hatte dass Bajazzo mit Katzen gut verträglich war, nahm ich den 11jährigen Rüden zu mir. Doch es gab Probleme - er fraß kaum etwas und ich war sehr verzweifelt. Die Anrufe bei der ehemaligen Besitzerin blieben unbeantwortet, so wendete ich mich in meiner Not an die Züchterin, die dann erst einmal entsetzt war, dass Bajazzo in dem hohen Alter noch den Besitzer wechseln mußte. Auch stellte sich heraus, dass er schon 13 und nicht 11 Jahr alt war. So versuchte ich mit viel Rat und Tat einiger sehr netter Colliebesitzer Bajazzo zum Essen zu bewegen. Er wog schon bei der Übernahme nur 18 kg und ich schaffte es mit Mühe und Not in den kommenden Monaten auf 20kg. Ich war stolz und glücklich darüber. Bajazzo faßte Vertrauen, blieb aber bis zum Schluss zurückhaltend und sehr ruhig. Er liebte allerdings die Gassigänge und auch ich genoß die täglichen Spaziergänge. Nach und nach merkte ich dann eine Veränderung. Er lief ständig gegen Dinge und auch hörte er nicht mehr auf seinen Namen. Eine Tierärztin stellte dann nicht nur fest dass er fast blind und taub geworden war sondern auch noch die Diagnose eines Rückenmarktumors. Ich war erschüttert und unendlich traurig. Die Prognose war nicht gut. Es vergingen dann noch 3 Monate, wir konnten noch seinen 14. Geburtstag feiern, bis wir uns dann am 9. Oktober 2009 unter vielen vielen Tränen von ihm verabschieden mußten. Zurück bleiben die Erinnerungen an einen stolzen, zurückhaltenden, sehr lieben Hund und viele neue Erfahrungen. Er wird immer in unserem Herzen sein.
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Bonnie
von Silke
27.02.1996 - 15.12.2009
Ich bin gegangen -
nur einen kleinen Schritt,
und gar nicht mal weit.
Und wenn du dorthin kommst,
wo ich jetzt bin,
wirst du dich fragen,
warum du geweint hast.
-LAO TSE-

Am 15.12.2009 haben wir den jahrelangen Kampf gegen den Krebs letztendlich doch verloren und mussten Dich von Deinen Schmerzen und Deinem Leid erlösen. Auch in Deinen letzten Tagen warst du unglaublich tapfer und hast Dich für uns bemüht, möglichst noch alleine zurechtzukommen und uns nicht traurig zu machen. Aber dann kam der Zeitpunkt, an dem es einfach nicht mehr ging und Deine Augen traurig und leer wurden… Du warst ein wundervolles Mädchen und einer von vielen Beweisen dafür, dass ein Hund nicht aufgrund seiner Rasse eingestuft werden darf. Mehr als nur einen Menschen, der vor Hunden Angst hatte, hast Du als sogenannter „Kampfhund“ eines Besseren belehrt und auch Deinen Wesenstest damals mit Bravour abgelegt. Über 13 Jahre sind wir gemeinsam durch Dick und Dünn gegangen. Als kleinen Winzling habe ich Dich im April 1996 zu mir geholt. Von unserem Schäferhund Rico, der schon vor vielen Jahren von uns gegangen ist, hast Du sehr viel gelernt, insbesondere das Stöcke-Tragen. Bis zuletzt hast Du sie durch die Gegend geschleppt nach dem Motto „je größer, umso besser “ und hast Dir eine Technik angeeignet, auch zwei Meter lange Äste durch den Wald zu manövrieren - wenn nicht quer, so gingen sie eben längs zwischen den Bäumen durch. Du warst mit mir bei der Arbeit, auf Tagungen und Besprechungen dabei und hast immer geduldig gewartet. Am liebsten waren Dir aber die Gaststätten, da hast Du Deinen charmantesten Blick in Dein Umfeld geworfen und dies meist mit einem Happen belohnt bekommen. Das einzige, das Du absolut nicht leiden konntest, war der Staubsauger; da hast Du Dich in die hinterste Ecke verzogen, bis er endlich wieder im Schrank verschwand. Heute ist das Haus leer ohne Dich. Deiner “Schwester“ CJ, die sich vor 7 Jahren fest dazu entschlossen hatte, vom Heilbronner Tierheim zu Dir und Rico zu ziehen, warst Du stets ein guter Lehrmeister. Jetzt wirft sie einen traurigen Blick an die Stelle, wo Du immer gelegen hast.
Es tut unendlich weh, Dich nicht mehr bei uns zu haben. Wir vermissen Dich und werden Dich und auch Rico stets in unserem Herzen bewahren.
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Zantos
von Gabi
Wir bleiben uns nah,
auch wenn wir Abschied nehmen müssen.
Denn das, was uns verbindet,
wird stärker sein als das, was uns trennt.
Unsere Liebe wird all das bewahren,
was wir füreinander gewesen sind.

