Unser PfötchenHof__________________

Neue Sternenkinder finden sie jeweils am Ende der Seite

  

 

Sterne sind die

Vergissmeinnicht der Engel

-Henry Longfellow-

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Leopold

 von Heide

Haltet mich nicht auf,
denn der Herr hat Gnade
zu meiner Reise gegeben.
1.Moses, 24.56

   

Mein Leopold, der ob zwei- oder vierbeinig, nur Freunde kannte und hatte, musste uns am 15.8.2005 verlassen. Sein Körper konnte die roten Blutkörperchen nicht mehr nachbilden und so hat er mit knapp 5 Jahren das schlechte Spiel verloren. Im Alter von 12 Wochen ging er auf die große Reise von La Palma über Stuttgart nach Heilbronn und aus dem spanischen Lindo wurde ganz schnell ein Leopold, ein "schwäbischer  Bub". Er wurde mir mit den Worten geschickt:  "Sie bekommen einen wunderbaren Hund, er wird einmal ein stattlicher und stolzer Rüde"!  Das ist eingetroffen. Er war immer "der Fels in der Brandung" auf ihn war Verlass ! Pold hat immer alle Hunde und Katzen, die er durch unsere Tierschutzarbeit kennen gelernt hat, akzeptiert, war nie böse, dass er sein Frauchen teilen musste. Er war für mich etwas ganz Besonderes, und jeder, der ihn kannte, denkt ebenso. Ich glaube an ein Leben nach dem Tode...

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Moritz

von Helga

Da ist ein Land der Lebenden

und ein Land der Toten,

und die Brücke zwischen ihnen

ist die Liebe.

Das einzig Bleibende,

der einzige Sinn.

-Thornton Wilder-

  

Mein Moritz war für mich viel mehr als nur eine Katze. Moritz war mein Baby – ein wunderbares Geschenk. Besonders jetzt, nachdem er weggegangen ist, wird mir um so mehr bewusst, wie sich mein Denken immer um ihn gedreht hat – natürlich auch um seinen „Bruder“ Pedro, der jetzt alleine ist. Moritz  war etwas ganz Besonders und einzigartig für mich. Über 10 Jahre hatte ich meinen Moritz, nachdem ich ihn am 5. August 1997 als ca. 2-jähriges Katerchen aus dem Heilbronner Tierheim geholt habe – wo viel mehr er sich mich ausgesucht hatte als ich mir ihn. Er hätte es nicht besser machen können! Ich habe meinen Moritz abgöttisch geliebt – und es war ein furchtbarer Schock, als er plötzlich innerhalb weniger Stunden sichtlich zusammenklappte. Sein Stoffwechsel und die Bauchspeicheldrüse haben versagt, und er musste in die Klinik. Als sich auch noch Wasser in seiner Lunge sammelte, sagte er mir dann, dass es jetzt Zeit ist, ihm ein letztes Mal zu helfen. Moritz ist am 11. Februar 2008 um die Mittagszeit in meinen Armen für immer eingeschlafen. Ich vermisse ihn unsagbar.

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Daisy

  von Helga

Und immer sind irgendwo Spuren deines Lebens:
Gedanken, Bilder, Augenblicke und Gefühle.

Sie werden uns immer an dich erinnern,

uns glücklich und traurig machen,

und dich dadurch nie vergessen lassen.

    

Daisy war etwas Besonderes. Für mich und meine Eltern, und auch für die lieben Pflegeeltern ihrer letzten Zeit , Ursel und Bernd. Viele andere sahen in ihr nur den wenig gefällig anzuschauenden Kampfhund mit den zu kurz kupierten Ohren. Aber für uns war sie schön. Daisy war Menschen gegenüber der liebste und geduldigste Hund, den man sich vorstellen kann, egal ob groß oder klein, jung oder alt. Und das, obwohl sie gerade von und durch Menschen vermutlich so viel erdulden musste und auch – wie auch immer – das Sozialverhalten anderen Tieren gegenüber abtrainiert bekam sowie Regungen zeigen zu dürfen. Wenig war sehr viel von unserer Daisy, sie kannte es nicht anders. Und trotz alledem hatte sie sich ihre Ausgeglichenheit und ihren Schalk bewahrt. Wir haben unsere Schnecke von Herzen geliebt. Sie war – wie gesagt – etwas ganz Besonderes und eine ungemeine Bereicherung und Freude in unserem Leben. Sie, die das ihre größtenteils im Tierheim verbringen musste, wo sie dann auch alt geworden ist. Am 04.September 2004 haben wir Daisy nach einem kurzen, schweren Krebsleiden heimgehen lassen. Danke, liebe Daisy-Maus, dass wir dich haben durften! Schade, dass deine letzte Zeit bei liebevollen Menschen daheim nur noch so kurz war. Du hast uns so viel gegeben. Wir werden dich immer im Herzen behalten. Bis irgendwann…             

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Otti (Ottilie)

von Gabi    

Ihr seid jetzt traurig,

aber ich werde euch wieder sehen,

dann wird euer Herz sich freuen

und eure Freude wird euch niemand nehmen. 

-Joh.16, 22-

                                    

Mit 5 Jahren wurde sie im August 2000 ins Tierheim abgeschoben. Als ich sie das erste Mal sah, stand sie zitternd in ihrem Auslauf – hab mich sofort in diese kleine Maus verliebt. Nachdem ich dann einige Zeit mit Otti im Tierheim Gassi gegangen war, habe ich sie im November 2000 zu mir und meinem Griechen-Bub Zantos nach Hause geholt. Schon damals litt Otti unter einer Störung des Kleinhirns, was sich auf den Bewegungsapparat und das Gleichgewicht ausgewirkt hat. Die Hinterbeinchen arbeiteten nicht so, wie sie es sollten, und so hatte sie einen recht eigenen Gang, was mich aber nicht im geringsten gestört hat – und auch Otti arrangierte sich gut damit. Meine kleine Otti-Maus war ein lebenslustiger, fröhlicher Hund mit einem charmanten Dickschädel, problemlos bei Menschen, Katzen, Kleintieren und auch bei den meisten Artgenossen. Sie war eine zärtliche Schmuserin – und mein kleines, geliebtes Sorgenkind, einmalig und einzigartig. Leider hat sich ihre Erkrankung schubweise immer mehr und immer schneller verschlechtert, und trotz aller Bemühungen mussten wir letztendlich den Kampf aufgeben. Am 10. April 2006 durfte Otti auf meinem Schoß zum  Regenbogen gehen. Ich bin unendlich traurig, aber auch unendlich dankbar, dass sie mir geschenkt war. Kleine Otti-Maus, werde dich nie vergessen.

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Cleo und Hella

                                                                                                         von Rosi

Wie tief die Lieb ist, zeigt sich erst in der Stunde der Trennung.

Es sollte ein schöner Herbsturlaub werden, zusammen mit unserem Hundepaar  Cleo und Dany. Ich hatte mich die Tage zuvor schon sehr gefreut. Aber das Leben wollte es anders und vielleicht auch unsere süße kleine schwarz-weiße Cockerdame Cleo. Cleo hat uns im September 2004 verlassen. Sie war 8 Jahre alt und kämpfte schon  seit fast 4 Jahren gegen ein Herzleiden und vor allem gegen Krebs an. Beides war inoperabel.  Mehrere Ärzte und auch die Uniklinik wurden konsultiert.  Cleo hätte einen Eingriff nicht überlebt. Du sollst die Hoffnung nie aufgeben - und so lebten wir ein noch intensiveres Leben mit Cleo und Dany. Die beiden waren ein Liebespaar. Ging es Cleo mal schlecht, dann lehnte sie sich vertrauensvoll an Danys breiten Rücken. War alles wieder vorbei, dann flog sie wie ein Luftballon im Wind durch den Garten. - Cleo war unser  Sonnenschein. Sie war so lieb, so anhänglich und eine "richtige Frau". Sie verstand, es Dany um ihre Pfote zu wickeln. Es war einfach wunderschön. Kein Vergleich mehr zu dem verschüchterten Hund, den ich in die Ecke verkrochen bei einer Züchterin gefunden hatte. Ich nahm sie mit, sie taute auf und es wurde eine wundervolle Zeit mit ihr. Bis zu diesem Herbsturlaub. Cleo wollte uns bei sich haben, wenn sie in den Hundehimmel geht. Bis zu ihrem letzten Atemzug saßen wir bei Ihr und streichelten ihr süßes kleines Köpfchen...   

Jetzt waren wir allein. Dany, mein Mann und ich. Die Tage danach waren sehr schwer. Ihr Grab ist in unserem Garten, neben unserer  Hündin Hella, die einige Jahre vorher  von uns gegangen ist.  Es sind jetzt fast 2 Jahre vergangen und zwei andere liebenswerte  Hundegeschöpfe springen fröhlich mit unserem inzwischen 14-jährigen Dany durch den Garten. Aber wir haben  unsere Cleo und unsere Hella  nicht vergessen. Sie leben in unserem Herzen weiter. Möge Gott uns beschützen, dass wir auch weiterhin unsere Hunde begleiten dürfen.    

 

     

                        

Einen Hund zu haben,

macht dich reich,

auch wenn Du kein 

Geld und keine Häuser hast.

-Louis Salmi-

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Missy

             von uns allen für Silke

Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume.

Ich lebe nun in euch und geh durch eure Träume.

-Michelangelo-

Missy kam Anfang 2005 im hohen Alter von 17 Jahren, völlig verwahrlost und in sehr, sehr schlechtem Zustand ins Heilbronner Tierheim. Mit dem Weg ins Tierheim hat wohl ihr eigentliches Leben spät, aber nicht zu spät, begonnen, denn Silke hat die alte Dame sofort in ihr Herz geschlossen, mit nach Hause genommen und ihr Leben lebenswert gemacht. Missy wurde liebevoll umsorgt, gepflegt und gehegt und ist unter dieser Betreuung noch einmal richtig aufgeblüht. Selbst den im Haushalt lebenden Rüden hat sie gezeigt daß eine altehrwürdige Dame durchaus noch in der Lage ist Regie zu führen. Man konnte deutlich sehen was Liebe und Verständnis bewirken können. Nach 1 1/2 Jahren konnte sich Missys Körper dem alter nicht mehr widersetzen und Silke verstand, dass es Zeit war, sie gehen zu lassen. Es ist eine große Lücke, die die Grande Dame hinterlassen hat.

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Pascha

       von Ingrid und Stefan

Als die Schritte kleiner wurden, die Wege dieser Welt zu groß, zu fremd, zu steinig,

da schenkte Gott ihm Flügel und ließ ihn in seine Ewigkeit fliegen.

       

Pascha musste  Jahre im Tierheim verbringen, bevor er doch noch Glück hatte… Vier Jahre ging ich mit ihm Gassi, und nachdem er im Januar 2002 im Alter von sieben Jahren an einem Schilddrüsenkarzinom operiert wurde, das bereits gestreut hatte, wagte ich kaum noch zu hoffen, dass sich noch jemand findet, der ihn nehmen würde. Doch wunderbarer Weise kam es anders: Pascha erholte sich gut und blieb das fröhliche, liebe, positive Kerlchen, das ich so sehr mochte und legte auch mit Bravur den Wesenstest ab. Und im März 2003 kam dann Stefan. Es war Liebe auf den ersten Blick von beiden Seiten, und Pascha zog glücklich nach Bad Mergentheim um. Dass die beiden einfach zusammen gehörten, war keine Frage – und so durfte Pascha noch dreieinhalb schöne Jahre zu Hause bei Stefan, Anna und Ingrid mit der Staff-Hündin Kira erleben. Leider brach in diesem Frühsommer die Krankheit dann wieder durch und als der nach innen wuchernde Krebs ihn zu ersticken drohte, sagte er auf seine liebe Art, dass es für ihn jetzt Zeit ist zum Heimgehen. Er durfte am 20. September 2006 im Alter von 12 Jahren in den Armen von Ingrid einschlafen. Der fröhliche kleine Kerl hat unsere Herzen erobert – und er wird dort wohnen bleiben.  

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 K I M  

   von Helga  

Ich hab die Sonne des Tages gesehen, jetzt ist es Zeit, um schlafen zu gehen.

Jetzt ist es Zeit nach Sorgen und Wachen, die Augen in Frieden zuzumachen.

doch wem ich ein wenig Licht gegeben, der lasse mich in seinem Herzen weiterleben.

 

 

Kim habe ich die grau getigerte Katze getauft, nachdem ich sie am 28. September 2006 tot in der Katzenhütte auf meiner Terrasse gefunden habe. Der Name passt für Kater oder Kätzin, da ich das ja nicht weiß.  Mein Katerchen Pedro hat schon Tage vorher gemerkt, dass die Katze sich wohl dort einquartiert hatte für ihre letzten Tage, denn er hat frühmorgens und spätabends nur noch aufgeregt durch die Gegend getönt. Kim lag ganz entspannt auf der Seite im Halbkreis, die Pfötchen neben das Köpfchen gelegt, als schliefe sie selig. Nur die Äuglein und der Mund waren wieder aufgegangen. Wahrscheinlich war Kim eine der wilden Katzen, die hier in den Schrebergärten leben, und  vermutlich war sie schon alt und ihre Zeit abgelaufen. Wer weiß, warum sie/er sich ausgerechnet auf meiner Terrasse zum Sterben hingelegt hat. Vielleicht hat ihr die Höhle gefallen, vielleicht wollte sie nicht einfach vergessen werden. Ruhe sanft, kleine Kim.

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Wolf

  von Silke

Alt werden ist wie auf einen Berg steigen.

Je höher man kommt, desto mehr Kräfte sind verbraucht,

aber umso weiter sieht man…  

+ 14.o1.2oo7

Wolf kam im November 04 ins Tierheim, sein Herrchen hat ihn damals auf 15 Jahre geschätzt. Er stand sehr verloren, da halbblind & fast gänzlich taub, in der Hundegruppe und wurde von den anderen Hunden gemoppt und nicht in den Innenbereich gelassen. So ist er gleich am ersten Abend mit zu uns nach Hause zu drei Rüden gezogen und hat sehr selbstverständlich das Sofa in Beschlag genommen. Wolf war ein ganz ruhiger, sehr bescheidener Hund, der mit allen Neuzugängen verträglich war und die Jungspunde - wenn sie ihn gar zu wild durch die Gegend geschupst haben- durch ein lautes Baffen zur Raison gebracht hat .Er fand es klasse, gestreichelt zu werden, sogar die ihm anfangs heiligen Ohren hat er nach langer Eingewöhnungszeit immer wieder vertrauensvoll zum Kraulen entgegengestreckt. Das letzte halbe Jahr wollte er dann wie die anderen unbedingt mit im Bett einschlafen, auch wenn es ihm viel zu warm war und alle mit seinem Hecheln wach gehalten hat. Es war schön zu sehen, wie unser liebenswerter Opi sich immer fester an die Familie angeschlossen und die Nähe genossen hat. Seine Hüfte und Wirbelsäule breiteten ihm schon von Anfang an starke Probleme. Seit einiger Zeit hat die Kraft in den Hinterbeinen kaum noch zum Aufstehen gereicht und nachdem jetzt auch die vorderen Beine schwächer wurden, haben wir ihn in Würde und einem Lächeln im Gesicht gehen lassen. Er war eine Bereicherung für alle, es tut weh ihn zu verlieren und er fehlt uns sehr.

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Franz-Josef

                                                                                                     von Heide für Kris

Es ist vorbei.

Ganz ruhig bin ich jetzt.

Gelöst, befreit, mir selbst zurückgegeben.

Kein Wunsch, kein Wollen - 

nichts mehr, was verletzt.