Als wir im September 1997 auf der griechischen Insel Zakynthos in Urlaub waren, hat dieser wunderschöne Hund beschlossen, sich uns als seine Familie auszusuchen. Und er hat es geschafft: Wir haben ihn mit nach Hause genommen und nach kurzer Zeit mit diversen Startschwierigkeiten wurde Zantos, wie wir ihn nannten, vom Strandhund zum echten Traumhund. Mein Bub war ein souveräner Begleiter und ruhiger, sicherer Hund, der immer genau wusste, was sich gehört und was er zu tun hatte. Über 12 Jahre durfte ich mich glücklich schätzen, ihn an meiner Seite zu haben. Für meine Otti und auch jetzt für Piri war er ein zuverlässiger Kamerad und „großer Bruder“. Essen war für ihn dass Allertollste und Feste übten auf ihn eine magische Anziehungskraft aus – vor allem die Wurstbuden und die Kuchentheken. Kein Hund ist wohl je so gerne auf Straßenfeste und ähnliches gegangen wie mein Zantos! Nach zwei, drei „Warnschüssen“, die wir jedoch immer wieder gut überstanden hatten, ist er jedoch im Dezember 2009 von einer Minute zur anderen zusammengebrochen und hat sich dieses Mal nicht mehr erholt. Ich musste ihn am 17. Dezember 2009 schweren Herzens zum Regenbogen gehen lassen. Zantos war mein Ein und Alles – ich werde ihn immer im Herzen haben. Mein geliebter Streuner. Werde dich nie vergessen.
In Liebe
Gabi und Piroschka
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Zeno
von Rose und Reiner
Nicht immer haben Engel Flügel,
und nur ganz selten tragen sie ein weißes Gewand.
Aber deinen Weg gehen sie mit dir,
manchmal sogar Hand in Hand.
-Christel Klotz-

Wir haben heute, zusammen mit dem Tierarzt, eine sehr schwere Entscheidung getroffen: Unsere Zeno wurde im Alter von 13 Jahren eingeschläfert. Seit Juni 2006 war sie unser treuer, lieber und immer gut gelaunter Partner. Unser Sohn hatte Zeno aus schlechter Haltung übernommen und sie ist aus beruflichen Gründen dann zu uns umgezogen. Sie hat dies gerne getan weil wir uns von Anfang an sehr gut verstanden haben und uns mochten. Nie werden wir vergessen wie sie uns begrüßt hat, wenn wir nach Hause gekommen sind, obwohl sie eigentlich beleidigt war, weil wir sie nicht mitgenommen hatten. Nie werden wir vergessen, wie sie auf uns „aufgepasst“ hat und alles interessiert beobachtet hat. Nie werden wir vergessen, wie sie uns früh um 6 Uhr geweckt hat, weil sie Hunger hatte. Nie werden wir ihren Blick vergessen, wenn sie etwas angestellt hatte. Nie werden wir vergessen, wie sie uns ihre „Wünsche“ mitgeteilt hat. Wir sind sehr traurig.
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„Schnatterle“
Ich bin neben euch.
Ich bin euch nur aus den Augen genommen.
-Kaiserin Maria Theresia-
Heute, am 11. April 2010, ist Gina gestorben. Die kleine hellgraue Katze, genannt „Schnatterle“, hat sich ihre Familie selbst ausgesucht. Die zierliche Streunerin hat sich mit eisernem Willen vor 13 Jahren als junges Kätzchen bei meinen Nachbarn im Hause einquartiert und wurde dort bis heute geliebt und umsorgt. Kaum eingezogen, bekam sie Katzenseuche, überstand die Krankheit erstaunlicherweise und war die ganzen Jahre zäh und robust. Anfang des Jahres alterte die kleine Dame schlagartig, das Herz arbeitete nicht mehr richtig, sie hatte Wasseransammlungen, und die Hinterbeinchen wurden ganz steif, als hätte sie Arthrose. Ihr eiserner Wille hat sie jedoch bis zuletzt nicht verlassen. Nachdem sie gestern im Garten nochmals richtig fröhlich war, hat sie sich heute Vormittag einfach in den Rasen gelegt, wo ihr Frauchen sie gefunden hat. Kurze Zeit später hat sie in ihrem Körbchen ein letztes Mal ein- und ausgeatmet… Wir sind traurig, aber auch froh, dass sie so friedlich von alleine gehen durfte. Sie wird in den Herzen ihrer Menschen wohnen bleiben. Alles Liebe, kleines Schnatterle.
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Bonnie
†
im März 2010
Gerlinde,
im Namen von allen Tierschützern in Bukarest
Viele, die ihr ganzes Leben auf die Liebe verwenden,
können uns weniger über sie sagen als ein Kind,
das gestern seinen Hund verloren hat.
-Thornton Wilder-
Grüße
unsee Lieblinge auf der anderen Seite, kleine Bonnie. Du fehlst uns.
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Angel,
Amarati und Pusy
†
im März 2010
Gerlinde,
im Namen von allen Tierschützern in Bukarest
Wir wissen wenig vom Sinn des Lebens,
vom Sinn der Welt.
Umso mehr können wir hoffen.
-Hans Margolius-

Sie
wurden alle drei am selben Tag vergiftet. Es hat uns fast das Herz zerrissen.
Alle
drei waren ausserordentlich liebe Hunde, die niemandem etwas Böses getan
hatten. Aber herzlosen Menschen waren sie wohl im Wege… Es sind ja „nur
Hunde“…:
Die
hübsche schwarze Angel
wurde leider zu spät von uns gefunden – sie hatte den Kampf bereits verloren.
Da sie noch keinen Namen hatte, nennen wir sie Angel, damit sie auf der anderen
Seite einen Namen hat. Wir kannten sie nur kurz, aber sie wohnt bereits in
unseren Herzen.
Die
braune Pusy war
eine lustige, fröhliche Hündin, die immer zu singen anfing, wenn man mit ihr
sprach, und wenn man sie streichelte, war ihr ganzer Körper vor Freude in
Bewegung. Auch sie war nur lieb und hat nichts und niemandem etwas angetan. Wem
war sie ein Dorn im Auge?
Wir
trauern um diese Hunde, die stellvertretend für viele andere stehen, denen
gleiches oder ähnliches angetan wurde. Wir begreifen nicht, wie man
unschuldigen Wesen so etwas antun kann, so feige und jämmerlich. Kein Tier ist
zu solcher Niedertracht fähig – das ist dem Homo sapiens vorbehalten, dem
aufrechten Menschen. Wie traurig und wie beschämend. Es bleibt uns nichts
anderes übrig, als uns an den Satz von Albert Schweitzer zu halten – oder
dies wenigstens zu versuchen.
"So
sehr mich das Problem des Elends in der Welt beschäftigt,
so verlor ich mich doch nie im Grübeln darüber,
sondern hielt mich an dem Gedanken,
daß es jedem von uns verliehen sei,
etwas von diesem Elend zum Aufhören zu bringen."
-Albert
Schweitzer--
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Emil

Wenn
es soweit ist...
Bin ich dereinst gebrechlich und schwach,
und quälende Pein hält ständig mich wach,
was Du dann tun musst – tu es allein.
Die letzte Schlacht wird verloren sein.
Dass Du sehr traurig, verstehe ich wohl.
Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag – mehr als jemals geschehn –
muss Deine Freundschaft das Schwerste bestehn.
Wir leben zusammen in Jahren voll Glück.
Furcht vor dem Muss? Es gibt kein Zurück.
Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei.
Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei.
Nur - bitte bleibe bei mir bis zum Schluss
auch wenn es für Dich schwer sein muss.
Und halte mich fest und red mir gut zu,
bis meine Augen kommen zur Ruh.
Mit der Zeit – ich bin sicher – wirst Du es wissen,
es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.
Vertrauende Blicke ein letztes Mal –
Du hast mich befreit von Schmerz und Qual.
Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist,
der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint.
Es darf nicht sein, dass Dein Herz um mich weint.
(Autor: Unbekannt)
Emil, wir sind Gott sehr dankbar dass wir einen Schatz wie dich haben durften.
Deine Mama
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Amadeus
von Norbert und Uschi
Die Liebe hemmet nichts; sie kennt nicht Tür noch Riegel,
und dringt durch alles sich;
sie ist von Anbeginn, schlug ewig ihre Flügel,
und schlägt sie ewiglich.
-Matthias Claudius-

Viel zu früh hat er uns verlassen. Nur knappe neun Jahre Zusammenleben waren ihm und uns vergönnt als er den Weg in den Hundehimmel gehen musste. Ein böser Tumor riss ihn von heute auf morgen aus unserer Mitte. Er war der Mittelpunkt und Inhalt unseres Lebens, unser allerbester Freund und Begleiter. Es ist leer geworden in unserem Heim. Kein freudiges Gebell wenn Herrchen nach Hause kommt, keine lautstarke Aufforderung zum Spiel und kein Brummen zur Einforderung der Streicheleinheiten . All das werden wir nie mehr erleben. Uns fehlt der Blick seiner sanften Augen, der Anblick seiner Freude beim letzten Leckerle am Abend. Wir vermissen die Spaziergänge, den Anblick wenn er seinen Platz auf der Couch beanspruchte oder wenn er mit seinen Stofftieren spielte. Kein einziges seiner Spielsachen hat er jemals kaputt gemacht. Er war die Sanftmut selbst und strahlte eine wunderbare innere Ruhe aus. Neun Jahre hat Amadeus unser Leben bereichert, hat uns in der ganzen Zeit nur Freude bereitet, war immer ein äußerst lieber und braver Hund. Jetzt hat er uns verlassen. Wir werden ihn immer in unserem Herzen behalten. Wir sind sehr, sehr traurig.
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Hannibal
von Claudia
Du bist nicht mehr da, wo du warst,
aber du bist überall, wo wir sind.