Gestorben bin ich nur zu neuem Leben.

Das winzige, dunkelbraune abgemagerte Katerchen wurde im  Oktober 2006 von einem kleinen, beherzten  Jungen abgegeben, der es nicht mit ansehen konnte, wie ein Mann das Tierchen fast hat verhungern lassen, und der ihn ganz couragiert einfach mitgenommen hat… Ohne diesen kleinen Jungen hätte das total unterernährte und kranke Katzenkind vermutlich nie die menschliche Nähe, Liebe und Pflege kennen gelernt. Auf den ersten Blick dachten wir alle er wäre erst wenige Wochen alt, erkannten dann aber bei genauerem Hinsehen, dass der kleine Kerl schon ca. 3 Monate alt war! Das kleine Wesen wurde auf den Namen Franz-Josef getauft und mit heimgenommen. Das erste, was wir bei dem kleinen „Knochengestell“ feststellen mussten, war, dass er blind war! Aber unser Fränzchen ist trotz allem aufgeblüht und hat auch schön gefressen und sein Gewicht von anfangs 400 Gramm in zwei Wochen auf fast 1 Kilo gesteigert. Er hat sogar angefangen, zu spielen. Seine Lieblingsbeschäftigung war es, bei „Mama“ Kris unter den Pulli krabbeln und schmusen! Er lag für uns alle ganz unerwartet eines Morgens tot in seinem Körbchen, ist ganz ruhig eingeschlafen. Er durfte nur knapp 4 Monate alt werden. Wir sind sehr traurig, aber wir haben ihm von Herzen alles gegeben, und uns tröstet die Gewissheit, dass er in seinem kurzen Leben doch noch Liebe und Geborgenheit erleben durfte, vor allem durch Kris, die den kleinen Franz-Josef zärtlich geliebt und gepäppelt hat. In der kurzen Zeit, die Fränzchen mit uns verbrachte, haben wir ihn sehr lieb gewonnen und vergessen ihn nie !

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Billy

von Jennifer

Weinet nicht, dass ich geschieden

aus dem lieben, trauten Kreis.

Denn ich wohne dort in Frieden,

wo man nichts von Schmerzen weiß.

   

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Fritzie

Immer wenn wir von dir erzählen,

fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen.

Unsere Herzen halten dich gefangen,

so, als wärst du nie gegangen.

Was bleibt, sind die Erinnerung und die Liebe.

-unbekannt-

 

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Hasso

 für Silke

Schließe mir die Augen beide

mit den lieben Händen zu !

Geht doch alles, was ich leide,

unter deiner Hand zur Ruh.

Und wie leise sich der Schmerz

Well um Welle leget,

wie der letzte Schlag sich reget,

füllest du mein ganzes Herz.

(Theodor Storm)

Nur drei Wochen waren ihnen gemeinsam vergönnt, dem fast 19-jährigen, blinden und tauben  Hasso und Silke, die ihn aufgenommen hat, weil sein Herrchen ihn nicht mehr versorgen konnte und sie ihm den weiteren Aufenthalt im Tierheim ersparen wollte. Er hat sich recht schnell in der Wohnung zurechtgefunden, die anderen Hunde hat er komplett ignoriert, und er durfte tagsüber mit ins Büro arbeiten gehen und Schnitzel am Vesperwagen abstauben. Leider hat das alte Männchen aber rapide abgebaut, vor allem, nachdem er auch noch wegen eines dauerblutenden, vereiterten Zahns eine Narkose bekommen musste. Nach seinem zweiten Schlaganfall innerhalb von 7 Tagen durfte er dann schweren Herzens am 08. März 2007 dorthin gehen, wo alles gut ist.

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Olanka

   von Frau Walther

Ihr sollt nicht um mich weinen, ich habe ja gelebt,

der Kreis hat sich geschlossen, der zur Vollendung strebt.

Glaubt nicht, ich bin gestorben, dass wir uns ferne sind,

es grüßt euch meine Seele als Hauch im Sommerwind.

Und legt der Hauch des Tages am Abend sich zur Ruh`

send ich als Stern vom Himmel euch meine Grüße zu.

 

Im Alter von ca. 2 Jahren wurde Olanka, genannt Olga, von Frau Walther aus dem Heilbronner Tierheim geholt, nachdem sie als Streuner beim Heilbronner Gesundbrunnen von Tierschützern  „eingesammelt“ worden war. Dass die Kleine sich durchschlagen musste, hat sie niemals vergessen: Sie hat ihr Leben lang alles geklaut, was essbar war und auch streng darüber gewacht u. mit den Krallen verteidigt, dass keiner ihr vermeintlich etwas wegnahm, vor allem der Besuch nicht! Und wie man auf den Fotos sehen kann, war sie eine begeisterte Zeitungsleserin und liebte es, sich im Blumenkasten zu sonnen. Im Alter von 13 Jahren wurde Olanka dann krank – eine schwere Blutkrankheit. Die Prognose von Frau Doktor Wieland bewahrheitete sich leider, und so musste Olga dann mit 14 Jahren am 08.02.2007 von ihrem Leiden erlöst werden. Sie durfte nach Horkheim in den Tierfriedhof umziehen und ihr Frauchen wird sie immer in lieber Erinnerung behalten.

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Felix

für Dagmar

Die Töne sind verklungen.

Lassen nur die Stille spürn.

Es wird so leer...

Die Bilder sind verschwunden -

doch die Farben leuchten noch

                                               

 

Dagmars Kater Felix erreichte das stolze Alter von beinahe 20 Jahren! Fast sein ganzes Leben hat Felix bei Dagmar gelebt, ging ein und aus und erstaunte und erheiterte die Besucher mit seiner lautstarken, zufriedenen Katzensprache. Felix war ein wunderschöner, lieber, recht großer Kater, der im Alter von knapp 19 Jahren noch ein großes Abenteuer erleben musste: Er blieb über drei Wochen trotz verzweifelter Suche verschwunden und tauchte dann total abgemagert und ausgetrocknet wieder auf – zur grenzenlosen Erleichterung seines Frauchens. Gott sei Dank hat sich das Katerchen dann wieder berappelt; er war alt, aber recht fit und genoss es wieder, draußen zu sein und ebenso, zu seiner „Mama“ ins Bett zu kuscheln. In letzter Zeit mochte er nicht mehr fressen und magerte ab, zudem wurde ein Lungentumor festgestellt… Am 01. Mai 2007 musste Dagmar ihn schweren Herzens zum Regenbogen gehen lassen. Er wird schmerzlich vermisst.  

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Wilma

  von Bine

Leise kam das Leid zu ihr,

trat an ihre Seite.

Blickte still und ernst sie an,

schaute dann ins Weite.

Leise ging die Wanderung

über Tal und Hügel

und uns war's, als wüchsen still

ihrer Seele Flügel.

 

Auf der Suche nach einer Zweitkatze kam ich im Sommer 1998 ins Heilbronner Tierheim. Dort wartete Wilma nach einem schweren Autounfall und komplizierter OP auf ein neues Zuhause als Wohnungskatze. Ihr erstes Ziel war meine Schulter, und das blieb auch ihr erklärter Lieblingsplatz. Für mich hieß das ein zerkratzter und besabberter Rücken, aber ihr ging es dort immer gut. Wilma hat es ihrer Umgebung nicht so ganz einfach gemacht. Speziell Kater und Hund hatten manchmal so ihre Schwierigkeiten mit ihrer ausgeprägten Persönlichkeit. Aber sie hat zu uns gehört. Leider weiß ich nicht wie alt sie geworden ist, auch für die Tierärztin war ihr Alter immer ein Rätsel. Ihr Nierenversagen im Herbst 2005 kam für mich völlig unerwartet und war daher auch schwer zu verarbeiten. Aber immerhin haben wir 7 gemeinsame Jahre verbracht, sie ist in meinem Arm eingeschlafen und ein schöner Platz im Garten (der nach unserem Umzug doch noch ihr Revier wurde) erinnert an sie. Natürlich nicht nur der Garten....

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Bunte

     für Birgit 

Ich habe die Heimat gefunden,

die niemand mehr verlassen muss.

 

      Die kleine, bunt gescheckte Hundemaus - deshalb auch "Bunte" genannt - lebte seit September 2006 bei Tierschützern auf Kalymnos. Wir schätzten Bunte auf inzwischen ca. eineinhalb Jahre, sie kam als Fundtier zu den Tierschützern und war mit allem und jedem verträglich.  Bunte hat sich recht schnell der beigen Hündin Bubuka angeschlossen, und die beiden Mädchen waren dicke Freundinnen und beinahe unzertrennlich. Bubuka hatte das Glück, bereits nach Deutschland zu einer lieben Familie reisen zu dürfen - Bunte saß quasi in der Warteschleife, komplett gechipt, geimpft und kastriert und mit den Ausreisepapieren. Nächste  Woche, am 30. Mai 2007 , hätte auch sie nach Deutschland reisen dürfen, wo man sich schon auf sie gefreut hat  - doch es sollte nicht sein. Irgendwelche feigen Tierhasser warfen präparierte Knochen in den Auslauf, und Bunte lag heute, am 22. Mai 2007 , tot neben einem ihrer kleinen Kameraden auf der Erde. Zwei kleine Bündel, die leben wollten und die man kaltschnäuzig vergiftet hat. Ihr Freund Arapis ringt noch mit dem Tod  - wir hoffen, dass wenigstens er es schafft und wieder gesund wird. Wir sind traurig und entsetzt darüber, dass unsere kleine, liebe Bunte auf diese Weise sterben musste - so grausam und sinnlos. Kleine Bunte, du und dein kleiner Freund, ihr seid  jetzt bei den Sternenkindern - wo es nichts Böses gibt...

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Boukla

  für Jaana und Vangelis

Schaut nicht auf das Leben,

das ich beendet habe,

sondern auf das Leben,

das ich jetzt beginne.

    

Total heruntergekommen, verwahrlost und herrenlos versuchte er sich am Strand auf der Insel Kos durchzuschlagen. So fanden ihn die griechischen Tierschützer Jaana und Vangelis und nahmen ihn mit zu sich nach Hause. Es war ein alter Gordon Setter, mindestens acht oder neun Jahre alt, und Jaana und Vangelis gaben ihm den Namen „Bougla“. Vermutlich hatte Bougla zuvor sein Leben als Kettenhund fristen müssen, denn sein Fell war am Hals bis auf die Haut abgescheuert. Es ist immer wieder erstaunlich, wie lieb und zugänglich solche Hunde trotz ihrer schlechten Erfahrungen doch sind. Bougla zeigte sich als unglaublich liebesbedürftiger, anhänglicher und gutmütiger Rüde, sowohl mit den anderen Hunden als auch mit den Katzen problemlos verträglich,  und er durfte im Hause der Tierschützer mit allen Tieren frei leben und endlich das Leben genießen. Leider war es ihm nur ein Jahr lang vergönnt, bei Jaana und Vangelis sein Gnadenbrot zu bekommen und ihre Liebe und Zuneigung spüren zu dürfen. Bougla erlag Anfang Juni 2007 seinem Krebsleiden und durfte in der Obhut seiner Menschen einschlafen.

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Rocky

von Sonja, Wolfbert, Jessica und Florian

Die Erinnerung ist ein Fenster,

durch das ich dich sehen kann,

wann immer ich will.

-unbekannt-

  

 

 

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Felix

Die Erinnerung steht immer

dem Herzen zu Diensten.

-Antoine Rivarol-

 

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Bailey

von Ingrid

Der Tod ist das Tor zum Licht

am Ende eines mühsam gewordenen Weges.

-Franz von Assisi-

                                                       

Bailey kam als kleine Babykatze in unsere Familie. Das rote Norweger-Katzenkind hat alle unsere Herzen gewonnen und er hat sich zu einem prächtigen, wunderschönen Kater mit grundgutem Charakter entwickelt. Auch unsere Hündin Kira hat ihn geliebt; die kleine Katze Lieschen, die 4 Jahre später zu uns kam, war eher genervt von ihm, weil er ständig mit ihr spielen wollte. Leider hat unser Bailey schon seit seiner Jugend an Diabetes gelitten, er musste Diät halten und Insulin gespritzt bekommen. Vielleicht hat uns die Tatsache, dass er nie ganz gesund war, noch enger an ihn gebunden. Er war aber auch ein so liebenswertes Katermännchen - wir waren vernarrt in ihn. Vor allem meine Tochter Vanessa hing mit zärtlicher Liebe an ihm. Trotz aller Vorahnungen war der Schock fürchterlich, als wir heimkamen und unseren großen Jungen fast leblos und apathisch daliegen sahen. Auch die Tierärztin konnte nichts mehr für ihn tun, da auch noch Schrumpfnieren festgestellt wurden. Und so musste ich mich überwinden und meinen Bailey am 22. Mai 2007 - nur acht Monate  nach unserem Pascha - in meinen Armen zur Regenbogenbrücke begleiten. Wir sind sehr traurig, aber wir glauben, dass er ein schönes Leben bei uns hatte und denken gerne an ihn. Er durfte leider nur 5 Jahre alt werden.

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Pina

   von Britta

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Memphis

                                                                                                  von Silke und Helga

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.

Und sieh dir andre an: Es ist in allen

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen

unendlich sanft in seinen Händen hält.

(Rainer Maria Rilke)

    

Am Freitag, den 06. Juli 2007 musste unser Memphis eingeschläfert werden. Er war ungefähr 11 Jahre alt. Leider hat Memphis fast sein ganzes Leben im Heilbronner Tierheim verbringen müssen, wo er dann auch gestorben ist. Er war einer unserer Dauerbewohner, dem wegen seines Beschützerinstinktes leider nie die Chance auf ein Zuhause vergönnt war. Memphis war einst ein stattlicher, schneeweißer Dogo-Rüde. Doch die Jahre und der Stress im Tierheim haben ihm sehr zugesetzt, er fühlte sich dort nicht wirklich wohl. Ständig litt er unter Blutohren, das rechte Ohr musste ihm deshalb abgenommen werden, und es mussten ihm auch einige Geschwüre entfernt werden. Zudem litt er auch noch ständig an Allergien. Aus dem schneeweißen Rüden wurde mit der Zeit ein grauweißer, alter Hund, der aber immer noch gern Gassi ging und Stöckchen nagte. Nachdem er letztes Jahr eine langwierige Kreuzband-OP über sich ergehen lassen musste und er lange Zeit nicht laufen konnte, wurde an besagtem Freitag ein weiterer Kreuzbandriss am anderen Bein festgestellt. Da das Kniegelenk auch schon stark beschädigt war, hätte es der zusätzlichen Belastung nicht mehr standgehalten. Er wurde von Silke und Frau Dr. Guggolz über die Brücke begleitet – dahin, wo es ihm hoffentlich gut gehen wird, er alles Versäumte nachholen darf und er glücklich ist. Er wird uns fehlen.

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Charles

von Elke und Andreas

Einschlafen dürfen, wenn man müde ist,

eine Last fallen lassen, die man lange getragen hat,

ist eine wunderbare Sache.

-Hermann Hesse-

       

Unser Charly hat uns nach 3 viel zu kurzen Jahren, nach langer schwerer Krankheit, verlassen. Seit seinem 2. Lebensjahr musste unser kleiner Liebling die Strapazen einer sehr starken und kaum in den Griff zu kriegenden Epilepsie ertragen. Am Ende siegte die Krankheit und der kleine Körper versagte seinen Dienst. Niere und Leber haben aufgehört zu arbeiten und unser kleiner Katzenbär ist still und heimlich, ganz friedlich von uns gegangen. Trotz seiner Krankheit war er immer ein fröhlicher Kampfschmuser, der sehr viel Freude in unser Leben gebracht hat. Er sprühte vor Lebensfreude und war mit allen Hunden und Katzen befreundet. Unser Haus mit seinem extra großen Garten konnte der kleine Mann leider nicht mehr lange geniessen. Aber für ihn war immer nur wichtig dass er mit uns zusammen sein konnte. Wir können es kaum fassen dass er nun nicht mehr bei uns ist, die Tränen wollen nicht versiegen. Unser Haus ist so schrecklich leer. Ein großer Teil unseres Herzens wird immer ihm gehören.

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Prinz  

von Helga

Vielleicht bedeutet Liebe auch lernen, jemanden gehen zu lassen,

 wissen, wann es Abschied nehmen heißt.

Nicht zulassen, dass unsere Gefühle dem im Wege stehen,

was am Ende wahrscheinlich besser ist für die,

die wir lieben.

                                                                            -Sergio Bambaren-                                                                            

   

Am 10. September 2007 durfte unser 16 Jahre alter Prinz an seinem Lieblingsplatz auf dem Tierheimhof zum Regenbogen gehen - sehr schweren Herzens - jedoch so lange er noch guter Dinge war und wir es ihm ersparen konnten, leiden zu müssen. Prinz war ein liebenswerter Staffordshire-Opa, der schon einige Jahre im Tierheim wohnte, und dem es nach seinem vorherigen Zuhause dort offensichtlich gut gefiel. Die letzten Jahre durfte Prinz samstags immer mit zu meinen Eltern – wie zuvor auch unsere Daisy – und er hat es immer sehr genossen, dort mit meinem Vater auf der Couch gemeinsam ein Mittagsschläfchen zu machen. Bis zuletzt hat er es geschafft, auf die Couch zu klettern und er hat es sich dort mit dem Kopf auf seinem Kissen grunzend gemütlich gemacht. Schon lange hatte Prinz Probleme mit der Wirbelsäule und seinen Knochen, und er musste deshalb schon seit über einem Jahr hohe Dosen Cortison bekommen. Seine Leber hat das letztendlich nicht mehr verarbeiten können… Er hat jetzt auf dem Tierfriedhof in Horkheim ein letztes Zuhause. Ich bin unsagbar traurig und mein großer, lieber Bube fehlt mir sehr. Er hat einen festen Platz in meinem Herzen – ich werde immer gerne an ihn denken und vermisse ihn. Das Gedicht am Anfang spricht mir aus der Seele – ich hatte jedoch ursprünglich das hier für ihn ausgesucht und als „sein“ Gedicht empfunden, weil er es so liebte und genossen hat, auf unserem Balkon in der Sonne zu liegen und zu dösen:

"Lass uns landeinwärts gehen, und bau mir ein Haus.

Ein kleines Haus mit einer weißen Wand

für die Abendsonne."

(Hilde Domin)

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Buster            

                                                                                                     von Brigitte

Man sieht die Sonne langsam untergehen

und erschrickt dennoch,

wenn es dunkel wird.

Buster kam mit 3 Jahren ins Tierheim und hat dort 12 Jahre gerne gelebt. Nachdem er auf dem Hundeplatz im Alter von einem Jahr radikal erzogen werden sollte, hat er sich gewehrt und ist letztendlich ins Tierheim gebracht worden. Ich bin lange mit Buster Gassi gegangen, bevor er mir erlaubt hat, ihn anzufassen. Doch mit der Zeit haben wir uns angefreundet und er ist mir sehr ans Herz gewachsen. Die täglichen Spaziergänge miteinander haben wir genossen und ich habe mich immer wieder gefreut, wie mein guter Buster mir gegenüber aufgetaut ist – auch wenn er sich sonst von keinem anfassen lassen wollte. Er freute sich aber auch über meine Nichten und andere Kinder, die ihn an der Leine mit mir zusammen Gassi geführt haben. Als er ein alter Hund geworden ist, waren unsere Spaziergänge langsamer und kürzer, aber er ist immer noch gerne ein Stückchen gelaufen, wenn auch nicht mehr sehr weit – immerhin war er inzwischen stolze 15 Jahre alt geworden.  Leider hatte er am Samstag, den 15. September 2007 einen Schlaganfall und konnte sich nicht mehr auf den Beinen halten. Ich war bei ihm, als er einschlafen durfte, und er hat jetzt auf dem Tierfriedhof neben Prinz sein letztes Ruheplätzchen. Buster war für mich ein besonderer Hund, und ich werde ihn nie vergessen.

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Wheasley

Elke und Andy, Funny, Krümi und Camilla

 

Kurzes Glück schwamm mit den Wolkenmassen,

wollt es halten - musst es schwimmen lassen.

-Detlef von Uliencron-

 

Klammheimlich hat er sich in unser Haus und unsere Herzen geschlichen. Und schon nach kurzen 5 Wochen gehörte er zur Familie. Leider war der wunderschöne Kerl sehr schwer krank. Gestern habe ich ihn auf seinem letzten Weg begleitet. Er wird nun vereint mit unserem Charly und allen lieben Vierbeinern, die schon von uns gegangen sind sitzen und auf unser Kommen warten.  

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Zsömi

Tierheim Siofok

Do not stand at my grave and weep

I am not there, I do not sleep.

I am the thousand winds that blow,

I am the diamond glints on snow.

I am the sun on ripened grain,

I am the gentle autum rain,

I am the shining stars at night

When you awake to the morning light,

I am the soft uplifting rush of quiet birds in circled flight.

My time has come, I am at rest,

I am the sunset in the west. 

I am the clouds that race above

Where I watch over those I love.

Do not stand at my grave and cry,

I am not here, I do not die.

So here the words that here I say:

I am the love that guides your way.

-American Indian-

  

Gestern, am 30. Januar 2008 hat uns unsere kleine Zsömi verlassen.

Zsömi kam 1998 zu uns ins Tierheim, da ihr Herrchen sie nicht mehr behalten konnte.  Und sie hatte wohl entschieden, im Tierheim zu wohnen, denn wir haben viermal versucht, sie zu vermitteln, doch jedes Mal ist sie wieder weggelaufen und zu uns „zurückgeflüchtet“. Also durfte sie bleiben.  Sie hat sich das Tierheim Siofok als Zuhause ausgesucht und war hier glücklich und zufrieden. In den 10 Jahren, die sie bei uns war, ist sie uns allen ans Herz gewachsen; sie hat zu uns gehört. Zuletzt litt sie an Krebs, und wir konnten nur noch versuchen, ihr die letzte Zeit so schön wie möglich zu machen.  Und gestern war es dann soweit, wir mussten Abschied nehmen. Als letztes Zeichen unserer Liebe haben wir sie auf ihrem Weg begleitet.  Zsömi ist bei uns 15 Jahre alt geworden – und es war sehr schwer für uns, sie gehen zu lassen.  Sie war ein Teil von uns und unserem Tierheim und sie wird uns noch lange fehlen.  

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Nora

für Karin

Eine Träne fiel auf eine Rose,

und als der Strahl der Sonne sie berührte

da ist sie aufgegangen in hellem Licht.

 

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Samson

Der Meister kann die Form zerbrechen

mit weiser Hand, zur rechten Zeit.

-Friedrich von Schiller-

 

 

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Daniela

von Gabi aus Siofok

Von Gott hast du das Hunderecht,

das dir nach irdischem Getümmel,

nach Krankheit, Zärtlichkeit, Gefecht,

ein Kuschelplätzchen schafft im Himmel.

(Silvia Gugl)

Unsere Daniela muss in etwa 8 oder 9 Jahre alt gewesen sein, genau wissen wir es nicht. Sie hat seit 7 Jahren bei uns im Tierheim gelebt. Über ihr Vorleben wissen wir nichts, sie kam als Fundhund zu uns, der auf den Straßen umhergirrt war. Wir haben ein paarmal versucht, sie zu vermitteln, aber sie wurde immer zurückgebracht, weil sie Katzen gejagt hat. Und so blieb sie bei uns. Daniela war ein sehr liebenswerter Hund, der alle Menschen mochte. Sie hat unheimlich gerne Ball gespielt und konnte fein ihr Spielzeug apportieren, damit wir es ihr wieder werfen konnten. Spaziergänge waren ihre Leidenschaft, und so oft es möglich war, gingen wir mit ihr Gassi, damit sie rennen und toben konnte. Wir konnten sie immer frei lassen, sie ist nie weggelaufen. Bei Kindern war Daniela glücklich, sie schmuste unheimlich gerne mit ihnen, legte ihr Köpfchen in ihre Hand und forderte sie zum Streicheln auf. Im März 2008 mussten wir uns von unserer Daniela verabschieden und sie über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Wir alle hier im Tierheim haben sie sehr geliebt und wir sind sehr traurig, sie fehlt uns.

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Masca

von Petra, Wolfgang und Mira

Wer kann Gottes Wille fassen,

beugen müssen wir uns still.

Schmerzerfüllt das Liebste lassen,

wenn der Herr es haben will.

Unsere geliebte Teneriffa-Hündin Masca musste uns leider am 15. März 2008 verlassen.
Sie fehlt uns jeden Tag und ihre Hundeschwester Mira trauert auch sehr.
Es waren elf wunderschöne Jahre mit Dir, vom ersten Tag, als ich Dich im Bergdorf Masca auf Teneriffa
auf einem Parkplatz halbverhungert fand, bis zu Deinem plötzlichen Krebstod.
Schon letztes Jahr ging es Dir sehr schlecht und wir verloren Dich beinahe, aber Deine junge Freundin Mira
aus Kos brachte Dich erstaunlicherweise wieder auf die Beine und Du hattest Dich super erholt.
Ihr gingt zusammen auf Entdeckungstouren, Du brachtest Mira sehr viel bei mit Deiner menschenfreundlichen Art.
Jetzt hast Du uns verlassen, aber ich weiß eines Tages werden wir uns alle in Frieden wiedersehen.
 
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Smokie

von Ursula

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt,

der ist nicht tot, der ist nur fern.

Tot ist nur, wer vergessen wird.

-Immanuel Kant-

Für Smokie, Charly und all die anderen, die Ihr mich mein Leben lang begleitet habt. Danke an Max, Cambo, Asso, Gretel, Leoncito, Trampas, Schnuffi, Buddy, ganz besonders aber an Charly und Smokie, die mit mir die letzten 23 Jahre meines Lebens mit allen Schwierigkeiten und in allen Situationen teilten. Mein Charly, wo es Liebe auf den ersten Blick zwischen uns war, den ich mit 1 1/2 Jahren von einem Bauerhof holte, wo man ihn nicht mehr wollte und einfach totgeschlagen hätte, wenn ihn niemand genommen hätte, der mich bedingungslos liebte. Ein böser Tumor zwang mich zur Entscheidung, ihn nicht länger leiden zu lassen um ihn zu den Sternen gehen zu lassen. eine Woche, nachdem ich Charly begraben hatte, kam Smokie in mein Leben. Auch er war ein "zweiter Hand Hund", er war knapp 7 Monate alt als er zu mir kam. Am Anfang hatten wir es nicht leicht miteinander, da ich über sein Vorleben praktisch nichts wusste. doch er war ein ganz außergewöhnlicher kluger und lernfähiger Hund, der mit sehr ans Herz wuchs und ein Teil meines Lebens wurde. Er hat mich über 12 Jahre begleitet, ich hoffte noch mehr Zeit mir ihm zu haben. Sein Herz, sein großes Herz, versagte und er verließ mich sehr unerwartet und rasch. Nun ist er für immer in seinem Garten, der für die letzten Jahre seines Lebens sein Revier war. Er fehlt mir unsagbar und doch habe ich mich entschlossen, mich noch einmal auf einen neuen Hund einzulassen. Ich werde deswegen keinen seiner Vorgänger vergessen oder weniger lieben, aber ich denke, dass ein kleiner Hund, der ein Zuhause braucht, mir am besten über den Verlust hinweg hilft. Nun erwarte ich in einer Woche Schorsch, ich glaube Smokie, Charly und alle ihre Vorgänger sind damit einverstanden.

Danke meine lieben Hunde!

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Navarro

31.12.2001 – 08.07.2006

von Elli und Uwe

Die Liebe ist ein Kind der Ewigkeit,

deswegen wird sie auch über den Tod

hinaus nicht vergehen,

sondern nur eine andere Form annehmen.

 

Ohnmächtig und geschockt vor Schmerz mussten wir am 09.07.2006 unseren geliebten „Navarro“ begraben. Er war durch einen Kreislaufkollaps, während der Operation einer Magendrehung, gestorben. Sein Leben war nicht einfach. Durch eine Missbildung im Auge erblindete unser junger Hund etwa im Alter von 10 Monaten. Kein Tierarzt und auch wir bemerkten etwas davon, bis der Hund ca. 2 Jahre alt war. Durch Schmerzen im erblindeten Auge hatte er klassische Fehlverknüpfungen mit seiner Umwelt, immer wenn er sich aufregte oder Stress bekam, sein Blutdruck / Augendruck angestiegen ist. So war für ihn alles, außerhalb unseres Hauses oder Grundstückes schlecht. Er reagierte sehr aggressiv. Das schmerzende, blinde Auge wurde entfernt. Durch die Unterstützung einer Handvoll lieber Menschen und zahlreichen Seminarbesuchen, gelang uns eine nahezu 100%ige Resozialisierung. Der Weg war schwer, manchmal fast zu hart, geprägt von vielen Rückschlägen, aber dennoch waren wir zum Schluss überglücklich, dass wir unseren Hund nicht aufgegeben hatten. Alle Mühe hatte sich gelohnt!!  Leider durften wir das Glück nicht lange genießen, denn Navarro wurde so plötzlich aus unserer Mitte gerissen. Noch heute ist der Schmerz für uns unerträglich. Er wird immer unser „Baby“ bleiben. Wir vermissen ihn so unsagbar. Er hat er uns geprägt wie kein anderer, hat uns viel gelehrt, über uns selbst und über die Menschen, Gutes und Schlechtes. Mancher unserer jetzigen Hunde verdankt ihm sein Leben! Meine lieber „Puschi“ wir werden uns wieder sehen. Pass gut auf Aline auf, sie ist jetzt bei Dir im Regenbogenland. Du hast sie so sehr geliebt und sie wird auch auf dich achten. In noch immer anhaltender Trauer, voller Dankbarkeit und unendlicher Liebe, Dein Uwe und deine Elli, mit Cassy, Taff, Jakko, und Tasso  

Du bist nicht mehr da, wo Du warst,

aber du bist überall dort, wo wir sind,

weil Du für immer in unseren Herzen wohnst!  

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Aline

26.10.1992 – 25.04.2008

von Elli und Uwe

Gerade eben warst du noch hier,

jetzt bist du fort, dein Platz ist leer.

Überall sehe ich deine Spuren 

und fühle, wie sehr du mir fehlst.

Noch sind die Räume erfüllt

von deinem Wesen, deinem Zauber, 

deinem Lachen und deiner Wärme.

Etwas wird bleiben, wovon ich leben kann.