Hannibal
wurde am 28.7.1997 als letzter von 4 Welpen geboren, und wir haben ihn
bereits mit 7 Wochen zu uns geholt, da die anderen Welpen ihm – dem schwächsten
und kleinsten – das Leben schwer gemacht haben und die Züchterin ihn alleine
füttern musste, damit er überhaupt etwas abbekam. Also
kam er zu uns und entwickelte sich mit trotz seiner lebenslangen
Verdauungsprobleme zu einem Traumrüden, der fast überall mit dabei war.
Ob beim Wandern, Rad fahren oder Stadtbummel - Hannibal war mit vollem
Herzen und voller Leidenschaft dabei. Eines seiner größten Hobbys war das Mäuselöcher-Buddeln.
Am 12. Juni 2010 musste ich ihn wegen eines inoperablen Lebertumors erlösen lassen; er ist in meinen Armen friedlich eingeschlafen. Er nimmt einen großen Teil in meinem Herzen ein und wird immer dort weiter leben.
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Traffic
von uns
Hoffnung ist nicht die Überzeugung,
dass etwas gut ausgeht,
sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat,
ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht.
-Vaclav Havel-

Traffics
kurzes Leben dauerte ein nur ein dreiviertel Jahr…
Was
immer seine Aufgabe auf dieser Welt war, der Eine hat ihn früh wieder zu sich
geholt. Nach
einem schlechten Start sollte er es gut haben – aber das Schicksal wollte es
anders: Eine tragische Verkettung von unglücklichen Begebenheiten hat ihn aus
seinem jungen Leben und von der Seite seiner neuen Familie gerissen. Er
ist Mitte August 2010 zu den Sternen gegangen – wir werden ihn aber wieder
sehen, da sind wir ganz sicher.
Bis dann, guter Traffic – oder Tommy, wie du inzwischen genannt wurdest. Du warst nur kurz bei uns, aber du wirst unvergessen bleiben!
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Line
von Heide für ihre Familie
Danke für deine Wärme und Güte.
Danke für deine Lebensfreude.
Danke für dein Vertrauen.
Danke, dass du bei uns warst.

Als alte Collie Omi Maxi hat ihr Leben eigentlich erst am 2.Januar 2010 begonnen. Das war der Tag an dem sie zu ihrer Familie umziehen durfte. Alt, entsorgt, auf die Strasse gejagt, sich selbst überlassen - was können das nur für Menschen sein die so etwas machen ? Maxi hatte resigniert, sich aufgegeben. Als dreckiges Bündel Elend habe ich sie in Siofok, im Tierheim in der Ecke liegen sehen und ich habe ihr versprochen sie bald zu uns zu holen. Eine Pflegefamilie war gefunden, da haben sich sehr liebe Menschen in Maxi verliebt. Ihr neue Familie zu der sie umziehen durfte. Einen schöneren Lebensabend kann man keinem Tier wünschen. Schon nach kurzer Zeit war Line, wie sie dann genannt wurde, nicht mehr zu erkennen. Eine prachtvolle Colliehündin / Omi hat sich präsentiert.
Leider war Lines Körper schon zu sehr geschwächt, verbraucht und sie durfte ihr neues Leben nur kurze Zeit genießen. Line ist im Herbst 2010 zu den Sternen gegangen. Was sie mitgenommen hat, ist die Erinnerung an ihre Familie, Wärme, Geborgenheit und Führsorge. Wie viel anders hätte ihr Leben doch aussehen können. Diese liebenswerte Omi hat eine große Lücke hinterlassen.

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Gerry
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Cris
Herbst 2010
von uns

Jedes Leben ist ein Geschenk,
egal wie kurz,
egal wie zerbrechlich.
-unbekannt-
Der
kleine Cris kam schon mit Handycap zur Welt, und unsere befreundete Tierschützerin
hat gehofft, man würde ihm hier helfen können. Seine Behinderung war aber
innerlich und äußerlich viel zu groß um ein schmerzfreies, hundegerechtes
Leben fzu führen – er hätte noch nicht einmal selbständig seine Häufchen
machen können und sein Darm war irreparabel geschädigt.
Schweren
Herzens haben wir ihn im Alter von nur ca. 4 Monaten, gehen lassen – in den
Armen eines tapferen Mädels durfte er einschlafen. Er war offensichtlich
einverstanden, so friedlich wie seine Seele sich gelöst hat… Hier
sind wir an die Grenzen gestoßen – und das macht uns schwer zu schaffen, aber
es gab hier keine Frage der Wahl, nur die des Leidens. Kleiner Cris, geh ins
Licht, in ein neues Leben ohne Schmerzen. Unsere Herzen begleiten dich.
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Lenny
14.November 2010
Wo Worte fehlen, das Unbeschreibliche zu beschreiben,
wo die Augen versagen, das Unabwendbare zu sehen,
wo Hände das Unbegreifliche nicht fassen können,
bleibt einzig die Gewissheit,
dass du für immer in unseren Herzen weiterleben wirst.
-unbekannt-


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Michelle
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Jessy
16.
Januar 1998 - 20. März 2011
von Andrea
Wenn alles erzählt
und viele Male wiedererzählt wurde,
wenn die Augenblicke. die ich erlebt,
die Schritte, die ich ihretwegen getan habe,
zu ferner Erinnerung geworden sind,
dann wird einfach nur noch
die reine Liebe übrig sein.
-Paulo Coelho-