-Margot Bickel-

 

Unser lieber, kleiner Sonnenschein,

fast 16 Jahre hast du uns durchs Leben begleitet. Du wurdest vom erstem bis zum letzten Tag deines Lebens geliebt. Du warst ein Sonnenkind unter all unseren „Schwarzen“, die nun noch bei uns sind. Ein Hund, so treu und wunderbar, nur lieb und freundlich. Jeder Mensch, der dich kennenlernte, hat dich sofort ins Herz geschlossen. Jetzt müssen wir ohne dich weiter leben, aber wir wissen noch nicht wie. Nachdem wir dem Tod in den letzten beiden Jahren einige Haken geschlagen haben, war es nun doch so weit. Du bist in unseren Armen über den Regenbogen gegangen. Du warst so müde geworden und dein Herz konnte einfach nicht mehr. Also haben wir uns schweren Herzens entschlossen, deinen Wunsch zu respektieren und dich aus dieser Welt gehen zu lassen. Ab dem Augenblick wirkest du fast erleichtert und hast losgelassen, all deine Verantwortung weggeworfen. Wir danken dir aus tiefen Herzen für wundervolle 16 Jahre, für deine Liebe, dein Lachen und deine unendliche Treue! Den lieben Gott bitten wir, auf unseren Engel aufzupassen, bis wir uns wieder sehen. Navarro wird auch auf dich aufpassen, ganz so wie es sich für einen „großen Bruder“ eben gehört. Achte auch du ein wenig auf ihn! Wir sehen uns wieder „Krümelchen“. In inniger Liebe und ewiger Dankbarkeit, Dein Uwe und deine Elli mit Cassy, Taff, Jakko, und Tasso.

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Maja und Miro

Du sollst kein Fragezeichen setzen,

wo Gott einen Punkt gesetzt hat.

-aus Afrika-

 

Nach fast 6 Jahren sind die beiden wieder vereint. Maja ist auf den Weg zu ihrem Miro gegangen. Zurückgelassen hat dieses wunderbare, liebenswerte, wunderschöne Kätzchen mit den stahlblauen Augen, ein unsagbar trauriges Frauchen und einen trauernden Kater der seit Miro's Tod ihr geliebter "Ersatzkater" war. Sie fehlt so sehr.

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Feger

von Bine

Wenn ich im Glanz der Sonne dein Lächeln nicht mehr sehe,
wenn ich im Gesang der Vögel deine Stimme nicht mehr höre,
wenn ich in fremden Gesichtern deines nicht mehr suche,
dann - erst dann -
bist du wirklich gestorben.

 

Mein geliebter Feger ist am 22. März 2008 gestorben, er war knapp 13 Jahre alt.
Feger war für mich immer ein toller Kumpel, ein Freund in größter Not, auf den ich mich blind verlassen konnte. Er war der toleranteste Hund, den ich jemals kennenlernen durfte - in jeder Hinsicht und durch ihn habe ich unendlich viel gelernt - vor allem über Hunde. Er war mein großer Lehrmeister - einen besseren konnte ich mir nicht wünschen. Mir fehlen die Worte, ich weiß nicht, was ich sagen soll, er fehlt mir so sehr, ich bin unendlich traurig über seinen Tod und ich werde ihn niemals vergessen! Feger ist unersetzlich und ich danke ihm für seine Liebe und unendliche Treue, die er mir immer und überall bewiesen hat. - Mein Feger ist unersetzlich für mich, aber ich möchte durch seinen Tod auch einem anderen Hund ein glückliches Dasein ermöglichen, damit er nicht umsonst gegangen ist und möchte daher dem alten Emil aus Ungarn einen schönen Lebensabend bei uns bieten.
Lieber Feger wir beide, ich und deine alte Partnerin Tessy danken dir für die schöne Zeit - wir werden dich nie, nie vergessen! Schau vom Hundehimmel auf uns und sage uns, dass wir es richtig machen - für dich und auch für den alten Emil. Danke, mein lieber Feger!

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Cassy 

(12.09.1994 – 18.07.2008)  

von Elli und Uwe

 

Das Schönste an einer Freundschaft

ist nicht die ausgestreckte Hand,

das freundliche Lächeln oder der Kontakt,

sondern das wunderbare Gefühl,

jemanden zu haben, der an einen glaubt

und einem sein Vertrauen schenkt.

 

Heute ist es an der Zeit DANKE zu sagen! DANKE für fast 14 unvergessliche Jahre. Du warst eine so wundervolle Gefährtin!  

Unerfahren wie wir waren, brauchten wir allerdings eine Weile, um das zu erkennen. Ganz besonders schön waren die letzten Jahre, wo Du so weise geworden warst und wir uns blind verstanden haben. Du warst unser schönes, stolzes Mädchen!  Unser Anfang war nicht der beste, dafür bitten wir um Verzeihung! Wir mussten erst lernen mit Dir umzugehen. Hätten wir doch da schon alles gewusst wie heute, da hätte es uns allen viel mehr Spaß machen können. Entschuldige bitte! So sind wir jedoch an der Aufgabe mit einer „Doberfrau“ zu leben gewachsen und hinein gewachsen. Auch dafür danken wir Dir! Du hattest so viel Geduld mit uns und hast uns eine Menge beigebracht.  Durch Deine unendliche Zärtlichkeit legtest Du das Saatkorn für den Dobermann in unser Herz. Navarro sorgte dann vollends dafür, dass es aufging. Ich kenne keinen Hund, der so gefühlvoll mit der Nase stupsen konnte. Auch wenn unser Besuch sich anfangs fast immer vor Dir gefürchtet hat, wenn Du zärtlich Deinen Kopf hingedrückt hast, gab es keinen, der Dich dann nicht doch gekrault hat. Immer waren die Menschen erstaunt, zu welcher Hingabe ein Dobermann doch fähig sein kann.  Du fehlst uns unsagbar, es tut sehr weh! Es fehlt der Blick aus Deinen schönen Augen, der mit so viel Liebe auf uns geruht hat.   Du warst unser kleines „Mausezähnchen“, auch unsere kleine „Zicke“ aber auch unsere fröhliche und ausgelassene „Schlumpel“, besonders seit Taff bei uns wohnte. Du hast ihn sehr lieb gehabt und sofort als Deinen Partner auserkoren. Es war eine Freude zu sehen, wie Du in Deinem Alter immer noch „Kreisle“ gedreht und viel Spaß gehabt hast!  Die letzen Jahre verstanden wir uns ohne Worte! 

Warte mit Aline und Navarro auf uns, aber ärgere Navarro nicht so arg und sei ein wenig gerechter zu ihm als hier bei uns auf Erden. Taff vermisst Dich schmerzlich, sende ihm doch bitte ein paar fröhliche Gedanken, damit es ihm bald wieder besser geht.   Mach’s gut, wunderschönes Mädchen, wir werden uns wieder sehen!!  In tiefer Liebe und voller Dankbarkeit für unsere gemeinsame Zeit, Dein Uwe und Deine Elli , mit Taff, Jakkolito und Tasso. Wir werden Dich erkennen, wenn wir uns wieder begegnen!!

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Stella

Sterben ist kein ewiges Getrenntwerden ;

es gibt ein Wiedersehen an einem helleren Tag !

-Michael Faulhaber-

von Rafaela

Ich glaube an ein Leben nach dem Tod. In meinem imaginären Paradies sind auf jeden Fall alle Tiere, die auch hier auf Erden sind. Auch meine Stella ist jetzt dort.. Ich habe sie im Jahr 1997 aus Amerika mit nach Deutschland gebracht. Stella hat sich hier prima eingelebt und fast jedes Herz im Sturm erobert. Mit fast allen Hunden und allen Katzen kam sie prima zurecht und auch mit dem Menschen. Mit kleinen Kindern hatte sie es nicht so, aber wenn man das weiß, dann kann man ja entsprechend reagieren, und in soweit war diese "Macke" für mich auch kein Problem. Meine Stella verfügte über eine beeindruckende Intelligenz und war das treueste Tier, das man nur haben kann. Leider musste sie mich im Januar 2009 im Alter von 13,5 Jahren - und trotzdem viel zu früh - verlassen. Stella wurde am 29.08.1995 in Hinesville im Bundesstaat Georgia, USA geboren und lebte bis zum 31.01.2009 bei und mit mir. Die Bindung, die wir zueinander hatten, war mit Worten nicht zu beschreiben. Sie wird immer in meinem Herzen sein.

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Floh

Ich habe den Kampf auf Erden verloren,

aber die Engel haben einen Kämpfer gewonnen!

- unbekannt-

 

Eine unserer besten Entscheidungen war es, diesen Hund zu uns zu nehmen! Wir hätten keinen besseren Hund bekommen können!

Unsere Floh war ein fröhlicher, lebhafter Hund, der stets gute Laune verbreitet hat und das Leben liebte. Wir, ihre Familie, schienen immer ihr Lebensmittelpunkt zu sein: Sie wusste, wann es uns gut ging und war mit uns fröhlich, und sie merkte, wann es uns schlecht ging und spendete uns dann Trost mit all ihrer Liebe. Floh folgte uns auf Schritt und Tritt und hat uns immer Freude bereitet. Auch während ihrer Krankheit – sie hatte Krebs – zeigte sie eine unbändige Kämpfernatur und einen unerbittlichen Lebenswillen. Leider hat sie letztendlich den ungleichen Kampf dennoch verloren. Sie durfte nur 9 Jahre alt werden. Wir tragen sie in unseren Herzen und freuen uns auf ein Wiedersehen hinter dem Regenbogen.

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Taff

05.07.2002 - 24.02.2009

von Elli und Uwe

In dieser Stunde hörte er auf, mit dem Schicksal zu kämpfen,

hörte auf zu leiden.

Auf seinem Gesicht blühte die Heiterkeit des Wissens,

dem kein Wille mehr entgegensteht,

das die Vollendung kennt, das einverstanden ist

mit dem Fluss des Geschehens, dem Strom des Lebens,

voll Mitleid, voll Mitlust, dem Strömen hingegeben,

der Einheit zugehörig.

-Hermann Hesse, Siddhartha-

Du hattest einen ungewöhnlichen Namen: „Taf“. Französisch für Zigeuner, doch im deutschen bedeutet „Taff“ zäh, robust und stark. „Wenn das kein Omen ist!“, haben wir gedacht - und so hast Du diesen Namen behalten.  

Im Januar 2005 sind wir über die Dobermann-Hilfe auf dich aufmerksam geworden. Deine Beschreibung: Er ist rudelverträglich und liebt Menschen wie Hunde über alles. Wir träumten den Traum vom sozial verträglichen Dobermann, hatten jedoch mit unseren beiden Hunden leider dieses Glück nicht von Anfang an. Sollten wir es wagen, dich zu uns zu holen?  So fuhren wir dann zu deinem Tierheim in Saverne. Als sie dich zu uns brachten, konnten wir nicht glauben, was wir sahen: Da kam ein Hund, abgemagert bis auf die Knochen, aber mit soviel Leben in den Augen! Du wolltest unbedingt Ball spielen. Irgend etwas hat sofort unser Herz berührt. Nachdem du deine anderen 4-beinigen Familienmitglieder kennen gelernt hattest, und sie auch nichts gegen dich einzuwenden hatten, bist du eine Woche später bei uns eingezogen. Ich erinnere mich noch gut daran, wie du geweint hast, als wir das Tierheim an diesem Tag ohne dich verlassen haben. Du wusstest ja nicht, dass wir uns  wieder sehen würden!  Immer werden wir uns an das erste Frühstück in deiner Gegenwart erinnern. Obwohl du kurz davor deine Portion zu Essen gehabt hast, meintest du, dass alles, was Essbares auf dem Tisch liegt, zu deinen Nahrungsmitteln gehört. Es hat nicht gereicht, dich über 100 Mal auf deinen Platz zu bringen, damit wir frühstücken konnten. Eine leise Ahnung beschlich uns, welch Konsequenz du uns abverlangen würdest ;-).   

Nach sehr kurzer Zeit schon hast du an Gewicht zugelegt, und alles schien gut zu werden. Aber in deinem Körper hat damals vermutlich schon im Hintergrund deine Nierenkrankheit gelauert… Inzwischen haben wir mit Demodex Milben, mit schütterem Haarkleid, mit Futterunverträglichkeiten gekämpft…  Du hattest einen unglaublichen Bewegungsdrang. Das erste Jahr durftest du deshalb nur an der langen Leine gehen. Es war schwierig dir was beizubringen, weil du deine Instinkte, bis du zu uns gekommen bist, immer ausleben durftest. Aber wir haben es dann doch nach einem Jahr geschafft, dass du ohne Leine gehen konntest. Das war das allergrößte Glück für dich! Das, dein orangenes Igelbällchen mit der blauen Nase und dein Uwe. Ihr zwei habt gut zueinander gepasst. Jeder für sich oft genug ein kleiner Clown – ein Spiegelbild.  Für unseren Navarro warst du ein Geschenk. Durch dich hat er wieder Vertrauen gefasst. Es war unglaublich zu sehen, wie ihr sogar miteinander gespielt habt. Zweimal habt ihr euch heftig gestritten, aber es war dann nachher auch alles wieder gut. Als Navarro starb warst du unser Tröster. Was hätten wir ohne dich getan? Unglaublich, wie du uns auf Trapp gehalten hast, hast uns keine Zeit gelassen, immer wieder hast du uns zum Aufstehen animiert. Und nach Tagen bist du dann draußen gelegen an seinem Grab und hast geweint. Jetzt war es an uns, dich zu trösten und dir zu helfen.  Wieder als Notfall ist kurz danach Jakko bei uns eingezogen. Er war wie Navarros Zwillingsbruder. Ihr habt euch geduldet, aber es war nie die Freundschaft wie zu Navarro. Cassy und Aline hast du geliebt. Im Laufe der Jahre hast du dann Aline und bald darauf auch Cassy verloren. Es schien, als würdest du dich von ihrem Verlust nicht erholen. Auch unsere junge Kashila konnte letztendlich nicht viel an deiner Trauer ändern. Erst als das junge Dobi-Mädchen Honey zu uns kam, ist dein Lebenswille wieder aufgeflammt. Es ist sehr schade, dass du das nicht länger genießen durftest.  

Taff – Du warst ein wundervoller Hund! Wenn wir kleine oder junge Hunde brachten, warst du immer freundlich. Du hättest nie nach ihnen geschnappt. Wir konnten dir da vollkommen vertrauen und dich bedenkenlos mit ihnen alleine lassen. Mit unseren Jungen warst Du geduldig, hast viel über dich ergehen lassen. Über jeden Besuch hast du dich gefreut und immer gleich ausprobiert, wie lange ein Mensch wiederstehen kann, dich nicht zu streicheln, wenn du dich immer wieder angelehnt oder die Pfote gegeben hast. Schon fast aufdringlich aber sooooo nett!!!! Und immer hat der Schabernack aus deinen sprechenden Augen geblitzt.  Und dann hat sie uns eingeholt, die Krankheit. Niereninsuffizienz ist was Tückisches. Wenn man sie bemerkt, ist es zu spät. Das einzige wirksame Arzneimittel war kurzfristig über Wochen aus dem Verkehr gezogen. Der Nachfolger brachte nicht das selbe Resultat. Wir versuchten alles: Diät, Futterumstellung, andere Medikamente. Letztendlich mussten wir daneben stehen und zusehen, wie du immer weniger geworden bist, aber wir sagten uns, solange du fröhlich bist, gerne isst und springen willst, kann es nicht so schlimm sein. Ein simpler Magen-Darm Infekt hat dich dann vollends aus der Bahn geworfen. Dein ohnehin geschwächte Körper brach zusammen. Wir versuchten noch einmal alles -  schließlich hattest du ja auch erst letztes Jahr eine Magendrehung gut überstanden. Doch dann kam er, der Augenblick, als wir uns anschauten, ganz lange. Alles, was Lebensfreude bedeutete, was dich ausmachte, war aus deinen Augen gewichen. Wir haben dich entscheiden lassen, ob du gehen möchtest oder bleiben willst. Wir stellten es dir frei und das erste Mal sprachen wir es dann aus. Wie oft hatte ich dich zuvor gebeten, noch ein wenig zu bleiben, uns jetzt noch nicht zu verlassen. Aber du hast losgelassen, hast nichts mehr gefressen, nichts getrunken, in diesem Körper wolltest du nicht mehr hier sein… Diese Entscheidung zu treffen und den letzten Weg mit dir zu gehen, war das Schwerste, was wir je tun mussten. Bis zum Schluss waren wir uns nicht sicher, versuchten in deinen Augen den Lebenswillen wieder zu entdecken, wollten es nicht wahr haben. Du warst noch so jung und du verdientest ein längeres Leben, nicht jetzt, nicht so….nicht so früh…Du bist gegangen, ganz friedlich in unseren Armen. Es war die richtige Entscheidung - jetzt bist du wieder unser fröhlicher, tanzender, kleiner Zigeuner. Es ist schön, dass du uns dieses Gefühl hinterlassen hast. Du warst unser erster geretteter Hund, der erste, den wir aus der Not aufgenommen hatten. Die Zeit mit dir war viel zu kurz, wir hätten uns viel mehr davon gewünscht. Du hast unser Leben bereichert, auch wenn du uns durch Deine hippelige Art oft an den Rand eines Nervenzusammenbruchs gebracht hast. Lebe wohl, unser kleiner „Taffi“, lass es dir gut gehen und warte mit Aline, Cassy und Navarro auf uns im Regenbogenland. Wir sehen uns dort wieder. Der Gedanke, dass ihr nun wieder vereint seid, tröstet uns. Schau lächelnd zu uns herunter, so wie wir immer lächeln werden, wenn wir an unseren tanzenden, kleinen Zigeuner denken! Wir haben dich sehr geliebt! Danke, dass du unser Hund gewesen bist.  