Ich
habe jetzt beinahe ein Jahr gebraucht, um diesen Text für Jessy schreiben zu können
– und über ihr Weggehen bin ich noch lange nicht hinweg.
Jessy
ist im Alter von 4 Monaten in unsere Familie gekommen, sie war durch ungute
Erfahrungen in der kurzen Zeit ihres jungen Lebens leider schon geprägt. Aber für
mich war sie alles, absolut mein Hund, meine „Jessica“. Wir sind 13 Jahre
lang durch alle Höhen und Tiefen miteinander gegangen - sie war ein nicht
weg zu denkender Teil meines Lebens.
Ihr
Tod kam plötzlich für uns, für mich immer noch unfassbar. Leberkrebs. Wir
wollten und durften sie nicht leiden lassen…
Sie
ist in meinen Gedanken und in meinem Herzen – immer.
Wir alle vermissen dich, liebe Jessy. Deine Andrea, Meli, Jacky und Kira.
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Faith
21.05.2011
für Roxana
Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach Haus.
-Eichendorff-

Sie haben mich weggeworfen. Einfach so. Ich war alt, krank und nicht mehr so fit. Sie haben mich geprügelt, sich an mir abreagiert und mich am Ende einfach aus dem Auto geworfen und mich in einem Graben voller Müll „entsorgt“.
Roxana hat mich gefunden, weil sie ein Mensch ist, der sieht und hinsieht, und der ein so großes Herz hat, das vielleicht in dieser Welt die Kaltherzigkeit anderer ausgleichen soll. Sie hat gesehen, dass ich noch geatmet habe und hat mich ganz alleine ins Auto geschafft und verzweifelt zum Tierarzt gebracht. Sie haben gesehen, wie es um mich steht, und der Tierarzt wollte mich erlösen. Roxana aber wollte mich nicht aufgeben und hat mich mitgenommen zu sich nach Hause. Sie hat mich weich gebettet, mir Linderung in meinen Schmerzen verschafft, mich warm eingepackt und mit Medikamenten versorgt und, was am allerwichtigsten ist: Sie hat mir ihre Liebe gegeben! Für diese kurze Zeit hat sie mich geliebt und um mich gekämpft, alles getan, was in ihrer Macht stand. Als sie nach Stunden, in denen sie mich versorgt und um mein Leben gebangt hat, erschöpft eingeschlafen ist, bin ich gegangen…Aber in diesen wenigen Stunden bei ihr durfte ich spüren, was bedingungslose Liebe ist, was Mitgefühl und Geborgenheit bedeutet.
Dieses Gefühl habe ich mitgenommen in die andere Welt, in der alles gut ist. Roxana hat alles richtig gemacht. Mein Leben war zu Ende und ich bin zu den Sternen gegangen – es ist vorbei. Ich danke Roxana von ganzem Herzen für das, was sie für mich getan und was sie für mich empfunden hat. Es war kein schönes Leben und ich hoffe, dass ich im nächsten Leben mehr Glück habe, aber dennoch: „Das Ende krönt das Werk.“. Weine nicht, Roxana, es ist gut.
Ich danke dir!
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Angie
17.05.2011
von Ursel und Bernd
Ich
bin das tiefe Himmelsblau,
der schöne frische Morgentau.
Sucht mich und blickt im Dunkeln in die Ferne-
bei Nacht bin ich das Funkeln eurer Sterne.

Vor
8 Jahren haben wir unsere Angie aus dem Tierheim Heilbronn geholt. Sie wurde 15
Jahre alt. Am 17.05.2011 mußten wir sie schweren Herzens wegen Krankheit ihren
letzten Weg gehen lassen. Sie ist in meinen und Helgas Armen friedlich
eingeschlafen. Es fällt uns sehr schwer, die Leere zu akzeptieren, die
jetzt um uns ist. Du fehlst uns sehr, wir haben Dich lieb.
Danke, dass wir Dich gefunden haben. Danke, dass Du uns durch Deine Fröhlichkeit
den Tag bereichert hast. Danke für jeden Tag, den wir mit Dir erleben durften.
Dein Rudel Ursel, Bernd, Helga und Otto
Wenn Du in den Himmel schaust und Dir dort ein Sternlein klaust,
drück es fest und denk an mich,
denn das Sternlein, das bin ich.
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Alfi
Eines
Tages werden wir wissen,
dass der Tod uns nie das rauben kann,
was unsere Seele gewonnen hat.
-Tagore-
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Charlie
08.08.2011
für Roxana
Jeder
dumme Junge kann einen Käfer zertreten -
aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.
-A.Schopenhauer-