Für immer Dein Uwe und Deine Elli , Mit Jakkolito, Tasso, Kashila und Honey

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Für Lukas und Jimmy 

 von Doris, Helga, Elli, Gabi, Bine… 

Freunde, wenn der Geist geschieden,

so weint mir keine Träne nach,

denn wo ich weile, da ist Frieden,

dort leuchtet mir ein ewiger Tag.

 

Diese Zeilen sind für Lukas, und auch für seinen Bruder Jimmy, weil auch diese beiden ihren Platz bei den Sternenkindern verdient haben. Jimmy ist bereits am 28. März 2008 zum Regenbogen gegangen, und Lukas wird ihm heute, am 21.April 2009, dorthin folgen. Die beiden schwarzen, lebhaften Schäfer-Mix-Brüder Jim Knopf und Lukas wurden im Alter von 2 Jahren im Tierheim abgegeben und konnten nicht wieder in eine nette Familie vermittelt werden, so dass sie dort bis ins hohe Alter ihr Leben verbrachten. Und leider war ihnen auch dann auf ihrer letzten Station nicht das Glück und Verständnis vergönnt, das wir ihnen von Herzen gewünscht hätten! Ein alter Hund macht eben mehr Arbeit, ist nicht mehr so schnell beim Laufen oder im Ausführen von Befehlen, vielleicht blind, vielleicht taub und dadurch wird er leider für manche Menschen schnell zur Last. Aber ein alter Hund ist auch weise, er kennt das Leben und gibt uns unendlich viel.  Auch Lukas und Jimmy hatten so viel zu geben – aber es wurde nicht angenommen… Was auch immer die Bestimmung von Lukas und auch Jimmy in diesem Leben war, wir hoffen, dass diese Aufgabe jetzt erfüllt ist und sie in ihrem nächsten Leben all das erfahren dürfen, was ihnen diesmal versagt geblieben war. Lukas musste heute im Alter von 13 Jahren viel zu früh sterben. Wir sind in Gedanken bei ihm und begleiten ihn so über die Brücke, wo es ihm hoffentlich gut geht, er seinen Jimmy wieder trifft und den beiden die Leichtigkeit, das Glück und auch alles andere zuteil wird, was sie in diesem Leben nicht bekommen durften. Wir sind bestürzt und traurig und werden Lukas und seinen Bruder Jimmy immer in lieber Erinnerung behalten!              Macht’s gut, Jungs!

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Bandi

von Andrea

Es sind die Lebenden,

die den Toten die Augen schließen.

Es sind die Toten,

die den Lebenden die Augen öffnen.

- Slawisches Sprichwort-

Ich kannte Bandi nicht.

Ich habe nur sein Foto gesehen. Vom ersten Moment an berührten mich seine Augen zutiefst und tun es immer noch, obwohl sie mich nie angeschaut haben. Sie blickten so wissend – als ob er über das Leiden aller Kreaturen Bescheid wisse, sich keine Illusionen über den Menschen mache und trotzdem noch hoffe. Seine Augen sprachen und ich habe ihn nicht gleich zu mir geholt. Kann ich mir das verzeihen? Vielleicht, wenn er mir verzeiht. Er hat in seinem Leben nichts Schönes erfahren und starb alleine.  Sein Leben war viel zu kurz. Bandi, ich kannte dich nicht, aber du hast einen Platz in meinem Herzen. Ich weine um dich. Ich werde dich nicht vergessen. Du gibst mir Kraft und Motivation, mich für deine Leidensgenossen einzusetzen,  so gut ich es kann. Meine Gedanken sind bei dir und ich möchte glauben, dass es dir jetzt gut geht, wo immer du auch bist.

Bandi, verzeih mir.

(Bandi erwartete in einer Auffangstation in Ungarn seinen sicheren Tod. Er konnte herausgeholt werden und ist jetzt im Tierheim Siofok in Sicherheit. Der Kleine ist schüchtern; bestimmt hat er schlimme Erlebnisse in der Vergangenheit erfahren und durchleiden müssen. In seinen Augen liest man Panik, wenn sich ein menschliches Wesen nähert, - er befürchtet das Schlimmste. Aber trotz seiner früheren, sicher furchtbaren Erlebnisse konnte er bei den Fotoaufnahmen erleben und wahrnehmen, dass es auch Menschen gibt, die sanft mit ihm umgehen – und siehe da! – seine Neugier erwachte!! Er blieb in der Nähe – sicher kennt er es überhaupt nicht, dass eine menschliche Hand ihm nichts Übles will, sondern ihn streicheln und trösten will, dass menschliche Laute freundlich und zärtlich sein können. Es ist jedesmal so bewegend und erschütternd…  Was nur musste Bandi durchmachen, dass eine solche Angst in seinem kleinen Herzen wohnt? Wir werden ihn nach Kräften dabei unterstützen, Vertrauen in die Menschen zu gewinnen und wir werden alles daran setzen, dass dieser liebe kleine Terriermischling  ein Zuhause  in einer ruhigen und liebevollen Atmosphäre findet, die ihm hilft, seine schrecklichen Erfahrungen zu vergessen. Bandi ist ca. 4 Jahre alt, hat eine Schulterhöhe von 43 cm. Er soll nie mehr leiden und Furcht verspüren müssen, sondern sich öffnen und zu seinem eigentlichen Wesen finden können, er soll Liebe erfahren und sie voll Vertrauen zurückgeben können. Wo findet er ein solches Heim? Wer bringt diese traurigen Augen wieder zum Leuchten? )

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Maggy

von Heide

Im Traum kommen sie wieder

aus ihren Himmeln

um neben uns, wie früher,

zu schlafen und zu schnurren

-Hans Bender-

 

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Kevin

08.08.2009

von Bine, Jessy und den Kindern

Dass wir erschrocken, da du starbst,

nein - dass dein plötzlicher Tod

uns dunkel unterbrach,

das Bisdahin abreißend vom Seither,

das geht uns an;

das einzuordnen wird die Arbeit sein,

die wir mit allem tun.

-Rainer Maria Rilke-

 

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Dolly

von Heidi

Der Tod kann auch freundlich kommen

zu denen, die alt sind,

deren Hand nicht mehr festhalten will.

deren Augen müde wurden,

deren Stimme nur noch sagt:

Es ist genug. Das Leben war schön.

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Mandy

Eines Morgens wachst du nicht mehr auf.

Die Vögel singen, wie sie gestern sangen.

Nichts ändert diesenneuen Tagesablauf.

Nur du bist fort gegangen. Du bist nun frei

und unsere Tränen wünschen dir Glück.

-J.W.von Goethe-

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Anton

von deinem Frauchen

Uns gehört nur die Stunde

Und eine Stunde, wenn sie glücklich ist,

ist viel.

-Theodor Fontane-

 

Unser Anton ist nicht mehr da… Am 08.07.2009 ist er über die Regenbogenbrücke gegangen. Er war ein ganz liebes und treues, anhängliches Kerlchen und er hat uns viel Freude geschenkt in der kurzen Zeit, in der wir ihn hatten. Er kam als ca. 8 Jahre altes, untergewichtiges Kerlchen zu uns und hat sich in kurzer Zeit zu einem wunderschönen Hund entwickelt. Er war überall dabei, und wir haben ihn verwöhnt und sehr geliebt. Er hat unsere Schuhe in den Garten verschleppt und uns zum Lachen gebracht. Keiner verschleppt jetzt unsere Schuhe mehr in den Garten…

Seine Leber war kaputt und wir hatten keine Chance mehr, ihm zu helfen, so rapide hat sich sein Zustand verschlechtert. Er wurde in den Armen meines Sohnes eingeschläfert.  Wir können das Schicksal nicht ändern, aber wir danken für diesen liebevollen Collie und für die kurze, unvergessliche Zeit unseres Zusammenseins. In unseren Gedanken bleibt er bei uns!

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Amy (Leonie)

von Heide für ihr Frauchen

Ich setzte den Fuß in die Luft - 

und sie trug.

-Hilde Domin-

Als Baby Leonie haben wir dich aus Ungarn mitgebracht, als Amy bist du bei deinem Frauchen eingezogen und hast sie mit deinem besonderen Charme in deinen Bann gezogen. Aika wurde sehr schnell zu deiner besten Freundin und der kleine Opi  Fipps mochte dich auch sehr gerne leiden, wie jeder andere, der dich kennen lernte. Leider war es auch für Fipps vorbestimmt zu gehen, er war sehr krank. Ihr Beiden seid jetzt wieder vereint und schaut und wacht über Aika und das Frauchen, die einfach nicht vergessen kann - der Schmerz sitzt so unendlich tief.

Ich werde dich nie vergessen, kleine Leonie.

  

 

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Fila

von Heide

24.12.1996 - 10.10.2009

Heimlich und hastig

entrinnt unbemerkt flüchtig

das Leben.

Schneller ist nichts als die Jahre.

Wir aber dachten

wir hätten noch soviel Zeit...

-Ovid-

Danke, kleine Zaubermaus, für die Zeit die ich mit dir verbringen durfte. Es fällt leicht sich um euch zu kümmern, euch zu versorgen, zu pflegen, sich mit euch zu freuen - aber wie schwer ist es, diese EINE Entscheidung zu treffen die endgültig ist. Euch für immer gehen zu lassen..

Du warst eine wunderbare Hündin, konntest dich so unbändig und ehrlich freuen und es war auf dich immer Verlass. Du gehörtest zu denjenigen, die keine schlechten Erfahrungen mit der Spezies Mensch machen mussten und konntest so deinen wahren Charakter offen zeigen. Ich glaube, es gab niemanden der sich nicht durch dein liebes Wesen in deinen Bann ziehen lies. Selbst dein angeborenes Wirbelsäulenproblem konnte dich nicht hindern auch noch kurz vor deinem Tod freudig hochzuspringen und dem Ball hinterher zu hüpfen. Ruhiger bist du geworden mit den Jahren. Ich habe dich im Alter von 8 Jahren kennen gelernt, eine Powerfrau, aber du warst immer eine unaufdringliche, genügsame, anspruchslose Maus, die sich problemlos eingeordnet hat. Im Winter wenn du gefroren hast, bist du stolz mit deinem warmen Mantel umhergestapst, lagst  im weichen Körbchen, hast dich gerne zudecken lassen und bei Gewittern oder der unsinnigen Sylvesterballerei bist du zu mir unter die Zudecke gekrochen und hast Schutz gesucht. In meinem Kopf hast DU endgültig mit Vorurteilen aufgeräumt.

Du fehlst mir so sehr, du kleine wunderbare Schnecke.

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Bärle

 für Brigitte

Es wird aussehen, als wär ich tot,

und das wird nicht wahr sein...

Und wenn du dich getröstet hast,

wirst du froh sein, mich gekannt zu haben.

Du wirst immer mein Freund sein.

-Antoine de Saint-Exupéry-

 

Bärle ist am 01.10.2009 im Alter von ca. 16 Jahren zu seinem Freund Buster gegangen…  Vor 7 Jahren wurde Bärle im Tierheim abgegeben. Er war kein ganz einfacher Hund – warum auch immer – und er hat beschlossen, dass nur eine einzige Person mit ihm Gassi gehen sollte: seine Brigitte. Bei allen anderen machte er einen fürchterlichen Bock und zeigte auch schon mal ernsthaft die Zähne. Bärle hat lange Zeit mit Buster zusammen das Tierheim im vorderen Auslauf bewacht, und als Buster im September 2007 starb und er somit alleine war, hat Brigitte ihn mit nach Hause genommen. Die im Haushalt lebenden Katzen wurden zwar nicht seine Freunde, aber er hat sie akzeptiert, und er hat seinen Lebensabend bei Brigitte in vollen Zügen genossen. Er wurde verwöhnt und geliebt, und als er zuletzt nichts anderes mehr essen mochte, kaufte ihm sein Frauchen sogar leckere Hähnchen vom Wienerwald . Die Knochen machten Bärle schwer zu schaffen, die Hinterbeine waren schwach und er bekam Cortison, das er dann jedoch nicht mehr vertragen hat.  Als er an diesem schönen Spätsommermorgen über die Brücke gegangen ist, war er mit sich im Frieden – er hatte ein langes Leben gelebt und seine letzten beiden Lebensjahre in Liebe umsorgt verbringen dürfen.  Bärle hat sich in unsere Herzen geschlichen und wir werden den hübschen Buben mit den klaren, schönen Augen nicht vergessen. Bei seiner Brigitte hinterlässt er eine große Lücke – er wird immer fehlen.

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Bärle

von Andrea

Wenn du nachts den Himmel anschaust,

wird es sein, als lachten alle Sterne,

weil ich auf einem von ihnen wohne,

weil ich auf einem von ihnen lache.

Du allein wirst Sterne haben, die lachen können.

-Antoine de Saint-Exupéry-

 

Bärle kam im November 1996 im Alter von ca. 5 Jahren in unsere Familie. 13 Jahre lang war Bärle mein geliebtes Katzenmädchen – wir haben uns ohne viele Worte verstanden. Bärle war die Chefin im Haus, sie hatte sogar die Hunde im Griff ihrer schwarzen Pfötchen und war die große Schwester unserer grauen Kira. Schließlich machte sich das Alter mehr und mehr bemerkbar und aus der prächtigen Perserkatze wurde eine alte, gebrechliche Dame, die sich jedoch auch im Alter noch ihre Würde bewahrt hat. Am 12. April 2009, dem Ostersonntag, war es dann jedoch soweit, und sie wollte mit meiner Hilfe zum Regenbogen gehen. Ihr Weggehen hat mir schwer zu schaffen gemacht – ich werde sie immer vermissen! Sie fehlt so sehr.  

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Tasso

von Elli

Nov. 1996 - 16.11.2009

...und am Ende meiner Reise

hält der Ewige die Hände,

und er nickt und lächelt leise -

und die Reise ist zu Ende.