Charlies
Hinterbeine waren gelähmt. Aber sein Geist war lebendig, wach und fröhlich. Er
hat das Leben so genommen, wie es sich für ihn geboten hat – er hat sich
weniger Gedanken darüber gemacht, was Lebensqualität ist oder nicht, da ihm
dieser leidige Verstand, der uns Menschen oft irreführt, nicht im Wege war. Für
ihn war es ok so, wie es war – das hat er uns deutlich gemacht, und ein Blick
in seine Augen lässt alle Zweifel schwinden.
Ein Gehwägelchen hätte ihm helfen können, und eine verständige Familie, die
sich nicht an seinem Handycap stört. Aber es hat nicht sein sollen. Nun ist es
vorbei. Wir weinen um Charlie.
Lieber
Charlie, wir wünschen dir, dass du im nächsten Leben gesunde Beine hast, die
springen und hüpfen können – und dass dir dann alles Glück der Welt gegeben
ist. Du bist jetzt da, wo alles gut ist – und irgendwann vergeht auch unser
Schmerz um deinen Tod und unsere Trauer.
Machs gut, bis dann!
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Sina
für Petra
Seht
ihr den Regenbogen in der Luft?
Der Himmel öffnet seine goldenen Tore.
Im Chor der Engel steht sie glänzend da,
die Arme streckt sie mir lächelnd entgegen.
Wie wird mir?
Leichte Wolken heben mich -
der schwere Panzer wird zum Flügelkleide.
Hinauf - hinauf -
die Erde flieht zurück...
-Friedrich von Schiller-

Für
mein geliebtes Frauchen
Es sind noch keine 19 Stunden vergangen, seit ich in Deinen Armen meinen letzten
Weg antreten mußte. Ich weiß, dass Du momentan viele viele Tränen vergiessen
wirst, aber meine Zeit war gekommen und wir beide haben es gespürt. Ich will
Dir mit diesen letzten Zeilen meinen Dank
aussprechen für all die glücklichen Jahre in unserer Familie. Am 04. Juli 1999
öffneten sich für mich die entsetzlichen Zwingergitter im Tierheim und Du hast
mich mit zu Dir nach Hause genommen. Mein Leben vorher war nicht der Rede wert.
Ich weiß, dass ich nicht der Hund war,
nach dem ihr gesucht hattet. Ihr wolltet etwas kleines oder mittelgroßes. Aber
irgendetwas hat euer Auge auf mich gelenkt und ihr habt euch in mich verliebt.
Es waren so schöne Jahre, eben solche, wie sie für jeden Hund die Regel sein
sollten, dass ich darüber nichts schreiben brauche. Was mir aber wichtig ist,
soll die Erinnerung an mein letztes Jahr bei Dir sein. Im Juli 2010 im Alter von
14 Jahren bekam ich fürchterlich epileptische Anfälle. Ich mußte 5 Tage
alleine in der Klinik sein, Du hast mich jeden Tag besucht und mit mir
gesprochen, hast mich gestreichelt und massiert. Die Ärzte hatten nicht viel
Hoffnung, da die Anfälle dermaßen stark waren und die Funktion meiner
Hinterbeinchen gleich null war. Auch konnte ich nichts mehr sehen. Ich w
eiß noch, wie ich immer auf Deinen Schoß gekrochen bin und Dir signalisierte,
dass ich wieder mit nach Hause möchte. Am 5. Tag konnte ich wieder einigermaßen
laufen und wir fuhren gemeinsam nach Hause. Die Medikamente waren
schrecklich, ich war immer so benommen, torkelte orientierungslos durch die mir
vertraute Wohnung. Du warst immer an meiner Seite. An
Weihnachten freuten wir uns alle, dass ich noch dabei sein konnte. Aber dann
ging es mir wieder schlechter und Du bist ins Wohnzimmer zu mir
umgezogen, um auch nachts immer bei mir sein zu können. Ich weiß, die Nächte
mit fast stündlichen Unterbrechungen waren eine harte Prüfung für Dich. Mama,
Du hast mich nie aufgegeben, auch wenn Du morgens früh raus mußtest und kaum
Schlaf finden konntest. Am 1. Mai feierten wir dann meinen 15. Geburtstag. Du
hast für mich viele Päckchen gepackt, weil Du wußtest, dass ich die so
gerne aufreissen mochte. Ich mußte es im liegen machen, weil mir immer so
schwindlig war und meine Hinterbeinchen einfach einknickten. Du hast mich immer
aufgefangen und ich fühlte mich in Deinen Armen geborgen und sicher. Die Tage
vergingen und auch ich merkte, dass meine Kräfte immer mehr schwanden. Aber wir
wollten uns noch nicht voneinander trennen. Es hat Dir nichts ausgemacht, nun
auch meine Geschäfte wegputzen zu müssen, wenn ich es nicht mehr rechtzeitig
in den Garten schaffte. Anfangs war es mir sehr peinlich, aber Du hast einfach
drüber hinweggesehen. In dieser Zeit hast Du mir einmal erzählt, dass es eine
ganz liebe Tante gibt, die immer an uns denkt, die mit uns leidet und mit uns fühlt.
Sie hieß Claudia und ich möchte auch ihr meinen Dank aussprechen, dass sie
meiner Mama in dieser Zeit seelisch so sehr Halt gab. Und dann kam der Tag, der
Tag aller Tage. Du warst beim Einkauf und als Du zurückkamst, ging es mir sehr
sehr schlecht. Ich denke, dass ich viele kleine epileptische Anfälle hatte, es
war mir fürchterlich warm, mein Herz schlug rasend schnell. Ich hatte so Durst,
aber Du konntest mir nichts mehr einflößen. Es ging dann alles sehr schnell,
denn unsere Zeit war gekommen. Mama, ich habe gespürt dass Du mich bei meinem
letzten Atemzug in Deinen Armen gehalten hast, dass Dein Kopf auf meinem Kopf
lag. Es tat so gut. Und so habe ich meine letzte Reise angetreten und ich freue
mich, dass Du gerade in diesem Moment beschlossen hast, meiner Einäscherung
beizuwohnen.
Mama,
behalte mich in guter Erinnerung, ich werd immer bei Dir sein.
Sina
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Kater
von Claudia
Der
Tod ist die Tilgung jeglichen Schmerzes
und er ist die Grenze, über die unsere Leiden nicht hinausgelangen;
er gibt uns wieder jenen Zustand der Ruhe zurück,
dem wir vor unserer Geburt angehörten.
-Seneca-
Ich weine um einen namenlosen Kater.
Von Beginn seines Lebens hatte er keine Chance. Keine Chance bei Menschen zu leben, die ihn lieben. Keine Chance ein Leben in Sicherheit und Geborgenheit zu führen. Und so verlor er das Vertrauen in die Welt und in die Menschen. Zuerst bettelte er um sein Futter und irgendwann begann er zu kämpfen. Nach langen Jahren war sein Körper gezeichnet von den endlosen Kämpfen. Geworfen in ein Leben, welches nur Angst, Leid und Schmerz für ihn übrig hatte. Die Ohren zerfressen von Milben, mit nur noch wenigen Zähnen im Mund und unzähligen Wunden übersät. In seiner letzten Sekunde war ein Mensch bei ihm, der all sein Leiden sah und um ihn weinte. Dafür bin ich dankbar.
Du bist jetzt in Sicherheit. Ich werde dich nicht vergessen.
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Tyson
10.11.2011
von Petra
Abend
senkte sich hernieder,
Stille füllte ganz den Raum,
alte Träume kehrten wieder,
Seele atmete noch kaum,
lauschte tiefer noch nach innen,
hörte jeden leisen Hauch
kommen, gehen und verrinnen
und die eigne Stille auch.
-Dr.Carl Peter Fröhling-