(Matthias Claudius)

 

Tasso war mein lieber Brummbär, den ich zu Beginn unserer Freundschaft vor 4 Jahren sehr einfühlsam behandeln musste. Seine Seele war verwundet und trug zahlreiche Narben. Am Ende unseres gemeinsamen Weges war grenzenloses Vertrauen zueinander vorhanden. Unsere Beziehung war lebendig gewordene Liebe. Seine Narben waren verblasst und so manche Wunde doch noch verheilt. Nachdem wir Tasso im Januar 2008 zu uns nach Hause geholt hatten, waren uns fast zwei wunderschöne Jahre noch vergönnt, die ich um keinen Preis der Welt missen möchte. Keine Sekunde habe ich diese Entscheidung bereut!    Ich danke Tasso von ganzem Herzen, dass er mir seine Liebe und sein Vertrauen geschenkt hat. Er war so glücklich und fröhlich hier! In meinen Armen ist er am 16.11.2009 friedlich eingeschlafen. 

Mein Brummbär, Du fehlst so sehr...  In Liebe, Deine Elli,  mit Uwe, Jakkolito, Kashila und Honey

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Mäxine

1998 – 04.12.2009  

von Uli, Petra, Helga, Tina, Elli  

Vermisst mich - aber lasst mich gehen,

wenn ich am Ende meines letzten

Spazierganges angekommen bin.

Erinnert euch der Liebe, die uns verband,

trauert um mich in der Stille.

Das ist mein letzter Gang;

diesen Weg, den muss ich diesmal

ganz alleine gehen.

 

Am Morgen des 04.12.2009 hat uns unsere Mäxine verlassen…  Mäx war eine 11 Jahre alte Rottweiler-Dame, die 10 Jahre ihres Lebens im Tierheim Heilbronn verbracht hat. Unsere große Lady war nicht ganz einfach zu händeln – vermutlich hatte sie in diesem einen Jahr zuvor einschlägige Erfahrungen bzw. keine Erfahrungen machen dürfen und war daher auf Vorsicht gepolt – oder besser: „Angriff ist die beste Verteidigung“. Mit den Jahren hat sich unsere Mäxmaus jedoch zu einer liebenswerten alten Dame mit einigen „Eigenheiten“, jedoch mit einem absolut liebenswerten Charme und einem überschwänglichen Liebesbedürfnis entwickelt. Sie konnte gar nicht genug Streicheleinheiten bekommen und hat jede freundliche Zuwendung glücklich aufgesaugt wie ein Schwamm. In  ihrer letzten Zeit war Mäxine eine Schmusebacke, wie man sie sich besser nicht vorstellen kann, so fröhlich und unbeschwert. Sie hatte zum Glück in ihren letzten Jahren einige „Fans“ – nämlich uns – die  sie von Herzen gern hatten, und wir liebten sie jedes Mal ein bisschen mehr, wenn sie uns ihre Lebensfreude, ihr Zutrauen, ihre unglaubliche Zuneigung und ihr unersättliches Schmusebedürfnis offenbart hat. Mäxine war an sich ein kerngesunder Hund, und wir waren sicher, sie noch ein paar Jährchen bei uns zu haben, zumal sie auch mit dem Tierheim-Leben keine Probleme hatte. Leider machte eine Vergiftung – wodurch auch immer – innerhalb kürzester Zeit ihren Magen und ihren Darm kaputt, und wir mussten sie schweren Herzens über die Regenbogenbrücke gehen lassen… knapp ein halbes Jahr, bevor sie zu ihrem Paten hätte umziehen dürfen. Sie hat jetzt ihr Grab an einem wunderschönen Platz bei ihrem Uli zu Hause – aber dennoch…  wir sind unsagbar traurig und fassungslos, wie schnell sie gehen musste. Sie hat einen festen Platz in unseren Herzen und sie wird unvergessen bleiben. 

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Bajazzo

von seinem Frauchen Sigrun

1995 - 9. 10.2009

So wie der Wind den Sand verweht,

so ist auch unser Leben.

Wir wirbeln hoch, wir fallen tief,

wem ist das Glück gegeben ?

Doch meine Seele fliegt weit fort,

unendlich zu den Sternen,

befreit von aller Erdenlast

in weite, weite Fernen.

Bajazzo kam zu mir am 6. Oktober letzten Jahres. Nachdem ich die 3. Anzeige der Tiernothilfe gelesen hatte, war mir klar - diesen Hund möchte keiner haben. Die Besitzerin wollte ihn abgeben, da sie beruflich keine Zeit mehr für ihn hatte und in eine Dachgeschosswohnung im 3. Stock gezogen ist. Was für ein trauriges Ende einer langen Beziehung. Nachdem ich abgeklärt hatte dass Bajazzo mit Katzen gut verträglich war, nahm ich den 11jährigen Rüden zu mir. Doch es gab Probleme - er fraß kaum etwas und ich war sehr verzweifelt. Die Anrufe bei der ehemaligen Besitzerin blieben unbeantwortet, so wendete ich mich in meiner Not an die Züchterin, die dann erst einmal entsetzt war, dass Bajazzo in dem hohen Alter noch den Besitzer wechseln mußte. Auch stellte sich heraus, dass er schon 13 und nicht 11 Jahr alt war. So versuchte ich mit viel Rat und Tat einiger sehr netter Colliebesitzer Bajazzo zum Essen zu bewegen. Er wog schon bei der Übernahme nur 18 kg und ich schaffte es mit Mühe und Not in den kommenden Monaten auf 20kg. Ich war stolz und glücklich darüber. Bajazzo faßte Vertrauen, blieb aber bis zum Schluss zurückhaltend und sehr ruhig. Er liebte allerdings die Gassigänge und auch ich genoß die täglichen Spaziergänge. Nach und nach merkte ich dann eine Veränderung. Er lief ständig gegen Dinge und auch hörte er nicht mehr auf seinen Namen. Eine Tierärztin stellte dann nicht nur fest dass er fast blind und taub geworden war sondern auch noch die Diagnose eines Rückenmarktumors. Ich war erschüttert und unendlich traurig. Die Prognose war nicht gut. Es vergingen dann noch 3 Monate, wir konnten noch seinen 14. Geburtstag feiern,  bis wir uns dann am 9. Oktober 2009 unter vielen vielen Tränen von ihm verabschieden mußten. Zurück bleiben die Erinnerungen an einen stolzen, zurückhaltenden, sehr lieben Hund und viele neue Erfahrungen. Er wird immer in unserem Herzen sein.

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Bonnie

von Silke

27.02.1996 - 15.12.2009

Ich bin gegangen -

nur einen kleinen Schritt,

und gar nicht mal weit.

Und wenn du dorthin kommst,

wo ich jetzt bin,

wirst du dich fragen,

warum du geweint hast.

-LAO TSE-

Am 15.12.2009 haben wir den jahrelangen Kampf gegen den Krebs letztendlich doch verloren und mussten Dich von Deinen Schmerzen und Deinem Leid erlösen. Auch  in Deinen letzten Tagen warst du unglaublich tapfer und hast Dich für uns bemüht, möglichst noch alleine zurechtzukommen und uns nicht traurig zu machen. Aber dann kam der Zeitpunkt, an  dem es einfach nicht mehr ging und Deine Augen traurig und leer wurden… Du warst ein wundervolles Mädchen und einer von  vielen  Beweisen dafür, dass ein Hund nicht aufgrund seiner Rasse eingestuft werden darf. Mehr als nur einen Menschen, der vor Hunden Angst hatte, hast Du als sogenannter „Kampfhund“ eines Besseren belehrt und auch Deinen Wesenstest damals mit Bravour abgelegt. Über 13 Jahre sind wir gemeinsam durch Dick und Dünn gegangen. Als kleinen Winzling habe ich Dich im April 1996 zu  mir geholt. Von unserem Schäferhund Rico, der schon vor vielen Jahren von  uns gegangen ist, hast Du sehr viel  gelernt, insbesondere das Stöcke-Tragen. Bis zuletzt hast Du sie durch die Gegend geschleppt nach dem  Motto „je größer, umso besser “ und hast Dir eine Technik angeeignet, auch zwei Meter lange Äste durch den Wald zu manövrieren - wenn nicht quer, so gingen sie eben längs zwischen den Bäumen durch.  Du warst mit mir bei der Arbeit, auf Tagungen und  Besprechungen dabei und hast immer geduldig gewartet. Am liebsten waren  Dir aber die Gaststätten, da hast Du Deinen charmantesten Blick in Dein Umfeld geworfen und dies meist mit einem Happen belohnt bekommen. Das einzige, das Du  absolut nicht leiden  konntest, war der Staubsauger; da hast Du  Dich in  die hinterste Ecke verzogen, bis er endlich wieder im  Schrank verschwand. Heute ist das Haus leer ohne Dich. Deiner  “Schwester“ CJ, die sich vor 7 Jahren fest dazu entschlossen hatte, vom Heilbronner Tierheim zu Dir  und Rico zu ziehen, warst Du  stets ein  guter Lehrmeister. Jetzt wirft sie einen traurigen Blick an die Stelle, wo Du  immer gelegen hast.

Es tut unendlich weh, Dich nicht mehr bei uns zu haben. Wir vermissen Dich und werden Dich und auch Rico stets in unserem Herzen bewahren.

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Zantos

von Gabi

Wir bleiben uns nah,

auch wenn wir Abschied nehmen müssen.

Denn das, was uns verbindet,

wird stärker sein als das, was uns trennt.

Unsere Liebe wird all das bewahren,

was wir füreinander gewesen sind.

   

Als wir im September 1997 auf der griechischen Insel Zakynthos in Urlaub waren, hat dieser wunderschöne Hund beschlossen, sich uns als seine Familie auszusuchen. Und er hat es geschafft: Wir haben ihn mit nach Hause genommen und nach kurzer Zeit mit diversen Startschwierigkeiten wurde Zantos, wie wir ihn nannten, vom Strandhund zum echten Traumhund. Mein Bub war ein souveräner Begleiter und ruhiger, sicherer Hund, der immer genau wusste, was sich gehört und was er zu tun hatte. Über 12 Jahre durfte ich mich glücklich schätzen, ihn an meiner Seite zu haben. Für meine Otti und auch jetzt für Piri war er ein zuverlässiger Kamerad und „großer Bruder“. Essen war für ihn dass Allertollste und Feste übten auf ihn eine magische Anziehungskraft aus – vor allem die Wurstbuden und die Kuchentheken. Kein Hund ist wohl je so gerne auf Straßenfeste und ähnliches gegangen wie mein Zantos! Nach zwei, drei „Warnschüssen“, die wir jedoch immer wieder gut überstanden hatten, ist er jedoch im Dezember 2009 von einer Minute zur anderen zusammengebrochen und hat sich dieses Mal nicht mehr erholt. Ich musste ihn am 17. Dezember 2009  schweren Herzens zum Regenbogen gehen lassen.  Zantos war mein Ein und Alles – ich werde ihn immer im Herzen haben. Mein geliebter Streuner. Werde dich nie vergessen. 

In Liebe Gabi und Piroschka 

 

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Zeno

von Rose und Reiner

Nicht immer haben Engel Flügel,

und nur ganz selten tragen sie ein weißes Gewand.

Aber deinen Weg gehen sie mit dir,

manchmal sogar Hand in Hand.

-Christel Klotz-

Wir haben heute,  zusammen mit dem Tierarzt, eine sehr schwere Entscheidung getroffen: Unsere Zeno wurde im Alter von 13 Jahren eingeschläfert. Seit Juni 2006 war sie unser treuer, lieber und immer gut gelaunter Partner. Unser Sohn hatte Zeno aus schlechter Haltung übernommen und sie ist aus beruflichen Gründen dann zu uns umgezogen. Sie hat dies gerne getan weil wir uns von Anfang an sehr gut verstanden haben und uns mochten. Nie werden wir vergessen wie sie uns begrüßt hat, wenn wir nach Hause gekommen sind, obwohl sie eigentlich beleidigt war, weil wir sie nicht mitgenommen hatten. Nie werden wir vergessen, wie sie auf uns „aufgepasst“ hat und alles interessiert beobachtet hat. Nie werden wir vergessen, wie sie uns früh um 6 Uhr geweckt hat, weil sie Hunger hatte. Nie werden wir ihren Blick vergessen, wenn sie etwas angestellt hatte. Nie werden wir vergessen, wie sie uns ihre „Wünsche“ mitgeteilt hat.  Wir sind sehr traurig.

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„Schnatterle“

Ich bin neben euch.

Ich bin euch nur aus den Augen genommen.

-Kaiserin Maria Theresia- 

 

Heute, am 11. April 2010, ist Gina gestorben. Die kleine hellgraue Katze, genannt „Schnatterle“, hat sich ihre Familie selbst ausgesucht. Die zierliche Streunerin hat sich mit eisernem Willen vor 13 Jahren als junges Kätzchen bei meinen Nachbarn im Hause einquartiert und wurde dort bis heute geliebt und umsorgt. Kaum eingezogen, bekam sie Katzenseuche, überstand die Krankheit erstaunlicherweise und war die ganzen Jahre zäh und robust. Anfang des Jahres alterte die kleine Dame schlagartig, das Herz arbeitete nicht mehr richtig, sie hatte Wasseransammlungen, und die Hinterbeinchen wurden ganz steif, als hätte sie Arthrose. Ihr eiserner Wille hat sie jedoch bis zuletzt nicht verlassen. Nachdem sie gestern im Garten nochmals richtig fröhlich war, hat sie sich heute Vormittag einfach in den Rasen gelegt, wo ihr Frauchen sie gefunden hat. Kurze Zeit später hat sie in ihrem Körbchen ein letztes Mal ein- und ausgeatmet… Wir sind traurig, aber auch froh, dass sie so friedlich von alleine gehen durfte. Sie wird in den Herzen ihrer Menschen wohnen bleiben. Alles Liebe, kleines Schnatterle.

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Bonnie

† im März 2010

Gerlinde, im Namen von allen Tierschützern in Bukarest

Viele, die ihr ganzes Leben auf die Liebe verwenden,

können uns weniger über sie sagen als ein Kind,

das gestern seinen Hund verloren hat.

-Thornton Wilder-

  Auch Bonnie, dieses kleine, erst 6 Wochen alte Hundemädchen ist von uns gegangen. Wir hatten noch nicht mal ein Foto von ihr ! Leider haben wir Tierschützer sie zu spät gefunden und der Schaden war schon zu groß und zu heftig für die kleine Maus. Die Kinder der Pflegefamilie hatten sie und ihren Bruder - Bonnie und Clyde - getauft. Sie war so fröhlich, sprang mit ihrem Bruder durch den Garten. Am nächsten Tag wollte sie nichts mehr fressen und auch nicht mehr trinken. Wir haben Bonnie zum Tierarzt gebracht, und gerade als sie die Infusion bekommen sollte, hat ihr kleines Herz aufgehört zu schlagen. Ihr kleiner Körper war durch Parasiten schon zu sehr geschwächt, dass die Medikamente ihr nicht mehr helfen konnten und ihr Körper damit nicht mehr fertig wurde. Wir sind unsagbar traurig und untröstlich. Vielleicht macht das Sprüchlein, das Bonnie bekommt, auch bewusst, wie schmerzlich es ist - vor allem für Kinder - wenn ihnen geliebte Wesen entrissen werden. Auch Clyde hat sein Schwesterchen gesucht und unsagbar getrauert, weil sie nicht mehr da war und er es nicht begreifen konnte. Gottseidank war sein Körper so stark, dass er mit den Parasiten fertig werden konnte und gesund wurde ! Ich weiß, diese unschuldigen Geschöpfe werdenauf der anderen Seite auf uns warten und wir werden uns wieder sehen. Ihre Seelen sind gesund - was man von denen unserer Gattung leider nicht behaupten kann - aber darüber zu richten, das hat ein anderer als wir inseinen Händen...