Mein
Tyson ist am Abend der Vollmondnacht vom 10.November 2011 im Alter von 13,5
Jahren gestorben. Seine
ersten 7 Jahre lebte Tyson auf einem Schrottplatz, wo er außer Revier bewachen
nichts gelernt hatte. Das Tierheim war ein besseres Zuhause als zuvor, und er
hat dort alles nachgeholt. Er wurde mir von einem Tierpfleger quasi „aufs Auge gedrückt“ – und das hat genau so sein müssen, denn ich
habe mich in ihn verliebt und er war absolut mein Hund! Am
Anfang gingen wir zusammen Gassi, und seit vier Jahren habe ich Tyson an den
Wochenenden mit nach Hause genommen. Meine Katzen mussten in dieser Zeit mit dem
Schlafzimmer vorlieb nehmen. Wir haben diese Tage immer genossen, und er hat
sich auch in die Herzen meiner Familie geschlichen. Sein bester Freund war der
Schäfermix-Rüde Otto. Mit ihm und seinem Frauchen Helga sind wir jedes
Wochenende spazieren gegangen. Die beiden gleichaltrigen Hundesenioren haben sich
wortlos verstanden und sich auf selbstverständliche Weise sehr gern gehabt. Im
Februar 2010 musste Tyson an einem aufgebrochenen Milztumor operiert werden. Er
hat sich mit seinen 12 Jahren erstaunlich schnell und vollständig von diesem
großen Eingriff erholt. Es
ging ihm gut und er war topfit bis Mitte September diesen Jahres, als ihm ein
Gewächs im Maul entfernt werden musste, das sich als Fibrosarkom herausgestellt
hat. Ich war vollkommen schockiert und habe daraufhin beschlossen, ihn ganz zu
mir zu nehmen – die Katzen musste ich halt trennen. Aber ich bin dankbar für
diese letzte Zeit, die wir intensiv miteinander hatten. Leider
ist der Krebs nach nur 4 Wochen sehr aggressiv zurückgekommen und die bösartige
Krankheit hat viel zu schnell gewonnen. Tyson
hat uns an diesem Donnerstag klargemacht, dass seine Zeit nun um ist und er
jetzt gehen möchte. Wir haben ihn mit Hilfe der lieben Tierärztin bis hin zum
Regenbogen begleitet. Er ist in Würde gegangen. Es war ein ruhiges, friedliches
und friedvolles Hinübergleiten in die Welt, in der es keine Krankheit und keine
Schmerzen gibt. Wir
vermissen ihn unendlich – unser großer starker Bub wird uns im Herzen
bleiben. Machs gut,
Tyson und grüße all die, die dir schon vorausgegangen sind.
Ich
werde dich immer lieb haben. Deine Petra.
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Pauline
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Maya

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Linda
Februar 2012
für Astrid
Du
bist befreit von allen Schmerzen,
das tröstet uns in unserem Leid
Du bleibst und lebst in unseren Herzen
für immer und für alle Zeit