Grüße unsee Lieblinge auf der anderen Seite, kleine Bonnie. Du fehlst uns. 

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Angel, Amarati und Pusy

im März 2010

Gerlinde, im Namen von allen Tierschützern in Bukarest  

Wir wissen wenig vom Sinn des Lebens,

vom Sinn der Welt.

Umso mehr können wir hoffen.

-Hans Margolius-

 

Sie wurden alle drei am selben Tag vergiftet. Es hat uns fast das Herz zerrissen.

Alle drei waren ausserordentlich liebe Hunde, die niemandem etwas Böses getan hatten. Aber herzlosen Menschen waren sie wohl im Wege… Es sind ja „nur Hunde“…:

Die hübsche schwarze Angel wurde leider zu spät von uns gefunden – sie hatte den Kampf bereits verloren. Da sie noch keinen Namen hatte, nennen wir sie Angel, damit sie auf der anderen Seite einen Namen hat. Wir kannten sie nur kurz, aber sie wohnt bereits in unseren Herzen. Amarati war eine ruhige, wunderschöne weiß-braune Hündin mit sanftem Wesen, die keinem Menschen etwas zu Leide getan hatte. Sie war offenbar zur falschen Zeit am falschen Ort und hat irgendjemanden gestört. Wir hatten sie kastrieren lassen, sie wurde von uns gefüttert und sie fiel niemandem zur Last. Amarati steht stellvertretend für 9 Hunde, die gleichzeitig vergiftet wurden – und sie steht hier stellvertretend für viele Hunde, denen dasselbe angetan wurde. Warum? Keiner weiß es, es ist unbegreiflich. Wir werden immer an sie denken.

Die braune Pusy war eine lustige, fröhliche Hündin, die immer zu singen anfing, wenn man mit ihr sprach, und wenn man sie streichelte, war ihr ganzer Körper vor Freude in Bewegung. Auch sie war nur lieb und hat nichts und niemandem etwas angetan. Wem war sie ein Dorn im Auge?

Wir trauern um diese Hunde, die stellvertretend für viele andere stehen, denen gleiches oder ähnliches angetan wurde. Wir begreifen nicht, wie man unschuldigen Wesen so etwas antun kann, so feige und jämmerlich. Kein Tier ist zu solcher Niedertracht fähig – das ist dem Homo sapiens vorbehalten, dem aufrechten Menschen. Wie traurig und wie beschämend. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als uns an den Satz von Albert Schweitzer zu halten – oder dies wenigstens zu versuchen.

"So sehr mich das Problem des Elends in der Welt beschäftigt,
so verlor ich mich doch nie im Grübeln darüber,
sondern hielt mich an dem Gedanken,
daß es jedem von uns verliehen sei,
etwas von diesem Elend zum Aufhören zu bringen."

-Albert Schweitzer--

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Emil

Wenn es soweit ist...

Bin ich dereinst gebrechlich und schwach,
und quälende Pein hält ständig mich wach,
was Du dann tun musst – tu es allein.
Die letzte Schlacht wird verloren sein.

Dass Du sehr traurig, verstehe ich wohl.
Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag – mehr als jemals geschehn –
muss Deine Freundschaft das Schwerste bestehn.

Wir leben zusammen in Jahren voll Glück.
Furcht vor dem Muss? Es gibt kein Zurück.
Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei.
Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei.

Nur - bitte bleibe bei mir bis zum Schluss
auch wenn es für Dich schwer sein muss.
Und halte mich fest und red mir gut zu,
bis meine Augen kommen zur Ruh.

Mit der Zeit – ich bin sicher – wirst Du es wissen,
es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.
Vertrauende Blicke ein letztes Mal –
Du hast mich befreit von Schmerz und Qual.

Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist,
der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint.
Es darf nicht sein, dass Dein Herz um mich weint.

(Autor: Unbekannt)

Emil, wir sind Gott sehr dankbar dass wir einen Schatz wie dich haben durften.

Deine Mama

 

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Amadeus

von Norbert und Uschi

Die Liebe hemmet nichts; sie kennt nicht Tür noch Riegel,

und dringt durch alles sich;

sie ist von Anbeginn, schlug ewig ihre Flügel,

und schlägt sie ewiglich.

-Matthias Claudius-

Viel zu früh hat er uns verlassen. Nur knappe neun Jahre Zusammenleben waren ihm und uns vergönnt als er den Weg in den Hundehimmel gehen musste. Ein böser Tumor riss ihn von heute auf morgen aus unserer Mitte. Er war der Mittelpunkt und Inhalt unseres Lebens, unser allerbester Freund und Begleiter. Es ist leer geworden in unserem Heim. Kein freudiges Gebell wenn Herrchen nach Hause kommt, keine lautstarke Aufforderung zum Spiel und kein Brummen zur Einforderung der Streicheleinheiten . All das werden wir nie mehr erleben. Uns fehlt der Blick seiner sanften Augen, der Anblick seiner Freude beim letzten Leckerle am Abend. Wir vermissen die Spaziergänge, den Anblick wenn er seinen Platz auf der Couch beanspruchte oder wenn er mit seinen Stofftieren spielte. Kein einziges seiner Spielsachen hat er jemals kaputt gemacht. Er war die Sanftmut selbst und strahlte eine wunderbare innere Ruhe aus. Neun Jahre hat Amadeus unser Leben bereichert, hat uns in der ganzen Zeit nur Freude bereitet, war immer ein äußerst lieber und braver Hund. Jetzt hat er uns verlassen. Wir werden ihn immer in unserem Herzen behalten. Wir sind sehr, sehr traurig.

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Hannibal

von Claudia

Du bist nicht mehr da, wo du warst,

aber du bist überall, wo wir sind.

 

Hannibal  wurde am 28.7.1997 als letzter von 4 Welpen geboren, und wir haben ihn bereits mit 7 Wochen zu uns geholt, da die anderen Welpen ihm – dem schwächsten und kleinsten – das Leben schwer gemacht haben und die Züchterin ihn alleine füttern musste, damit er überhaupt etwas abbekam. Also kam er zu uns und entwickelte sich mit trotz seiner lebenslangen Verdauungsprobleme zu einem Traumrüden, der  fast überall mit dabei war. Ob beim Wandern, Rad fahren oder Stadtbummel -  Hannibal war mit vollem Herzen und voller Leidenschaft dabei. Eines seiner größten Hobbys war das Mäuselöcher-Buddeln.

Am 12. Juni 2010 musste ich ihn wegen eines inoperablen Lebertumors erlösen lassen; er ist in meinen Armen friedlich eingeschlafen. Er  nimmt einen großen Teil in meinem Herzen ein und wird immer dort weiter leben.

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Traffic

von uns

Hoffnung ist nicht die Überzeugung,

dass etwas gut ausgeht,

sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat,

ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht.

-Vaclav Havel-

 

Traffics kurzes Leben dauerte ein nur ein dreiviertel Jahr…

Was immer seine Aufgabe auf dieser Welt war, der Eine hat ihn früh wieder zu sich geholt.  Nach einem schlechten Start sollte er es gut haben – aber das Schicksal wollte es anders: Eine tragische Verkettung von unglücklichen Begebenheiten hat ihn aus seinem jungen Leben und von der Seite seiner neuen Familie gerissen.  Er ist Mitte August 2010 zu den Sternen gegangen – wir werden ihn aber wieder sehen, da sind wir ganz sicher.

Bis dann, guter Traffic – oder Tommy, wie du inzwischen genannt wurdest. Du warst nur kurz bei uns, aber du wirst unvergessen bleiben!

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Line

von Heide für ihre Familie

Danke für deine Wärme und Güte.

Danke für deine Lebensfreude.

Danke für dein Vertrauen.

Danke, dass du bei uns warst.

Als alte Collie Omi Maxi hat ihr Leben eigentlich erst am 2.Januar 2010 begonnen. Das war der Tag an dem sie zu ihrer Familie umziehen durfte. Alt, entsorgt, auf die Strasse gejagt, sich selbst überlassen - was können das nur für Menschen sein die so etwas machen ? Maxi hatte resigniert, sich aufgegeben. Als dreckiges Bündel Elend habe ich sie in Siofok, im Tierheim in der Ecke liegen sehen und ich habe ihr versprochen sie bald zu uns zu holen. Eine Pflegefamilie war gefunden, da haben sich sehr liebe Menschen in Maxi verliebt. Ihr neue Familie zu der sie umziehen durfte. Einen schöneren Lebensabend kann man keinem Tier wünschen. Schon nach kurzer Zeit war Line, wie sie dann genannt wurde, nicht mehr zu erkennen. Eine prachtvolle Colliehündin / Omi hat sich präsentiert.

Leider war Lines Körper schon zu sehr geschwächt, verbraucht und sie durfte ihr neues Leben nur kurze Zeit genießen. Line ist im Herbst 2010 zu den Sternen gegangen. Was sie mitgenommen hat, ist die Erinnerung an ihre Familie, Wärme, Geborgenheit und Führsorge. Wie viel anders hätte ihr Leben doch aussehen können. Diese liebenswerte Omi hat eine große Lücke hinterlassen.

 

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Gerry

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Cris

Herbst 2010

von uns

Jedes Leben ist ein Geschenk,

egal wie kurz,

egal wie zerbrechlich.

-unbekannt-

Der kleine Cris kam schon mit Handycap zur Welt, und unsere befreundete Tierschützerin hat gehofft, man würde ihm hier helfen können. Seine Behinderung war aber innerlich und äußerlich viel zu groß um ein schmerzfreies, hundegerechtes Leben fzu führen – er hätte noch nicht einmal selbständig seine Häufchen machen können und sein Darm war irreparabel geschädigt.

Schweren Herzens haben wir ihn im Alter von nur ca. 4 Monaten, gehen lassen – in den Armen eines tapferen Mädels durfte er einschlafen.  Er war offensichtlich einverstanden, so friedlich wie seine Seele sich gelöst hat…  Hier sind wir an die Grenzen gestoßen – und das macht uns schwer zu schaffen, aber es gab hier keine Frage der Wahl, nur die des Leidens. Kleiner Cris, geh ins Licht, in ein neues Leben ohne Schmerzen. Unsere Herzen begleiten dich.

 

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Lenny

14.November 2010

Wo Worte fehlen, das Unbeschreibliche zu beschreiben,

wo die Augen versagen, das Unabwendbare zu sehen,

wo Hände das Unbegreifliche nicht fassen können,

bleibt einzig die Gewissheit,

dass du für immer in unseren Herzen weiterleben wirst.

-unbekannt-

 

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Michelle

 

 

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Jessy

16. Januar 1998 - 20. März 2011

von Andrea

Wenn alles erzählt

und viele Male wiedererzählt wurde,

wenn die Augenblicke. die ich erlebt,

die Schritte, die ich ihretwegen getan habe,

zu ferner Erinnerung geworden sind,

dann wird einfach nur noch 

die reine Liebe übrig sein.

-Paulo Coelho-

Ich habe jetzt beinahe ein Jahr gebraucht, um diesen Text für Jessy schreiben zu können – und über ihr Weggehen bin ich noch lange nicht hinweg.

Jessy ist im Alter von 4 Monaten in unsere Familie gekommen, sie war durch ungute Erfahrungen in der kurzen Zeit ihres jungen Lebens leider schon geprägt. Aber für mich war sie alles, absolut mein Hund, meine „Jessica“. Wir sind 13 Jahre lang  durch alle Höhen und Tiefen miteinander gegangen - sie war ein nicht weg zu denkender Teil meines Lebens.

Ihr Tod kam plötzlich für uns, für mich immer noch unfassbar. Leberkrebs. Wir wollten und durften sie nicht leiden lassen…

Sie ist in meinen Gedanken und in meinem Herzen – immer.

Wir alle vermissen dich, liebe Jessy. Deine Andrea, Meli, Jacky und Kira.

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Faith

21.05.2011

für Roxana

Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus,

flog durch die stillen Lande,

als flöge sie nach Haus.

-Eichendorff- 

   

Sie haben mich weggeworfen. Einfach so. Ich war alt, krank und nicht mehr so fit. Sie haben mich geprügelt, sich an mir abreagiert und mich am Ende einfach aus dem Auto geworfen und mich in einem Graben voller Müll „entsorgt“.

Roxana hat mich gefunden, weil sie ein Mensch ist, der sieht und hinsieht, und der ein so großes Herz hat, das vielleicht in dieser Welt die Kaltherzigkeit anderer ausgleichen soll. Sie hat gesehen, dass ich noch geatmet habe und hat mich ganz alleine ins Auto geschafft und verzweifelt zum Tierarzt gebracht. Sie haben gesehen, wie es um mich steht, und der Tierarzt wollte mich erlösen. Roxana aber wollte mich nicht aufgeben und hat mich mitgenommen zu sich nach Hause. Sie hat mich weich gebettet, mir Linderung in meinen Schmerzen verschafft, mich warm eingepackt und mit Medikamenten versorgt und, was am allerwichtigsten ist: Sie hat mir ihre Liebe gegeben! Für diese kurze Zeit hat sie mich geliebt und um mich gekämpft, alles getan, was in ihrer Macht stand. Als sie nach Stunden, in denen sie mich versorgt und um mein Leben gebangt hat, erschöpft eingeschlafen ist, bin ich gegangen…Aber in diesen wenigen Stunden bei ihr durfte ich spüren, was bedingungslose Liebe ist, was Mitgefühl und Geborgenheit bedeutet.

Dieses Gefühl habe ich mitgenommen in die andere Welt, in der alles gut ist. Roxana hat alles richtig gemacht. Mein Leben war zu Ende und ich bin zu den Sternen gegangen – es ist vorbei. Ich danke Roxana von ganzem Herzen für das, was sie für mich getan und was sie für mich empfunden hat. Es war kein schönes Leben und ich hoffe, dass ich im nächsten Leben mehr Glück habe, aber dennoch: „Das Ende krönt das Werk.“. Weine nicht, Roxana, es ist gut.

Ich danke dir!

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Angie

17.05.2011

von Ursel und Bernd

Ich bin das tiefe Himmelsblau,
der schöne frische Morgentau.
Sucht mich und blickt im Dunkeln in die Ferne-
bei Nacht bin ich das Funkeln eurer Sterne.

Vor 8 Jahren haben wir unsere Angie aus dem Tierheim Heilbronn geholt. Sie wurde 15 Jahre alt. Am 17.05.2011 mußten wir sie schweren Herzens wegen Krankheit ihren letzten Weg gehen lassen. Sie ist in meinen und Helgas Armen friedlich eingeschlafen.  Es fällt uns sehr schwer, die Leere zu akzeptieren, die jetzt um uns ist. Du fehlst uns sehr, wir haben Dich lieb.

Danke, dass wir Dich gefunden haben. Danke, dass Du uns durch Deine Fröhlichkeit den Tag bereichert hast. Danke für jeden Tag, den wir mit Dir erleben durften.

Dein Rudel  Ursel, Bernd, Helga und Otto

Wenn Du in den Himmel schaust und Dir dort ein Sternlein klaust,
drück es fest und denk an mich,
denn das Sternlein, das bin ich.