Die
hübsche Linda kam vor 6 Jahren von LaPalma als ca. 3-jähriges Hundemädchen in
ihre Familie. Sie war sehr verängstigt, hat aber nach und nach erkannt, dass
ihre neuen Menschen ihr Vertrauen wert waren. Sie hat sich geöffnet und wurde
ein lebenslustiger Hund. Die Geduld ihrer Menschen hat sie hundertfach belohnt!
Linda vermittelte den Eindruck, als ruhe eine große Weisheit in ihr und sie
verstünde jedes Wort und jede Geste, sie hatte eine ganz wunderbare
Ausstrahlung. Es war eine Beziehu
Am 03. Februar 2012 gegen 11 Uhr wurde Linda leider im Alter von knapp 10 Jahren von ihrem Krebsleiden erlöst, rechtzeitig, ehe das Leben zur Qual für sie geworden wäre. Befürchtet und doch viel zu plötzlich und zu früh… Sie hinterlässt eine Lücke, die nur durch die Erinnerung erträglich wird…
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Snow (aus Bukarest)
02.02.2012
Wenn
ich auf dieser Erde nirgends einen Platz finden sollte,
so finde ich vielleicht auf einem anderen Stern
einen umso besseren.
-Heinrich von Kleist-

Wir
wünschen Snow und all ihren Freunden, denen es nicht vergönnt ist in diesem
Leben liebevolle Menschen zu finden, dass sie auf einem anderen Stern, in einem
anderen Leben all das Glück finden, das sie in diesem Leben nicht kennen lernen
durften. Wir wünschen und hoffen dies aus ganzem Herzen. Denn jedes Lebewesen
hat das Recht auf Liebe, Glück und Respekt. Davon sind wir hier jedoch immer
noch weit entfernt – leider.
Snow
waren wenigstens ihre letzten Minuten in der Obhut von Menschen vergönnt. Sie
war von einem Auto überfahren und einfach in der eisigen Kälte, im Schnee
verletzt liegen gelassen worden. Grigoreta fand sie, blutend aus inneren
Verletzungen.
Diana
und Grigoreta haben sie mitgenommen – sie erlag jedoch ihren schweren
Verletzungen nur wenige Minuten, nachdem sie in der neuen Tierstation angekommen
waren, sie lag warm, weich und umsorgt. Die neue Tierstation wäre ihr
neues Zuhause geworden. Wir sind sicher, sie hat die Liebe gespürt. Immer
wieder sind wir geschockt und traurig, wenn wir die Kaltherzigkeit und
Gefühllosigkeit hilflosen Wesen gegenüber sehen und erleben. Immer
wieder stehen wir fassungslos und machtlos dem gegenüber - aber wir tun das
Wenige, was wir können ebenso immer wieder aus tiefstem Herzen. Und
immer wieder trauern wir, auch wenn wir nur wenige gemeinsame Momente hatten, so
wie bei Snow. Dies spielt aber keine Rolle. Die Liebe bleibt und gibt uns die nötige Kraft.
Ruhe in Frieden und gehe ins Glück, liebe Snow.
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Für
alle kleinen und großen Sternenkinder
Ich gehe langsam aus der Welt heraus
in eine Landschaft, jenseits aller Ferne.
Und was ich war und bin und was ich bleibe,
geht mit mir ohne Ungeduld und Eile
in ein bisher noch nicht betretenes Land.
Ich gehe langsam aus der Zeit heraus
in eine Zukunft jenseits aller Sterne.
Und was ich war und bin und immer bleiben werde,
geht mit mir ohne Ungeduld und Eile,
als wär ich nie gewesen oder kaum.
-Hans Sahl-

Dies ist für alle Sternenkinder, denen es nicht vergönnt war, ein glückliches Leben mit lieben Menschen erleben zu dürfen, für Tiere, die uns nur kurz besuchten und wieder umgekehrt sind, und auch für die, die abgeschoben oder ausgesetzt wurden, für Straßen- oder Strandhunde, die kein Zuhause hatten, für „wilde“ Katzen, die für sich selber sorgten oder solche, die auf der Straße oder anderweitig gewaltsam aus dem Leben gerissen wurden… Hier möchten wir ihnen allen ein kleines Andenken setzen und ihnen ein paar liebe Gedanken schicken – und ihnen wünschen, dass sie, wenn sie wiederkommen, ein glückliches, langes Leben haben dürfen. Manche sind wohl einfach wieder zurückgegangen, andere wären noch gerne länger geblieben, hatten hier ihre Aufgabe erfüllt und vielleicht schon eine neue auf der Erde bekommen. Liebe Sternenkinder, auch ihr wohnt in unseren Herzen und werdet nicht vergessen.
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Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang.
Nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?
Allein im Nebel tast ich tot entlang
und lass mich willig in das Dunkel treiben.
Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben
Der weiß es wohl, dem Gleiches widerfuhr;
und die es trugen, mögen mir vergeben.
Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur,
doch mit dem Tod der andern muss man leben.
-Mascha Kaleko-
Kontakt: Tel/Fax 07066-915800, unser-pfoetchenhof@t-online.de
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