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Alfi

Eines Tages werden wir wissen,
dass der Tod uns nie das rauben kann,
was unsere Seele gewonnen hat.
-Tagore-

 

 

 

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Charlie

08.08.2011

für Roxana

Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten - 
aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.
-A.Schopenhauer-

Charlies Hinterbeine waren gelähmt. Aber sein Geist war lebendig, wach und fröhlich. Er hat das Leben so genommen, wie es sich für ihn geboten hat – er hat sich weniger Gedanken darüber gemacht, was Lebensqualität ist oder nicht, da ihm dieser leidige Verstand, der uns Menschen oft irreführt, nicht im Wege war. Für ihn war es ok so, wie es war – das hat er uns deutlich gemacht, und ein Blick in seine Augen lässt alle Zweifel schwinden.
Ein Gehwägelchen hätte ihm helfen können, und eine verständige Familie, die sich nicht an seinem Handycap stört. Aber es hat nicht sein sollen. Nun ist es vorbei. Wir weinen um Charlie.

Lieber Charlie, wir wünschen dir, dass du im nächsten Leben gesunde Beine hast, die springen und hüpfen können – und dass dir dann alles Glück der Welt gegeben ist. Du bist jetzt da, wo alles gut ist – und irgendwann vergeht auch unser Schmerz um deinen Tod und unsere Trauer.

Machs gut, bis dann!

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Sina

für Petra

Seht ihr den Regenbogen in der Luft?
Der Himmel öffnet seine goldenen Tore.
Im Chor der Engel steht sie glänzend da,
die Arme streckt sie mir lächelnd entgegen.
Wie wird mir?
Leichte Wolken heben mich -
der schwere Panzer wird zum Flügelkleide.
Hinauf - hinauf -
die Erde flieht zurück...
-Friedrich von Schiller-

Für mein geliebtes Frauchen

Es sind noch keine 19 Stunden vergangen, seit ich in Deinen Armen meinen letzten Weg antreten mußte. Ich weiß, dass Du momentan viele viele Tränen vergiessen wirst, aber meine Zeit war gekommen und wir beide haben es gespürt. Ich will Dir mit diesen letzten Zeilen meinen Dank
aussprechen für all die glücklichen Jahre in unserer Familie. Am 04. Juli 1999 öffneten sich für mich die entsetzlichen Zwingergitter im Tierheim und Du hast mich mit zu Dir nach Hause genommen. Mein Leben vorher war nicht der Rede wert. Ich weiß, dass ich nicht der Hund war,
nach dem ihr gesucht hattet. Ihr wolltet etwas kleines oder mittelgroßes. Aber irgendetwas hat euer Auge auf mich gelenkt und ihr habt euch in mich verliebt. Es waren so schöne Jahre, eben solche, wie sie für jeden Hund die Regel sein sollten, dass ich darüber nichts schreiben brauche. Was mir aber wichtig ist, soll die Erinnerung an mein letztes Jahr bei Dir sein. Im Juli 2010 im Alter von 14 Jahren bekam ich fürchterlich epileptische Anfälle. Ich mußte 5 Tage alleine in der Klinik sein, Du hast mich jeden Tag besucht und mit mir gesprochen, hast mich gestreichelt und massiert. Die Ärzte hatten nicht viel Hoffnung, da die Anfälle dermaßen stark waren und die Funktion meiner Hinterbeinchen gleich null war. Auch konnte ich nichts mehr sehen.  Ich w eiß noch, wie ich immer auf Deinen Schoß gekrochen bin und Dir signalisierte, dass ich wieder mit nach Hause möchte. Am 5. Tag konnte ich wieder einigermaßen laufen und wir fuhren gemeinsam nach Hause. Die Medikamente waren
schrecklich, ich war immer so benommen, torkelte orientierungslos durch die mir vertraute Wohnung. Du warst immer an meiner Seite. An
Weihnachten freuten wir uns alle, dass ich noch dabei sein konnte. Aber dann ging es mir wieder schlechter und Du bist ins Wohnzimmer zu mir
umgezogen, um auch nachts immer bei mir sein zu können. Ich weiß, die Nächte mit fast stündlichen Unterbrechungen waren eine harte Prüfung für Dich. Mama, Du hast mich nie aufgegeben, auch wenn Du morgens früh raus mußtest und kaum Schlaf finden konntest. Am 1. Mai feierten wir dann meinen 15. Geburtstag. Du hast für  mich viele Päckchen gepackt, weil Du wußtest, dass ich die so gerne aufreissen mochte. Ich mußte es im liegen machen, weil mir immer so schwindlig war und meine Hinterbeinchen einfach einknickten. Du hast mich immer aufgefangen und ich fühlte mich in Deinen Armen geborgen und sicher. Die Tage vergingen und auch ich merkte, dass meine Kräfte immer mehr schwanden. Aber wir wollten uns noch nicht voneinander trennen. Es hat Dir nichts ausgemacht, nun auch meine Geschäfte wegputzen zu müssen, wenn ich es nicht mehr rechtzeitig in den Garten schaffte. Anfangs war es mir sehr peinlich, aber Du hast einfach drüber hinweggesehen. In dieser Zeit hast Du mir einmal erzählt, dass es eine ganz liebe Tante gibt, die immer an uns denkt, die mit uns leidet und mit uns fühlt. Sie hieß Claudia und ich möchte auch ihr meinen Dank aussprechen, dass sie meiner Mama in dieser Zeit seelisch so sehr Halt gab. Und dann kam der Tag, der Tag aller Tage. Du warst beim Einkauf und als Du zurückkamst, ging es mir sehr sehr schlecht. Ich denke, dass ich viele kleine epileptische Anfälle hatte, es war mir fürchterlich warm, mein Herz schlug rasend schnell. Ich hatte so Durst, aber Du konntest mir nichts mehr einflößen. Es ging dann alles sehr schnell, denn unsere Zeit war gekommen. Mama, ich habe gespürt dass Du mich bei meinem letzten Atemzug in Deinen Armen gehalten hast, dass Dein Kopf auf meinem Kopf lag. Es tat so gut. Und so habe ich meine letzte Reise angetreten und ich freue mich, dass Du gerade in diesem Moment beschlossen hast, meiner Einäscherung beizuwohnen.

 Mama, behalte mich in  guter Erinnerung, ich werd immer bei Dir sein.
Sina

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Kater

von Claudia

Der Tod ist die Tilgung jeglichen Schmerzes
und er ist die Grenze, über die unsere Leiden nicht hinausgelangen;
er gibt uns wieder jenen Zustand der Ruhe zurück,
dem wir vor unserer Geburt angehörten.
-Seneca-

 

Ich weine um einen namenlosen Kater.

Von Beginn seines Lebens hatte er keine Chance. Keine Chance bei Menschen zu leben, die ihn lieben. Keine Chance ein Leben in Sicherheit und Geborgenheit zu führen. Und so verlor er das Vertrauen in die Welt und in die Menschen. Zuerst bettelte er um sein Futter und irgendwann begann er zu kämpfen. Nach langen Jahren war sein Körper gezeichnet von den endlosen Kämpfen. Geworfen in ein Leben, welches nur Angst, Leid und Schmerz für ihn übrig hatte. Die Ohren zerfressen von Milben, mit nur noch wenigen Zähnen im Mund und unzähligen Wunden übersät. In seiner letzten Sekunde war ein Mensch bei ihm, der all sein Leiden sah und um ihn weinte. Dafür bin ich dankbar.

Du bist jetzt in Sicherheit. Ich werde dich nicht vergessen.

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Tyson

10.11.2011

von Petra

Abend senkte sich hernieder,
Stille füllte ganz den Raum,
alte Träume kehrten wieder,
 Seele atmete noch kaum,
lauschte tiefer noch nach innen,
hörte jeden leisen Hauch
kommen, gehen und verrinnen
und die eigne Stille auch.
-Dr.Carl Peter Fröhling-

 

Mein Tyson ist am Abend der Vollmondnacht vom 10.November 2011 im Alter von 13,5 Jahren gestorben. Seine ersten 7 Jahre lebte Tyson auf einem Schrottplatz, wo er außer Revier bewachen nichts gelernt hatte. Das Tierheim war ein besseres Zuhause als zuvor, und er hat dort alles nachgeholt. Er wurde mir von einem Tierpfleger quasi „aufs Auge gedrückt“ – und das hat genau so sein müssen, denn ich habe mich in ihn verliebt und er war absolut mein Hund! Am Anfang gingen wir zusammen Gassi, und seit vier Jahren habe ich Tyson an den Wochenenden mit nach Hause genommen. Meine Katzen mussten in dieser Zeit mit dem Schlafzimmer vorlieb nehmen. Wir haben diese Tage immer genossen, und er hat sich auch in die Herzen meiner Familie geschlichen. Sein bester Freund war der Schäfermix-Rüde Otto. Mit ihm und seinem Frauchen Helga sind wir jedes Wochenende spazieren gegangen. Die beiden gleichaltrigen Hundesenioren haben sich wortlos verstanden und sich auf selbstverständliche Weise sehr gern gehabt. Im Februar 2010 musste Tyson an einem aufgebrochenen Milztumor operiert werden. Er hat sich mit seinen 12 Jahren erstaunlich schnell und vollständig von diesem großen Eingriff erholt. Es ging ihm gut und er war topfit bis Mitte September diesen Jahres, als ihm ein Gewächs im Maul entfernt werden musste, das sich als Fibrosarkom herausgestellt hat. Ich war vollkommen schockiert und habe daraufhin beschlossen, ihn ganz zu mir zu nehmen – die Katzen musste ich halt trennen. Aber ich bin dankbar für diese letzte Zeit, die wir intensiv miteinander hatten. Leider ist der Krebs nach nur 4 Wochen sehr aggressiv zurückgekommen und die bösartige Krankheit hat viel zu schnell gewonnen.  Tyson hat uns an diesem Donnerstag klargemacht, dass seine Zeit nun um ist und er jetzt gehen möchte. Wir haben ihn mit Hilfe der lieben Tierärztin bis hin zum Regenbogen begleitet. Er ist in Würde gegangen. Es war ein ruhiges, friedliches und friedvolles Hinübergleiten in die Welt, in der es keine Krankheit und keine Schmerzen gibt. Wir vermissen ihn unendlich – unser großer starker Bub wird uns im Herzen bleiben. Machs gut, Tyson und grüße all die, die dir schon vorausgegangen sind.

Ich werde dich immer lieb haben. Deine Petra.

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Pauline

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Maya

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Linda

Februar 2012

für Astrid

Du bist befreit von allen Schmerzen,
das tröstet uns in unserem Leid
Du bleibst und lebst in unseren Herzen
 für immer und für alle Zeit

  

Die hübsche Linda kam vor 6 Jahren von LaPalma als ca. 3-jähriges Hundemädchen in ihre Familie. Sie war sehr verängstigt, hat aber nach und nach erkannt, dass ihre neuen Menschen ihr Vertrauen wert waren. Sie hat sich geöffnet und wurde ein lebenslustiger Hund. Die Geduld ihrer Menschen hat sie hundertfach belohnt! Linda vermittelte den Eindruck, als ruhe eine große Weisheit in ihr und sie verstünde jedes Wort und jede Geste, sie hatte eine ganz wunderbare Ausstrahlung. Es war eine Beziehu ng, vor allem zu ihrer Astrid, die eine unvergleichliche Bereicherung und Freude bedeutete. Sie war für Astrid eine ganz besondere Begleiterin, wie sie einem im Leben selten zweimal geschenkt wird.

Am 03. Februar 2012 gegen 11 Uhr wurde Linda leider im Alter von knapp 10 Jahren von ihrem Krebsleiden erlöst, rechtzeitig, ehe das Leben zur Qual für sie geworden wäre. Befürchtet und doch viel zu plötzlich und zu früh… Sie hinterlässt eine Lücke, die nur durch die Erinnerung erträglich wird…

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Snow (aus Bukarest)

02.02.2012

Wenn ich auf dieser Erde nirgends einen Platz finden sollte,
so finde ich vielleicht auf einem anderen Stern
einen umso besseren.
 -Heinrich von Kleist-
 

 

Wir wünschen Snow und all ihren Freunden, denen es nicht vergönnt ist in diesem Leben liebevolle Menschen zu finden, dass sie auf einem anderen Stern, in einem anderen Leben all das Glück finden, das sie in diesem Leben nicht kennen lernen durften. Wir wünschen und hoffen dies aus ganzem Herzen. Denn jedes Lebewesen hat das Recht auf Liebe, Glück und Respekt. Davon sind wir hier jedoch immer noch weit entfernt – leider.

Snow waren wenigstens ihre letzten Minuten in der Obhut von Menschen vergönnt. Sie war von einem Auto überfahren und einfach in der eisigen Kälte, im Schnee verletzt liegen gelassen worden. Grigoreta fand sie, blutend aus inneren Verletzungen.

Diana und Grigoreta haben sie mitgenommen – sie erlag jedoch ihren schweren Verletzungen nur wenige Minuten, nachdem sie in der neuen Tierstation angekommen waren, sie lag warm, weich und umsorgt.  Die neue Tierstation wäre ihr neues Zuhause geworden. Wir sind sicher, sie hat die Liebe gespürt. Immer wieder sind wir geschockt und traurig, wenn wir die Kaltherzigkeit und Gefühllosigkeit hilflosen Wesen gegenüber sehen und erleben. Immer wieder stehen wir fassungslos und machtlos dem gegenüber - aber wir tun das Wenige, was wir können ebenso immer wieder aus tiefstem Herzen.  Und immer wieder trauern wir, auch wenn wir nur wenige gemeinsame Momente hatten, so wie bei Snow. Dies spielt aber keine Rolle. Die Liebe bleibt und gibt uns die nötige Kraft.

Ruhe in Frieden und gehe ins Glück, liebe Snow. 

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Für alle kleinen und großen Sternenkinder  

Ich gehe langsam aus der Welt heraus

in eine Landschaft, jenseits aller Ferne.

Und was ich war und bin und was ich bleibe,

geht mit mir ohne Ungeduld und Eile

in ein  bisher noch nicht betretenes Land.

Ich gehe langsam aus der Zeit heraus 

in eine Zukunft jenseits aller Sterne.

Und was ich war und bin und immer bleiben werde,

geht mit mir ohne Ungeduld und Eile,

als wär ich nie gewesen oder kaum.

-Hans Sahl-

 

Dies ist für alle Sternenkinder, denen es nicht vergönnt war, ein glückliches Leben mit lieben Menschen erleben zu dürfen, für Tiere, die uns nur kurz besuchten und wieder umgekehrt sind, und auch für die, die abgeschoben oder ausgesetzt wurden, für Straßen- oder Strandhunde, die kein Zuhause hatten, für „wilde“ Katzen, die für sich selber sorgten oder solche, die auf der Straße oder anderweitig gewaltsam aus dem Leben gerissen wurden… Hier möchten wir ihnen allen ein kleines Andenken setzen und ihnen ein paar liebe Gedanken schicken – und ihnen wünschen, dass sie, wenn sie wiederkommen, ein glückliches, langes Leben haben dürfen.  Manche sind wohl einfach wieder zurückgegangen, andere wären noch gerne länger geblieben, hatten hier ihre Aufgabe erfüllt und vielleicht schon eine neue auf der Erde bekommen. Liebe Sternenkinder, auch ihr wohnt in unseren Herzen und werdet nicht vergessen. 

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Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang.

Nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.

Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?

Allein im Nebel tast ich tot entlang

und lass mich willig in das Dunkel treiben.

Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben

Der weiß es wohl, dem Gleiches widerfuhr;

und die es trugen, mögen mir vergeben.

Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur,

doch mit dem Tod der andern muss man leben.

-Mascha Kaleko-

 

Kontakt: Tel/Fax 07066-915800, unser-pfoetchenhof@t-online.de

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